Empfehlungen für Kalendertage


  • 18. August – Jahrestag Pfarrer Oskar Brüsewitz

    50. Jahrestag der Selbstverbrennung von Pfarrer Oskar Brüsewitz in Zeitz.

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    Im Schatten das Licht (Dokumentarfilm, 22 Min.)

    Empfohlenes ab 14 Jahre

    Erinnerungen an Oskar Brüsewitz

    Am 18. August 1976 zündete sich Pfarrer Oskar Brüsewitz vor der Michaeliskirche in Zeitz aus politischem Protest gegen die systematische Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen durch das DDR-Regime selbst an. Wenige Tage später erlag er seinen Verletzungen. In „Im Schatten das Licht“ blickt seine damals sechzehnjährige Tochter Dorothea Eichmann auf ihre Kindheit, die Entscheidung ihres Vaters und deren tiefgreifende Nachwirkungen zurück. Und sein Kollege Klaus-Reiner Latk berichtet von seiner gefährlichen Mission, die West-Presse in Ost-Berlin zu informieren – ein Akt hoher Zivilcourage, ohne den das Fanal weltweit unbemerkt geblieben wäre.

    Der Störenfried – Ermittlungen zu Oskar Brüsewitz (Dokumentarfilm, 94 Min.)

    Am 18. August 1976 übergießt sich vor der Michaelskirche in Zeitz der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz mit Benzin und zündet sich an. Zuvor hatte er ein Plakat montiert: „Die Kirchen in der DDR klagen den Kommunismus an – wegen Unterdrückung an Kindern und Jugendlichen“. Die Selbstverbrennung beendet einen jahrelangen Konflikt, in dem Brüsewitz gegen den Widerstand der örtlichen Parteigewaltigen den Freiraum seiner Kirche zu erweitern suchte. Der Film versucht, die Entwicklung des Konfliktes um Pfarrer Brüsewitz nachzuzeichnen. Er läßt Menschen zu Wort kommen, die ihn kannten und bewegt sich in der Landschaft, die ihn prägte. – Im Widerstreit der Meinungen entsteht dabei das Bild eines unbequemen Mahners, der sich nicht in den Konformismus der DDR-Gesellschaft fügen wollte, der mit seinem Handeln Fragezeichen hinter die „Normalität“ des DDR-Alltags setzte und bis heute eine Provokation darstellt. Aber auch von seiner eigenen Kirche fühlte er sich oft nicht verstanden und unterstützt.

    Literatur in unserer Bibliothek in Neudietendorf

    Oskar Brüsewitz : Leben und Tod eines mutigen DDR-Pfarrers / von Freya Klier. Hrsg. vom Bürgerbüro Berlin e.V.

    Die Kirchen in der DDR / Peter Maser.


  • 13. August – Jahrestag des Mauerbaus

    Eingemauert (Dokumentarfilm, 10 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der akribisch recherchierte Animationsfilm vermittelt einen realistischen Eindruck, wie es im Todesstreifen aussah: Panzersperren, Signalzäune, Hundelaufanlagen, Minenfelder, Selbstschussanlagen.

    Ein Bonusfilm berichtet über die Herstellung der Animation und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen.

    Mauerstücke (Dokumentarfilm, 30 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Bei „Mauerstücke“ handelt es sich um eine knapp 30-minütige Collage aus historischem Filmmaterial und historischen Original-Tönen zum Mauerbau 1961 und der unmittelbaren Zeit danach bis schließlich zum Mauerfall am 9. November 1989.

    „Mauerstücke“ ist in zehn Abschnitte gegliedert (Mauerbau, Trennung, Todesstreifen, Ost – West, Träume, Flucht, Widerstand, Exodus, Politik, Friedliche Revolution, 9. November) und schildert damit wie in einem Schnelldurchlauf eindringlich die Teilung Berlins zwischen 1961 und 1989.


  • 11. August – Verfassungstag der Weimarer Republik

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    19. Rosa Luxemburg und die Freiheit – Kampf um Gerechtigkeit – (Dokumentarfilm – 45 Min.)

    Aus der Serie: Die Deutschen

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Seit ihrer Jugend war Rosa Luxemburg (1871-1919) davon überzeugt, dass sich die Welt verändern muss. Ihren Traum von einer sozialistischen Revolution wollte sie verwirklichen, zunächst in der SPD, später in der von ihr mit gegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands. Doch die Revolution scheiterte. Am 9. November 1918 brach in Deutschland tatsächlich eine Revolution aus – doch sie endete letztlich mit der Verabschiedung der neuen Weimarer Verfassung.

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    Wehrhafte Demokratie (Dokumentarfilm, 24 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Die politischen Entwicklungen der letzten Jahre lassen immer wieder die Frage aufkommen, inwieweit die Demokratie in Deutschland gefährdet ist bzw. gefährdet werden kann. Die Produktion geht diesem Thema nach, definiert den Begriff der ‚wehrhaften Demokratie‘, erörtert die Wehrhaftigkeit des Grundgesetzes und was die Aufgaben des Verfassungsschutzes sind.


  • 9. August – Tag der indigenen Bevölkerung

    Interaktives Medium

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    Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen (Dokumentarfilm, 93 Min.)

    Empfohlen ab 8 Jahren

    Die Reise führt ihn nach Vietnam in die größte Höhle der Welt, in die berühmte Halong-Bucht mit ihren tausenden Kalksteininseln, über das stürmische südchinesische Meer, zu Pferde-Hirten in der mongolischen Steppe und zu Indigenen im Amazonas-Regenwald Brasiliens. Immer mit einem Ziel vor Augen: Das Rätsel der Schatzkiste zu lösen und die mysteriösen fliegenden Flüsse zu finden.

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    Landraub (Dokumentarfilm, 92 Min.)

    Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Jedes Jahr gehen etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. Eine Fläche halb so große wie Europa wurde bereits aufgekauft, die Bauern und indigenen Völker mussten weichen. Statt Nahrung für die Region anzupflanzen, wird im großen Stil für die Märkte der wohlhabenden Länder produziert.


  • 6. August – Hiroshima Gedenktag

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    Obon (Animationsfilm, 15 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Jahrelang hat es mich in meinen Träumen verfolgt.“, beginnt die Erzählung einer der letzten Überlebenden des Atombombenabwurfs am 6. August 1945 im Zentrum von Hiroshima. An Obon, dem buddhistischen Fest des Totengedenkens, geht sie zu den Gräbern ihrer Lieben auf einer kleinen Insel vor der Stadt. Dabei erinnert sie sich zurück:

    Heimweh (Kurzspielfilm, 27 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Zwei Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima ist Murai in der Sperrzone unterwegs und sucht nach Gegenständen, die er an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgeben möchte. Eigentlich ist es aber etwas anderes, das ihn antreibt: Er ist auf der Suche nach Jun, seinem achtjährigen Sohn.


