
Lucia und der Weihnachtsmann (Spielfilm, 88 Min.)
Empfohlen ab 8 Jahren
Lucia wächst in ganz besonderen Verhältnissen auf. Ihr Vater ist niemand Geringeres als der Weihnachtsmann. Eigentlich will die 12-Jährige in die Fußstapfen ihres Vaters treten und die erste Weihnachtsfrau werden. Doch Gleichberechtigung ist in Grönland ein Fremdwort. Die besondere Rolle des Weihnachtsmannes ist lediglich männlichen Schülern vorbehalten, die in der Santa-Schule zum neuen Geschenkelieferanten ausgebildet werden. Dann bietet sich für Lucia plötzlich die unerwartete Chance, doch noch ihren Traum zu erfüllen. Wenn sie es schafft, den vom Krampus infizierten Vater des jungen Albert zu heilen, darf sie an der Santa-Schule in die Lehre gehen.

Weihnachten – Eine Kurzfilmsammlung
In „L’Annonce – Die Verkündigung“ (18 min.) muss ein Vater seinem Sohn die Wahrheit über den Weihnachtsmann „verkünden“ – und möchte zugleich den Zauber von Weihnachten bewahren.
„Tanghi Argentini“ (14 min.) erzählt eine originelle Geschichte über das Schenken und die Nächstenliebe:
André hat im Internet eine Tangotänzerin kennengelernt. Er bittet seinen Kollegen Frans um Hilfe beim Erlernen des Tangos. Nach einigem Zögern stimmt Frans zu und sie üben jeden Tag im Büro. Am großen Abend der Begegnung mit der Tangotänzerin versagt André aber und Frans muss einspringen. Als sich Frans am nächsten Tag bei André für den Abend bedankt, scheint dieser zufrieden. André hatte alles nämlich genau so geplant. Er führt eine geheime Liste und verhilft jedem Kollegen zu seinem Glück.

Weihnachten im Zaubereulenwald (Spielfilm, 91 Minuten)
Empfohlen ab 6 Jahren – FSK ab 0
Die Weihnachtsferien rücken näher und die zehnjährige Eia freut sich schon sehr darauf, die Festtage mit ihren viel beschäftigten Eltern zu verbringen. Doch es kommt anders. Beide haben berufliche Verpflichtungen und das familiäre Weihnachtsfest fällt ins Wasser. Eia wird auf den Bauernhof eines alten Mannes geschickt, den sie gar nicht kennt. Nach anfänglicher Unsicherheit fühlt sie sich schnell wohl auf dem „Zaubereulenhof“ mit den vielen Tieren und der netten Nachbarsfamilie.

Das Wichtigste an Weihnachten (Bildkarten für unser Erzähltheater, 13 Bilder)
Empfohlen ab 4 Jahren
Warum wir uns auf Weihnachten freuen? Eine Fabel für das Erzähltheater
Der Fuchs findet dass der Gänsebraten das Wichtigste ist. Die Gans ist aus verständlichen Gründen ganz anderer Meinung. Dachs und Ochse können sich wiederum so gar nicht einigen, ob jetzt Pennen oder Saufen am 24. Dezember besser ist. In witzigen Dialogen streiten die übrigen Tiere, ob Essen, Trinken oder teure Geschenke, zu Weihnachten mehr zählen.
Der Esel allerdings erinnert die Tiere daran, dass es nicht um Trubel und Feierlichkeiten geht, sondern um die Geburt vom Jesuskind!

Der kleine Nazi (Kurzspielfilm, 13 Min.)
Empfohlen ab 14 Jahren
Entgeistert stellen die Wölkels fest, dass ihre demente Oma das Naziweihnachten ihrer Kindheit wiederauferstehen lässt. Und das ausgerechnet, als Besuch aus Israel vor der Tür steht. Den ernsthaften Hintergrund um Schuld und Verdrängung verpackt Regisseurin Petra Lüschow in eine schwarzhumorige Komödie voller absurder Wendungen, urkomischer Einfälle und einer vielschichtigen Schlusspointe. Diese politisch unkorrekte Familienfeier ist ideenreich, bis an die Schmerzgrenze ironisch und ohne Einschränkungen sehenswert, ein Genuss nicht nur zur Weihnachtszeit. (Nach FBW)


