01. Mai – Tag der Arbeit

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Mach doch, was du willst (Animation, Dokumentarfilme und Kurzspielfilme, 93 Min.)

Empfohlen ab 12 Jahren

Die elf Kurzfilme, die im Rahmen eines Kurzfilmwettbewerbs entstanden sind, beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit der Zukunft der Arbeitswelt.

„Die neue Zeit „(Dokumentarfilm, 2 Min.)
Neu montiertes und kommentiertes Filmmaterial aus DDR-Archiven erzählt die Geschichte der Arbeit

„Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen“ (Dokumentarfilm, 10 Min.)
Haupt-, Gesamt- und Gymnasialschüler erzählen von ihren Berufswünschen und Lebensvisionen.

„Eine Schauspielerin versucht zu weinen“ (Dokumentarfilm, 3 Min.)
Das Weinen gehört zur Arbeit einer Schauspielerin. Der Experimentalfilm eröffnet ein komplexes Themenfeld.

„Bus“ (Kurzspielfilm, 10 Min.)
In einem Bus wohnt und lebt eine „Arbeits-Guerilla“, die sich Arbeit einfach nimmt und Löhne erzwingt. Eine charmante Anhalterin bringt das System jedoch durcheinander.

„Deutschland – Ein Herbstmärchen“ (Dokumentarfilm, 17 Min.)
Unterschiedlichste Menschen werden zur Frage nach der Zukunft der Arbeit in einer Zeit ohne Vollbeschäftigung befragt.

„Reycled Planets“ (Animation, 3 Min.)
Nach einer vergeblichen Arbeitssuche gelangt ein Mann auf den Mond und gestaltet dort seine eigne Arbeitswelt aus Weltraummüll.

„Wirtschaftswunder“ (Dokumentarfilm, 17 Min.)
Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen. Mitglieder einer Kommune in Niederkaufungen versuchen stets aufs Neue, sich dieser Idee anzunähern.

„Peters Prinzip“ (Animation, 6 Min.)
Eine Tiergeschichte veranschaulicht und variiert das „Peters Prinzip“, nach dem jeder Arbeitnehmer so lange befördert wird, bis er eine Stelle erreicht, für die er inkompetent ist.

„Waldmeister“ (Kurzspielfilm, 9 Min.)
Die Langzeitarbeitslosen Mike und Alfred sollen die städtischen Grünanlagen vom Unrat befreien. Eine Psychologin soll ihnen dabei helfen, sich mit ihrer Arbeit zu identifizieren. Doch der Müllmarkt im lokalen Wald ist hart umkämpft.

„Outsourcing“ (Kurzspielfilm, 7 Min.)
Das kleinste Unternehmen ist die Familie. Was wäre, wenn die Familie plötzlich ihre Mitglieder entlassen würde, um effektiver wirtschaften zu können?

„Wie ich ein freier Reisebegleiter wurde“ (Dokumentarfilm, 15 Min.)
Ein Filmtagebuch über eine Existenzgründung, die auf der Idee beruht, die Gruppenkarten in öffentlichen Verkehrsmitteln produktiv zu nutzen.

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Wert der Arbeit (Kurzspielfilm, 8 Min.)

Empfohlen ab 14 Jahren

Der Alltag des Straßenreinigers Bodo ist trostlos – bis er durchs Schaufenster einer Galerie eine ausgelassen gefeierte Vernissage beobachtet und dabei eine Fotografie von sich entdeckt. Die Tatsache, dass er Motiv eines Kunstwerks geworden ist, gibt seinem Leben neuen Glanz. Er nimmt das Bild an sich und hängt es über die Essenausgabe seiner Kantine. Anders als sonst haben nun sowohl die Kollegen als auch die normalerweise so abweisende Kantinenmitarbeiterin ein Lächeln im Gesicht. Sie sehen Bodo nun mit neuen Augen, er selbst blüht auf.

Life Life Balance (Kurzspielfilm, 26 Min.)

Empfohlen ab 14 Jahren

Paula sitzt im Park und beobachtet die Menschen um sich herum. Sie hat Zeit, denn sie tut: nichts. Gelassen lässt sie die Stellenangebote des Jobcenters ebenso an sich abprallen wie die unterschwelligen Vorwürfe ihrer Mutter. Erst als Kürzungen des Bürgergeldes drohen, ist sie gezwungen, eine Bewerbung einzureichen. Zu ihrem Entsetzen erhält sie den Job: Ihre tiefenentspannte Haltung passt perfekt zum Konzept eines Start-ups, das sich auf effizienten Urlaub für die Leistungsgesellschaft spezialisiert hat. Paulas Beitrag zu ihrem neuen Job besteht darin, durch ihr Nichtstun ihren Chef anzustecken. Dieser stellt sich plötzlich Fragen wie: Was machen wir eigentlich auf dieser Welt? Und: Was braucht der Mensch? Und schlägt somit den Bogen zu einer philosophischen Betrachtung von Sinn und Zweck der Arbeit. Zur Arbeitsvermittlerin gewandt schließt er: Ich verstehe ihr Dilemma.