  • 30. Juli – Freundschaftstag

    Philosophieren mit Kindern über Freundschaft

    41 Bildkarten Philosophieren mit Kindern über Freundschaft

    Diese Kartenbox bietet 41 motivierende Gesprächsanlässe zum Philosophieren mit Kindern. Die Karten illustrieren wesentliche Aspekte des philosophischen Freundschaftsbegriffs: Das Herzstück bilden acht Fabelkarten, die Geschichten von Hund, Ente und Fuchs rund um das Thema Freundschaft thematisieren und schließlich pointiert in einer philosophischen Frage münden. Durch die Fabeln wird ein Rahmen geschaffen, der es den Kindern erleichtert, ins Nachdenken zu kommen.

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    Der Junge im gestreiften Pyjama (Spielfilm, 94 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der achtjährige Bruno, Sohn eines NS-Offiziers zieht mit seiner Familie ‚aufs Land‘ gen Osten, wo der Vater in einem Vernichtungslager eingesetzt wird. Das Kind ahnt nicht, was hinter dem Zaun des Lagers vor sich geht. Es schließt Freundschaft mit einem jüdischen Jungen und gerät dadurch selbst in große Gefahr. Ein Blick auf den Holocaust aus kindlicher Perspektive, der Schock- und Schreckensszenarien außen vor lässt.

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    Was du nicht willst, dass man dir tu… (Dokumentarfilm, 8 Min.)

    In vielen Kulturen und Religionen gelten teilweise seit Tausenden von Jahren ähnlich lautende Leitsätze. Der Film erklärt die Bedeutung des Sprichworts und gibt Beispiele aus der kindlichen Alltagswelt. Sie soll im Themenfeld „Soziales Lernen“ Kinder für das Miteinander sensibilisieren und über Gewaltprävention hinaus zu Toleranz und sozialer Kompetenz erziehen. Respekt und Toleranz werden als Begriffe vorgestellt und mit alltäglichen Beispielen begreifbar gemacht. Zudem wird deutlich gemacht, dass Freundschaft wichtiger ist, als den anderen nach Statussymbolen zu beurteilen.

    Trailer

  • 20. Juli – Tag der Mondlandung 1969

    ☀️ Der Juli steckt voller besonderer Momente – von der gemeinsamen Ferienfahrt bis zu Gruppentreffen. Vielleicht ist genau jetzt die richtige Zeit, um mit etwas Abstand zum Alltag mit Jugendlichen oder Gruppen über Aufbruch, Verantwortung und Glauben ins Gespräch zu kommen. 🎥🌍

    Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen (Spielfilm, 122 Min.)

    Empfehlung: ab 14 Jahren
    Ein mitreißender Blick hinter die Kulissen der NASA zeigt drei afroamerikanische Mathematikerinnen, die maßgeblich an der Mondmission beteiligt waren. Der Film verknüpft wissenschaftlichen Fortschritt mit Fragen von Gerechtigkeit und Anerkennung. Dabei entsteht ein eindrucksvolles Bild davon, wie Visionen Realität werden.

    🚀 Die Mondlandung (20. Juli 1969) erinnert daran, wie weit Mut und Neugier tragen können – und wo unsere Grenzen liegen. Wie fühlt es sich an, Neuland zu betreten? Und was gibt uns Halt, wenn wir alles hinter uns lassen?

    ➡️ Ideal, um über Mut, Diskriminierung und gesellschaftliche Verantwortung ins Gespräch zu kommen.


  • 18. Juli – Nelson Mandela Tag

    Im Kampf gegen die Apartheid opferte Nelson Mandela seine eigene Freiheit. 27 Jahre verbrachte er hinter Gittern, vorwiegend auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island. 1993 erhielt der Politiker für sein grenzenloses Engagement den Friedensnobelpreis, im Jahr darauf fanden in Südafrika zum ersten Mal demokratische Wahlen statt und Mandela wurde der erste schwarze Präsident des Landes.

    Afrikas Ubuntu – Die Philosophie der Menschlichkeit (Audio, 23 Minuten)

    Die Philosophie ‚Ubuntu‘ steht für Brüderlichkeit, Vergebung, Solidarität, Mitgefühl und gemeinsame Verantwortung. Diese Philosophie der Menschlichkeit wurde durch den früheren Präsidenten Nelson Mandela repräsentiert. Autor: Geseko von Lüpke (BR 2016)

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    Nelson Mandela (Dokumentarfilm, 100 Min.)

    The story of one man`s willingness to sacrifice himself for the freedom of his people. (Die Geschichte der Bereitschaft eines Mannes, sich für die Freiheit seines Volkes zu opfern.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Nelson Mandela (1918–2013) war ein südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer, Politiker und Friedensnobelpreisträger. Er steht für:

    • Gleichberechtigung und Menschenrechte
    • Bekämpfung von Rassentrennung (Apartheid)
    • Versöhnung und Frieden nach Jahrzehnten der Unterdrückung
    • Führung mit Integrität und Demut
    • Bildung und Soziales (er setzte sich für Chancengleichheit ein)
    • Internationale Vorbildfunktion für Gerechtigkeit und Demokratie

    Mandela wurde 1994 der erste schwarze Präsident Südafrikas und prägte den Übergang von der Apartheid zu einer demokratischen Gesellschaft. (https://robinson-im-netz.de/nelson-mandela)


  • 6. Juli – Weltkusstag

    Enzos Wut (Kurzspielfilm, 15 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Enzo ist 13, seine Eltern haben sich getrennt und der bevorstehende Umzug ist nur eine der großen Veränderungen in seinem Leben. Die bedrohlichste: Enzo wird ziemlich oft ziemlich wütend. Davor hat er selbst Angst. Seine Therapeutin begleitet ihn auf der Suche nach den Gründen für seinen Ärger und dessen Auswirkungen. Außerdem tritt Flip in sein Leben, ein Wellensittich, mit dem Enzo seine Sanftheit erlebt.

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    Gekidnapped (Kurzspielfilm, 20 Min.)

    Empfohlen ab 6 Jahren

    Die elfjährige Ida ist eine Außenseiterin. Alles an ihr ist bunt und irgendwie besonders. Sie wirkt auf die Zuschauer wie eine moderne Pippi Langstrumpf. Nichtsdestotrotz ist sie auf der Suche nach Liebe – und da gehört ein Kuss ja entscheidend dazu. Kurzerhand entführt sie ihren Klassenkameraden Hannes und schließt sich mit ihm einen Nachmittag im Kunstraum ein, wo der Kuss stattfinden soll. Der schüchterne Hannes ist vollkommen verwirrt und will nur noch raus. Doch weder er noch Ida haben einen Schlüssel für den Klassenraum. Aber immerhin hat Ida Schokoriegel und Sprühsahne dabei.

    Die große Wörterfabrik (16 Bildkarten, Kamishibai)

    Bilderbuchgeschichten für unser Erzähltheater

    Es gibt ein Land, in dem die Menschen fast gar nicht reden. In diesem sonderbaren Land muss man die Wörter zuerst kaufen und dann schlucken, bevor man sie aussprechen kann. Paul braucht dringend Wörter, denn er möchte seiner allerliebsten Freundin sein Herz öffnen. Aber wie soll er das machen? Für all das, was er ihr gerne sagen würde, bräuchte er ein Vermögen … Eine einfühlsame Bilderbuchgeschichte über die schönsten Wörter der Welt. – Thema: achtsamer Umgang mit Worten.

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    Mrs McCutcheon (Kurzspielfilm, 17 Min.)

    Sampler, Freiheit und Selbstbestimmung, Empfohlen ab 14 Jahren

    Freiheit und Selbstbestimmung sind eng mit dem neuzeitlichen Menschenbild verknüpft. Zwei Kurzfilme greifen diese Thematik auf einfühlsame und humorvolle Weise auf:

    „Mrs McCutcheon“ (17 Min., sequenziert) erzählt die Geschichte eines transgender Kindes. Gegen zahlreiche innere und äußere Widerstände muss das Kind sich entscheiden, ob es zu seiner Identität steht oder sich verstellt, um nicht gemobbt zu werden.

    Die Nacht der Nächte (Dokumentarfilm, 93 Min.)

    Empfohlen ab 16 Jahren
    Dokumentarfilm
    1 Std. 33 Min.

    Vier Paare aus drei Kontinenten erzählen offen und ehrlich, was es heißen kann, 55 Jahre und länger zusammen zu sein. Was auch immer sie zusammenführte, ob Liebe oder arrangierte Ehe, sie alle haben gemeinsam, dass sie sich ein komplettes Leben dieser Beziehung gewidmet haben. Im Guten, wie im Schlechten. Vielleicht nicht immer glücklich, ganz sicher nicht ohne Kämpfe – aber trotzdem zusammen. Und was steht da am Ende, wenn man sich nach einem ganzen Leben in die Augen blickt?

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    The Witch (Animationsfilm, 5 Min.)

    Empfohlen ab 8 Jahren

    Hoch über der Stadt hat eine kleine Hexe ihre Praxis eingerichtet. Sie scheint für den Erfolg ihrer Hexereien bekannt zu sein, denn vor ihrer Tür hat sich eine lange Schlange gebildet, Wesen mit unterschiedlichen Handicaps und Unvollkommenheiten warten auf ihre Hilfe. Nach der erfolgreichen Behandlung von zwei Patienten wird die Reihe der geduldig Wartenden gewalttätig durch eine hochnäsige Prinzessin durchbrochen: Die Prinzessin fordert von der kleinen Hexe die Verwandlung eines Frosches in einen schönen Prinzen ein. Doch der auf einer mitgebrachten Vorlage aufgemalte Wunschpartner gelingt trotz aller Bemühungen der kleinen Hexe nicht.


  • 30. Juni – Menschenhandel

    Die Fliege in der Asche Originaltitel: La Mosca en la Ceniza (Spielfilm, 98 Min.)

    Empfohlen ab 16 Jahren

    Nancy hat ein mulmiges Gefühl, das sich leider schon bald bestätigen wird: Nancy und Pato sind in einem streng abgeschirmten Wohnungsbordell gelandet. Susana, die Chefin erklärt den beiden, dass sie viel zu arbeiten hätten, um ihre Schulden abzuarbeiten und sie macht auch ohne Umschweife deutlich, worin diese „Arbeit“ besteht. Am Ende gelingt es ihnen zu fliehen.

    Naomis Reise (Spielfilm, 92 Min.)

    Empfohlen ab 16 Jahren

    Die 20-jährige Naomi lebt mit ihrer Mutter und ihren kleineren Geschwistern in Peru in bescheidenen Verhältnissen. Nur die große Schwester lebt, verheiratet mit einem Deutschen, ein scheinbar glückliches Leben. Als Naomi erfährt, dass sie von ihrem deutschen Ehemann ermordet wurde, ist sie wie betäubt. Die Mutter nach Deutschland zu begleiten, um als Nebenklägerin am Prozess teilzunehmen, kann sie sich nicht vorstellen, nimmt die Aufgabe aber schließlich an.



  • 26. Juni – Tag der Folteropfer

    Jemen – Die Mütter der Entführten (Dokumentarfilm, 60 min) 

    Empfohlen ab 16 Jahren

    „Ich schmiss mich schützend auf meinen Sohn. Sie packten mich am Kopf und rissen mich von ihm weg.“ Noch vor dem Morgengrauen werden sowohl der Sohn als auch zwei Onkel von den Huthis gewaltsam verschleppt. Es vergehen Monate, bis Mariam ihren schwer verwundeten Sohn in einem Huthi-Gefängnis ausfindig machen kann.

    Die Terrormiliz Al-Huthi hat die Gegend fest unter Kontrolle. Verschleppungen, Inhaftierungen und Folter männlicher Familienangehöriger sind an der Tagesordnung. Der Film folgt einer Untergrund-Organisation von Müttern und Ehefrauen, die sich bereits seit 2016 gegen die Huthis stellt. Nahbar und ehrlich zeigt der Film eine Momentaufnahme aus dem Krieg inmitten der Hauptstadt Sanaa.

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    Elser – Er hätte die Welt verändert (Spielfilm, 89 min) 

    Empfohlen ab 14 Jahre

    In emsiger Akribie hat der junge, schwäbische Schreiner über Monate den Bombenanschlag vorbereitet. Aber anstatt die Welt von Hitler zu befreien, schlägt sein Plan fehl und Elser wird verhaftet. Er wird gefoltert, gequält, am Ende hingerichtet. Die Erinnerung an seine große Liebe Elsa und sein Glaube gibt Elser die Kraft, auch im Angesicht des Todes als Einzelner Zivilcourage und Humanität zu bewahren.

     “Taxi zur Hölle” (Alex Gibney, USA 2007, 52 Min.) Demokratie für alle? DVD 3: Amerika

    Ende 2002 wird der junge Taxifahrer Dilawar in Afghanistan gefangen genommen und kommt wenig später in einem US-Militärgefängnis zu Tode. Dies ist der Ausgangspunkt für einen Blick auf den Umgang der Bush-Regierung mit Gefangenen in Bagram, Abu Ghraib und Guantanamo Bay. Seit Beginn des “Krieges gegen den Terror” sind über 100 Gefangene in US-Gefangenschaft gestorben. Oscar-Preisträger 2008: Bester Dokumentarfilm.


  • ☀️ Sommer, Sonne, Filmvergnügen – Gemeinschaft erleben

    Geschichten, die verbinden! ☀️🎬

    Die Küchenbrigade (Spielfilm, 97 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der Sommer ist da – und mit ihm die perfekte Zeit für gemeinsame Filmabende. „Die Küchenbrigade“ zeigt, wie aus Teamwork und Leidenschaft etwas Großartiges entsteht.
    Ein herzerwärmender Film über Gemeinschaft, Teamgeist und die Freude am gemeinsamen Handeln. Perfekt für Sommerfeste, Gemeindeveranstaltungen oder Familienabende.

    Passend zum Kalendertag: 24. Juni

    Einfachheit und Besinnlichkeit

    📽️ Die einfachen Dinge (Spielfilm, 96 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Manchmal sind es die kleinen Momente, die das Leben reich machen.

    Zum Gedenken an Johannes den Täufer, der für Einfachheit und Besinnung steht, empfehlen wir diesen Film. Er erinnert uns daran, dass wahre Fülle oft in den einfachen Dingen liegt.
    Eine Geschichte über das Entdecken von Freude im Alltäglichen – perfekt für eine Auszeit vom Trubel.

    Passende Doku

    Die Sieben Werke der Barmherzigkeit (Dokumentarfilm, 18 Min.)

    Kultur und Verständigung

    📽️ Glück auf einer Skala von 1 bis 10 (Spielfilm, 89 Min)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Was bedeutet Glück für dich? Ein Film, der zeigt, wie Begegnungen alles verändern können. 

    Dieser berührende Film erzählt die Geschichte eines Schweizer Bestattungsunternehmers, der durch einen Unfall mit einem Fahrradkurier konfrontiert wird – und dabei lernt, was wahres Glück ausmacht.
    Ein Roadmovie über Vorurteile, Freundschaft und die Frage, was ein erfülltes Leben ausmacht.


  • 24. Juni – Johannestag

    Glaube verbindet – auch über Jahrhunderte hinweg. (Online-Dokumentarfilm, 18 Minuten)

    Der Kurzfilmsampler „Die Sieben Werke der Barmherzigkeit“ liefert Denkanstöße zu Nächstenliebe, Solidarität und dem, was uns als Menschen verbindet.
    Sieben Kurzfilme, die moderne Interpretationen der sieben Werke der Barmherzigkeit zeigen. Ideal für Wort-Gottes-Feiern, Gemeindeabende oder den Religionsunterricht.

    Die Geschichte von Johannes dem Täufer (Bildkarten, Kamishibai)

    Empfohlen ab 3 Jahren

    Aus der Serie: Bildkarten für unser Erzähltheater

    Die Geschichte von Johannes dem Täufer beginnt damit, dass ein Engel dem Vater erscheint und ihm ankündigt, dass seine Frau Elisabet noch im hohen Alter ein Kind bekommen wird. Johannes zieht als Erwachsener in die Wüste und sagt allen, die ihn besuchen, dass sie ihre Fehler bereuen und ein besseres Leben führen sollen. Als Zeichen hierfür tauft er sie im Fluss Jordan. Auch Jesus lässt sich von ihm taufen. Als Johannes in seinem Reden über Sünde und Buße auch den mächtige König kritisiert, wird er verhaftet.

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    Landschaften der Bibel (Dokumentarfilm, 17 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Auf den Spuren von Moses und Johannes dem Täufer

    Moses und Johannes der Täufer haben sich beide im heutigen Jordanien aufgehalten. Beide waren auf der Suche nach Veränderung und einem besseren Leben im Einklang mit Gott. Diese Produktion begibt sich auf die Spuren der zwei Männer und verortet die biblischen Geschichten in ihrer Zeit und ihrer geographischen Umgebung.
    Umfangreiches Arbeitsmaterial, Bilder aus der Kunst, Karten und eine Interaktion ermöglichen einen vielfältigen Zugang zum Thema.


  • 20. Juni – Weltflüchtlingstag

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    Stein im Schuh – Un Caillou Dans la Chaussure

    Empfohlen ab 10 Jahren, Animationsfilm, 12 Min.,2020

    in Schüler kommt zum ersten Mal in seine neue Klasse. Er ist kein Kind wie die anderen – er ist ein Frosch unter lauter Kaninchen. In einem sehr sanften Animationsstil erzählt uns der Film von den Alpträumen und Ängsten eines geflüchteten Kindes. Einige seiner Mitschüler:innen beginnen, ihn zu verstehen, und helfen ihm mit ihrer Freundschaft.

    Stolpersteine

    Stolpersteine: Felix Nussbaum

    Empfohlen ab 10 Jahren, Dokumentarfilm, 17 Min., 2025

    Stolpersteine aus Messing sind in vielen Städten Deutschlands zu finden – in das Pflaster von Gehwegen eingelassen. Eingraviert sind Namen von jüdischen Menschen, die in den Häusern lebten mit deren Geburts- und sterbetag und dem Ort ihrer Ermordung, meist in einem KZ. Die Stolpersteine sollen an die Opfer erinnern.

    Auch die Familie Nussbaum aus Osnabrück gehört dazu. Ihr Sohn Felix (1904 geboren) malte schon als kleiner Junge mit großer Leidenschaft. Nach seinem Abitur studierte er Kunst in Hamburg und Berlin. In dieser Zeit gab es in Deutschland viele Probleme: Inflation, Massenarbeitslosigkeit, Hunger. Für viele Familien war es ein täglicher Überlebenskampf.

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    EINHUNDERTVIER

    Empfohlen ab 12 Jahren, Dokumentarfilm, 1 Std. 33 Min., 2023

    Mit hohem Tempo rasen wir über stilles Wasser Richtung Horizont. Doch das erscheinende defekte Schlauchboot passt nicht zum abgesetzten Notruf. Wie eine Seenotrettung ablaufen kann, übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Die Echtzeitdokumentation „Einhundertvier“ bringt diese dramatische Situation näher. Mit dem Auftauchen der Libyschen Küstenwache spitzt sich die Lage zu.


  • 17. Juni – Erinnerung an Widerstand in der DDR

    Erinnerung an Widerstand gegen die SED-Diktatur.

    Der 17. Juni 1953 – Volksaufstand in der DDR (Dokumentarfilm, 44 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Nur wenige Jugendliche haben noch eine Vorstellung dessen, was der Volksaufstand des 17. Juni 1953 in der Deutschen Demokratischen Republik bedeutete. Der Film „Wir wollen freie Menschen sein“ nimmt dieses Ereignis dokumentarisch in den Blick. Stellvertretend für die DDR bereitet die Regisseurin und DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier die Entwicklung in Leipzig spannend und verständlich auch für ein jüngeres Publikum auf. Erinnert wird an die Toten des Aufstandes sowie an die Situation, die zum Volksaufstand führte. Die Vorgänge in Stadt und Staat werden in ihrer ganzen Dramatik geschildert.


  • 5. Juni – Weltumwelttag

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    Schöpfung und Umwelt (Dokumentarfilm 20 Min.)

    Begrenzte Ressourcen, Phänomene wie der Klimawandel und moderne Technologien stellen den Menschen vor Herausforderungen. Begreift man die Erde als Schöpfung, leiten sich daraus konkrete Aufgaben mit Blick auf die belebte und unbelebte Natur ab. 

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    Warum schwimmt so viel Plastik im Meer? Wie Plastik tötet! (Dokumentarfilm, 25 min.)

    Die Ozeane sind voll mit Plastikmüll. Plastik ist extrem lange haltbar und verrottet nicht. Es zersetzt sich in winzig kleine Teilchen, löst sich aber nie vollständig auf. Das ist für die Umwelt ein großes Problem. Denn jedes Jahr werden weltweit 225 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Das bisher hergestellte Plastik würde reichen, um die Erde sechs Mal in Plastikfolie einzuwickeln. Welche Auswirkungen hat Plastikmüll auf Umwelt und Natur. Der Film zeigt anschaulich für Kinder das Problem mit dem Plastik und stellt Lösungsmöglichkeiten vor.

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    Schöpfung (Dokumentarfilm, 24 min.)

    Im Erklär-Film wird in mehreren, unterschiedlich animierten und dokumentarischen Szenen das Thema Schöpfung entfaltet. Neben einem Erklär-Teil zum Verhältnis von Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft theologisieren Kinder über die Schöpfung und unsere Verantwortung dazu. Im zweiten Teil wird kindgerecht verantwortliches Handeln gegenüber der Schöpfung am Beispiel von Müllsammelaktion, nachhaltiger Ernährung in meiner Frühstücksdose und beim Besuch eines Bio-Bauernhofs aufgezeigt.


  • 1. Juni – Elterntag und Kindertag

    Wertschätzung für alle Eltern auf der ganzen Welt – Am Weltelterntag 2025 lenkt das Thema „Eltern erziehen“ die Aufmerksamkeit auf eine wesentliche, aber oft unterschätzte Tatsache: Elternschaft ist eine erlernte Fähigkeit. Eltern und Betreuer benötigen Zeit, Ressourcen und Unterstützung, um Kinder in einem fördernden und positiven Umfeld großzuziehen.

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    Janne – Das Mädchen mit den langen Haaren (Dokumentarfilm, 25 Min.)

    Empfohlen ab 8 Jahren

    Janne ist ein außergewöhnliches Mädchen. Schon mit 8 Jahren beschließt sie, einem anderen Kind konkret zu helfen, indem sie ihre Haare drei Jahre lang wachsen lässt. Aus diesen soll eine Echthaarperücke für ein Mädchen entstehen, das aufgrund einer Erkrankung eine Glatze hat. Über die Vermittlung einer Non-profit Organisation bekommt Janne Kontakt zu einer Betroffenen, Anouk, 14 Jahre alt. Glücklich darüber ist nicht nur die Empfängerin, sondern auch Janne.

    Zusatzfilme:
    1 Einander im Unterricht helfen – Wissen teilen (Dokumentarfilm, 2 Min.)
    Was ist christliche Nächstenliebe? (Animationsfilm, 2 Min.)

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    Sorda – Der Klang der Welt (Spielfilm, 99 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Ángela ist gehörlos, Héctor hörend. Das junge Paar erwartet voller Vorfreude sein erstes Kind: Ona. Doch je näher die Geburt rückt, desto stärker wachsen Ángelas Zweifel. Wie wird sie sich in einer Welt voller Barrieren um ihr Kind kümmern können? Wird Ona hören wie ihr Vater – oder gehörlos sein wie sie? Die vertraute, geschützte Welt, die Ángela und Héctor sich aufgebaut haben, beginnt zu bröckeln. Zwischen Liebe, Missverständnissen und gesellschaftlichen Hürden stehen sie vor der Herausforderung, ihre Beziehung und ihr Familienbild neu zu definieren.


    1. Juni – Kindertag und Elterntag


  • 1. Juni – Albert-Schweitzer Tag

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    Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika (Spielfilm, 114 Min)

    949 – in den ersten Jahren des Kalten Krieges. Albert Schweitzer (Jeroen Krabbé) ist dank seiner Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“, die er in seinem Urwald-Hospital Lambarene/Gabun verwirklicht, einer der am meisten bewunderten Menschen der Welt. Als Albert Einstein ihn bittet, mit ihm gemeinsam vor den Gefahren der Atombombe zu warnen, interpretiert der US-Geheimdienst dies als Angriff auf die Politik der westlichen Welt.


  • 21. Mai – Welttag der kulturellen Vielfalt

    Der Rituale-Check (Dokumentarfilm, 25 Min.)

    Empfohlen ab 6 Jahren

    Checkerin Marina begibt sich nach Berlin und ins Allgäu, um herauszufinden, was Rituale sind und welche Bedeutung sie haben: Dafür trifft sie u.a. Pfarrer Tobias Kuske, begleitet Felix bei seiner Konfirmation und nimmt am Johannifest in Scheidegg teil.

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    Religionsfreiheit: Mit der Vielfalt der Religionen leben (Dokumentarfilm, 24 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Religionsfreiheit ist in unserer pluralistischen und globalen Gesellschaft ein zentrales Menschenrecht und zugleich Garant für ein friedliches Miteinander. Inwiefern Religionsfreiheit bedroht ist, die Verankerung als Menschenrecht und im Grundgesetz, die Idee des Weltethos und die Vielfalt der Religionen im Alltag werden aufgegriffen und zur Diskussion gestellt.

    Kulturelle Vielfalt Themenkarten für Teamarbeit (Bildkarten, 30 Bilder)

    Unsere Vorstellungen von Erziehung und Bildung sind inhaltlich und methodisch durch unsere Kultur geprägt. Inzwischen ist kulturelle Vielfalt jedoch in den meisten Kitas Realität: Während im westlichen Kulturkreis das „Autonomie-Modell“ mit der Betonung von Individualität und Selbstbestimmung im Fokus steht, betont das „Modell der Verbundenheit“ vor allem die Gemeinschaft der (Groß-)Familie und damit eher die sozialen Fähigkeiten. Die 30 Themenkarten für Teamarbeit, Elternabende und Seminare laden zu einem vorurteilsfreien, wertschätzenden und achtsamen Blick auf andere Vorstellungen von Erziehung und Entwicklung ein.

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    Der Migrations-Check (Dokumentarfilm, 25 Min.)

    Empfohlen ab 8 Jahren

    Gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt sind ein wichtiges Thema bereits in der Grundschule, um Toleranz und friedliches Miteinander früh einzuüben. Im Film begegnet Tobi Migrantinnen und Migranten und lernt deren Geschichte kennen. Gelungene Integration aber auch Probleme werden thematisiert. Dabei soll Schülern nahegebracht werden, anderen Menschen tolerant, achtsam und wertschätzend zu begegnen.

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  • 20. Mai – Weltbienentag

    Der Imker – Die berührende Geschichte von Ibrahim Gezer (Dokumentarfilm, 112 Min.)

    Empfohlen ab 10 Jahren

    Seit Kindertagen haben Ibrahim Gezer Bienen und Honig fasziniert. Er weiß alles über sie und den süßen Energiespender, was ihm in seiner Heimat im Südosten der Türkei einen bescheidenen Wohlstand sicherte. Doch dann zerstörte der türkisch-kurdische Bürgerkrieg alles; seine Familie zerfiel, er selbst floh in die Schweiz, wo ihn die Behörden in eine Behindertenwerkstatt steckten. Sein gütiges Wesen aber bewahrte ihn auch in der Fremde vor Hass und Verzweiflung. Ein stiller Dokumentarfilm über einen stillen Mann, der alle Schicksalsschläge im nahezu zärtlichen Umgang mit den Bienen in Balance zu halten weiß.

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    Von fleißigen Bienen und leckerem Honig (Bildkarten, Kamishibai, 13 Bilder)

    Empfohlen ab 4 Jahren

    Bens Mutter ist Imkerin, das ist ein sehr spannendes Hobby. Im Frühjahr zeigt sie Ben und Amir eine Wabe, auf der die Bienen schon Zellen aus Wachs gebaut haben. Wenn die Bienenvölker im späten Frühjahr zu einer Obstwiese gebracht werden, sind die Jungs auch dabei. Dort Sammeln die Honigbienen Nektar und Pollen, wobei sie die Obstblüten bestäuben. Ben hilft seiner Mutter sogar bei der Honigernte. In der dunklen Jahreszeit basteln Ben und Amir duftende Bienenwachskerzen und essen dabei leckere Honigbrote.


  • 17. Mai – Aktionstage der LGBTQIA+

    Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten. Seit 2005 wird der Tag in Erinnerung an dieses Datum als Aktionstag begangen.

    bpb.de

    📖 Gemeinsam unterm Regenbogen : Werkbuch Vielfaltssensibilität – LGBT+ für Diakonie, Gemeinden und soziale Arbeit / Frank Dieckbreder, Sandra Hildebrandt (Hg.), 2023 208 Seiten https://ekmn.thulb.uni-jena.de/cgi…/koha/opac-detail.pl…

    📖 Lehrbuch Gender, queer und diversity : Grundlagen, Methoden und Praxisfelder / Gudrun Perko, Leah Carola Czollek: 2022 258 Seiten https://ekmn.thulb.uni-jena.de/cgi-bin/koha/opac-detail.pl?biblionumber=108128

    📖 Queersensible Seelsorge / Kerstin Söderblom, 2023 163 Seiten https://ekmn.thulb.uni-jena.de/cgi…/koha/opac-detail.pl…

    Aus dem Buch, Seite 60: „Wertschätzung und Respekt, die ich ihnen entgegenbringe, spüren sie. Viele sind dafür dankbar. Sie müssen sich nicht erklären oder rechtfertigen, sie müssen sich nicht vor einem moralischen Vortrag fürchten oder vor einer theologischen Sündenpredigt.“ … “ Für mich ist es erschreckend zu sehen, wie viele junge Menschen bereits Abwertung im Familienkreis, in Schule, Sportverein oder in einer kirchlichen Jugendgruppe erlebt haben. Queersensible Seelsorge zeigt: >Du bist wunderbar gemacht, so, wie du bist!< (nach Psalm 139, 14). Akzeptanz und Anerkennung sind Grundlage der Seelsorgearbeit.“

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    Gotteskinder (Spielfilm, 120 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Die Geschwister Hannah und Timo wachsen in einer streng evangelikalen Familie auf. Hannah lebt ihren Glauben intensiv und legt ein Keuschheitsgelübde ab. Als sie sich in den Nachbarsjungen Max verliebt, gerät ihr Weltbild ins Wanken.

    Timo entwickelt Gefühle für seinen besten Freund Jonas, was ihn in einen inneren Konflikt stürzt. Er besucht ein „Seelsorge-Seminar“, um seine Homosexualität zu unterdrücken – dort kommt es zu einem Kuss mit Jonas. Als dies auffliegt, nimmt sich Timo das Leben.

    Ich über mich – Récit de soi (Animation, 5 min.) Coming of Age – Vom Kind zum Erwachsenen

    Lou erzählt in diesem animierten Monolog davon, wie er sich seiner sexuellen Identität bewusst wurde und in ihm die Erkenntnis reifte, sich einem anderen Geschlecht zugehörig zu fühlen.

    2 Filme, 3 Arbeitsblätter, 2 Texte

    Diversität (Animationsfilm, Kurzfilm, Kurzspielfilm, 31 Min.)

    Empfohlen ab 10 Jahren

    Tariks Spiel (Kurzspielfilm, 5 Min.)

    Die etwa zwölfjährige Ayse spielt leidenschaftlich gerne Fußball. Sie trainiert in einer Jungenmannschaft, nennt sich gerne Tarik und ist in ein anderes Mädchen verliebt. Ihre konservativen Eltern ahnen nichts davon, sie denken ihre Tochter gehe zur Koranschule. Und dann bekommt Ayse auch noch ihre Periode. In wenigen prägnanten Szenen führt der Kurzfilm vor Augen, mit welchen Hürden sich junge Menschen, die sich mit ihrem biologischen Geschlecht nicht identifizieren können, noch immer konfrontiert sehen.

    In der Natur (Trickfilm, 5 Min.)

    In der Natur besteht ein Paar aus einem Männchen und einem Weibchen. Aber nicht immer. Ein Paar sind auch ein Weibchen und ein Weibchen. Oder ein Männchen und ein Männchen. Homosexualität ist nicht nur eine menschliche Geschichte.

    And then something changend (Kurzspielfilm, 20 Min.)

    Der achtjährige Louis ist kleinwüchsig. Als er eines Morgens aufwacht, ist nichts, wie er es erwartet. Egal, was er macht, er kommt in seinem Alltag einfach nicht mehr zurecht. Sein Bett lässt sich nicht herunterfahren, er kommt nicht an die Schränke heran, sein viel zu großer Rucksack hat keine Rollen und in der Schule wird er ausgegrenzt. Nur in seinem Computerspiel, das er sich zusammen mit einem Freund ausdenkt, ist die Welt an seine Bedürfnisse angepasst. Gut, dass er alles nur geträumt hat.

    Digitale Zeitschrift: Love is in the Air


    Die Ausgabe gliedert sich in vier Hauptthemenfelder. Der erste Themenkomplex „Freundschaft“ bietet einen Einstieg sowie eine Überleitung zu dem Thema „Liebe“. Zunächst definieren die Schüler*innen ihr eigenes Bild von Freundschaft, betrachten auf Basis dessen unterschiedliche Grundformen von Freundschaft nach Aristoteles und reflektieren eigene lebensweltliche Anschauungen.
    In dem darauffolgenden Themenfeld „Liebe“ wird erneut mittels eigener Vorstellungen an die Thematik herangeführt. Dabei werden digitale und schüler*innennahe Arbeitsformen angewendet (Fotos, Liebeslieder, Wortwolken), wobei die Autorin bereits einen erster Bogen zur Kirche und Bibel spannt.

    Das Schuldbekenntnis beginne mit dem Satz: „Ich bekenne für unsere Kirche, wir haben uns schuldig gemacht, indem wir die Vielfalt der göttlichen Schöpfung nicht wahrgenommen und wertgeschätzt haben, sondern sie abgewertet haben“. Bereits 2021 hatte die evangelischen Kirche der Hauptstadtregion entschuldigt: Kirche entschuldigt sich für Diskriminierung queerer Menschen

    Trotz Fortschritten in Bezug auf die rechtliche Gleichstellung in den vergangenen Jahrzehnten erleben Lesben, Schwule und Bisexuelle nach wie vor Diskriminierung – ob in der Schule, im Beruf oder in anderen Lebensbereichen.

    Antidiskriminierungsstelle des Bundes


  • 15. Mai – Tag der Familie

    Tafiti – Ab durch die Wüste (Animationsfilm, 80 Min.)

    Empfohlen ab 6 Jahren

    Das junge Erdmännchen Tafiti geht in der Savanne des südlichen Afrikas gerne auf andere Tierarten zu. Doch sein skeptischer Großvater Opapa warnt ihn vor den Gefahren in der Umgebung und ermahnt ihn, sich von Fremden fernzuhalten. Das gilt auch für das fröhliche und redselige Pinselohrschwein Pinsel, das der mutige Tafiti vor einem Adler rettet. Durch eine Unachtsamkeit Pinsels wird Opapa von einer Schlange gebissen. Gegen ihr Gift hilft nur die legendäre blaue Blume, die bisher niemand gefunden hat. Tafiti will die Blume in einem fernen Tal aufspüren, um seinen Großvater zu retten. Er bricht allein zu einer langen Wanderung durch die heiße Wüste auf. Doch der schuldbewusste Pinsel will seinen Fehler wieder gutmachen und begleitet ihn. Unterwegs treffen sie auf wilde Tiere wie Schlangen, Hyänen oder einen Raubfisch sowie etliche Hindernisse. Dabei stellen sie fest, dass sie einige Abenteuer nur gemeinsam bestehen können.

    Eine respektable Familie (Spielfilm, 1 Std. 30 Min.)

    Empfohlen ab 16 Jahren

    Der iranische Wissenschaftler Arash ist nach 20 Jahren im Ausland für einen Lehrauftrag in seine Heimatstadt Shiraz zurückgekehrt. Als er von seinem Neffen Hamed, dem Sohn seines Halbbruders Jafar, erfährt, dass sein Vater, zu dem er seit langem keinen Kontakt mehr hat, im Sterben liegt, lässt er sich widerwillig auf einen Besuch ein.
    Doch ging es Hamed offenbar weniger darum, Arash mit seinem Vater zu versöhnen, als ihn davon zu überzeugen, der Übertragung eines Vermögens aus dem väterlichen Erbe an seinen Halbbruder Jafar zuzustimmen – wozu er bald mit immer skrupelloseren Methoden aufgefordert wird.

    Der Film entfaltet die Vorgeschichte der Ereignisse in Form von Rückblenden und verschränkt die Spielfilmhandlung kunstvoll mit bisher teils unveröffentlichtem Dokumentarfilmmaterial aus der Frühzeit der Iranischen Republik.

    Verstehen Sie die Béliers? – Eine Familie mit Herz (Spielfilm, 1 Std. 41 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Weil ihre Eltern und ihr Bruder gehörlos sind, muss die pflichtbewusste jugendliche Tochter von Bauern aus der französischen Provinz viele Vermittleraufgaben übernehmen. Als ihre außergewöhnliche Gesangsstimme entdeckt wird und ihr ein Musikstudium in Paris winkt, gerät sie in einen Gewissenskonflikt.


  • 12. Mai – Tag der Pflege

    Helium (Kurzspielfilm, 23 Min.)

    Auf der Kinderstation des Krankenhauses verbindet den neunjährigen Alfred und den Raumpfleger Enzo eine besondere Freundschaft. Alfred liegt dort, weil er an einer unheilbaren Krankheit leidet. Alle – seine Eltern, die Ärzte und auch das Pflegepersonal – rechnen mit seinem Tod. Doch niemand findet eine Antwort auf die ihn nun bedrängenden Fragen: „Was kommt nach dem Tod? Wohin komme ich dann? Und wie komme ich dort hin?“ Erst zaghaft, dann aber mit immer größerer Phantasie beginnt Enzo, seinem neuen Freund von der wunderbaren Stadt Helium zu erzählen, in der die Toten leben und glücklich sind.

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    Apfelsinen in Omas Kleiderschrank (Dokumentarfilm, 30 Min.)

    Filme zur Alzheimer-Krankheit

    In Deutschland leiden etwa 1 Million Menschen an einer Demenz. Bis zum Jahr 2050 könnte sich die Zahl verdoppeln, prognostizieren Mediziner. Alzheimer-Patienten benötigen eine umfassende Pflege und Betreuung. Die schwere Last der Pflege lastet größtenteils auf den Schultern der Angehörigen. So kommen auch viele Kinder und Jugendliche mit Demenzkranken in Kontakt. Die Dokumentation gibt am Beispiel des 16-jährigen Daniel und seiner Oma Anna einfühlsame Einblicke in das familiäre Zusammenleben mit einer Demenzkranken. Zwei weitere Filme auf der DVD „Erzähl doch mal von früher, Oma“ und „Die Frau im Spiegel“ zeigen Wege auf, wie man als junger Mensch mit Demenzkranken respektvoll umgehen kann und Zugang zu ihrer fremden Welt findet.

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    Weniger allein (Dokumentarfilm, 5 Min.)

    Originaltitel: Juliane und Maik Oswald, Aus der Serie: Glaubwürdig

    In der Pflege sind Leid und Tod alltägliche Themen. Der Glaube hilft manchen damit umzugehen. Der Film zeigt die Motivation aus Menschlichkeit und Empathie.

    Juliane und Maik Oswald sind Intensivpflegerin und Intensivpfleger im Krankenhaus Bergmannstrost in Halle/Saale. Ihre Kollegen nennen das Ehepaar liebevoll: „unsere Ossis“. Sie stehen für eine Tradition über vier Generationen: Nicht nur Maiks Oma und Mutter arbeiteten hier, auch seine älteste Tochter wird nach ihrer Ausbildung in die pflegerischen Fußstapfen der Familie treten.
    Maik Oswald ist stellvertretender Stationsleiter. Er und seine Frau Juliane arbeiten – trotz Patchworkfamilie mit drei Kindern – im Schichtsystem „Wir haben es halt im Blut, zu helfen.“. Auch nach Feierabend!

    Filme zum Thema Pflege


  • 08. Mai – Tag der Kapitulation NS Deutschlands und der Opfer des Zweiten Weltkrieges

    Die Dornenhecke (Animationsfilm, Kurzfilm 13 Min.)

    Originaltitel: Tornehekken

    Empfohlen ab 6 Jahren

    Florian und Malena, zwei kleine Kinder, spielen immer zusammen am Bach. Doch dann gibt es Krieg, und ihr Bach wird zur Grenze. Florian darf Malena nicht treffen, ja nicht einmal von ihr sprechen, denn sie gehört zur „anderen Seite“. Als der Krieg aus ist, treffen sie sich sofort wieder: Doch der Stacheldraht hat ihren Bach in eine unwegsame Dornenhecke verwandelt. Aber sie finden einen Weg zueinander.

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    Tatortreiniger: Schottys Kampf (Kurzspielfilm, 26 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    In der Folge „Schottys Kampf“ wird Tatortreiniger Heiko „Schotty“ Schotte (Bjarne Mädel) in das Vereinsheim eines Heimatvereins gerufen, um nach einem tödlichen Unfall zu reinigen. Doch der Tatort entpuppt sich als ein Raum voller Nazi-Devotionalien – von Hakenkreuzen über Hitlerbüsten bis hin zu angeblich echten Fäkalien des Diktators. Der Vereinsvorsitzende Sanderberg entpuppt sich als überzeugter Neonazi, was Schotty in eine moralische Zwickmühle bringt.

    Mit einer Mischung aus List und Humor täuscht Schotty einen Kakerlakenbefall vor und bringt die Neonazis dazu, die gesamte Einrichtung zur „fachgerechten Reinigung“ freizugeben. Am Ende landet die gesamte Sammlung auf dem Müll – und Sanderberg steht fassungslos in einem rosa gestrichenen, leeren Raum.

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    Mädchen Nr. 60427 (Kurzspielfilm, 21 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    1998: In den Sommerferien verbringt die 11-jährige Re’ut eine Woche bei ihrer Großmutter in Tel Aviv. Dabei entdeckt sie deren Tagebuch. Sie taucht damit in Omas Erinnerungen ein, die sie den Schrecken des Naziterrors angstvoll miterleben lassen, gestaltet als animierte Szenen im heutigen Alltag des Mädchens. Die Oma hat Auschwitz überlebt – andere aus der Familie nicht. Am Ende bleibt die Erinnerung an das Geheimnis des Tagebuchs, das Re’ut von nun an mit ihrer Oma teilt.

    Schindlers Liste (Spielfilm, 187 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Die Dramatisierung eines dokumentarischen Romans über den nationalsozialistischen Industriellen Oskar Schindler, der in Polen mehr als 1.100 Juden das Leben gerettet hat. Teilweise an Originalschauplätzen gedreht, überzeugt der mehr als dreistündige Film vor allem in der Darstellung der Personen und Details, die sich zu einem Zeugnis aktiver Menschlichkeit verdichtet. Angesichts der Neonazis und des wieder aufflackernden Antisemitismus ein politisch wichtiger Film.

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    Bonhoeffer (Spielfilm, 132 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der Film beleuchtet das Leben des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer und hebt Bonhoeffers tiefes ethisches Verantwortungsbewusstsein, seine Zivilcourage und Empathie hervor. Im Zentrum steht seine kompromisslose Haltung gegenüber Unrecht und seine Bereitschaft, persönliche Risiken für höhere moralische Werte einzugehen. Bonhoeffer folgt seinem inneren Kompass und setzt sich trotz großer innerer Konflikte und äußerer Gefahren für Gerechtigkeit ein. Seine Überzeugung, dass christlicher Glaube aktives Handeln gegen Unrecht erfordert, prägt sein Denken und Handeln im Widerstand gegen das NS-Regime.

    Der Spielfilm BONHOEFFER ist eine irisch-belgische Filmproduktion mit prominent besetzten Rollen (Jonas Dassler, Moritz Bleibtreu, August Diehl, Nadine Heidenreich, Patrick Mölleken …).

    Filme zum Thema Nationalsozialismus



  • Weitere Kalendertage der ersten Jahreshälfte.

    06. Januar Afrikatag

    Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika (Spielfilm 1 Std. 54 Min.)

    1949 – in den ersten Jahren des Kalten Krieges. Albert Schweitzer (Jeroen Krabbé) ist dank seiner Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“, die er in seinem Urwald-Hospital Lambarene/Gabun verwirklicht, einer der am meisten bewunderten Menschen der Welt. Als Albert Einstein ihn bittet, mit ihm gemeinsam vor den Gefahren der Atombombe zu warnen, interpretiert der US-Geheimdienst dies als Angriff auf die Politik der westlichen Welt. 

    Filme zum Thema Afrika

    15. Januar Martin Luther King

    Martin Luther King – Ich wollte kein Zuschauer sein (Dokumentarfilm 29 Min.)

    Martin Luther King, aufgewachsen in einem Pastorenhaushalt gehörte zu den privilegierten Schwarzen. Er sah und erlebte das Unrecht in der sozialen Unterdrückung und dem Rassismus, der besonders in den Südstaaten der USA sehr ausgeprägt war und teilweise auch heute noch vorhanden ist. Er rief zu Demonstrationen und zivilem Ungehorsam auf und wurde das Sprachrohr der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung: „Aber wir weigern uns, zu glauben, dass wir der Gerechtigkeit den Bankrott erklären müssen“. In seiner berühmten Rede bezog sich Martin Luther King auf die in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung festgeschrieben „unveräußerlichen Menschenrechte auf Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück“: „I have a dream…“ 

    Filme zu Martin Luther King

    17. Januar Judentumstag

    Wo ist Anne Frank Originaltitel: Where is Anne Frank? Medienpaket (Animationsfilm 1 Std. 40 Min.)

    In diesem Animationsfilm werden abwechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit zwei Handlungen erzählt:
    Bei der ersten Handlung erwacht die imaginäre Freundin von Anne Frank „Kitty“ in der heutigen Zeit im Anne-Frank-Haus zum Leben und begibt sich gemeinsam mit dem Jungen Peter, der sich für die Flüchtlinge der Gegenwart engagiert, auf die Suche nach dem Leben und der Geschichte von Anne Frank. 

    Filme zum Thema Judentum

    21. Januar Weltreligionstag

    Erzähl mir von deiner Religion – Medienpaket (Bildkarten-Kamishibai, 13 Bilder)

    Kinder entdecken Judentum, Christentum und Islam – Grundwissen Religion (Aus der Serie: Bildkarten für unser Erzähltheater)

    Kinder zeigen hier einander ihre Religionen anhand ihres eigenen Alltags. Sie erzählen von wichtigen Regeln in den heiligen Schriften Tora, Bibel und Koran und informieren sich gegenseitig über religiöses Brauchtum, Speiseregeln, Gebete und Kleidung zum Verhalten in den Gotteshäusern Synagoge, Kirche und Moschee. 

    Filme zum Thema Weltreligionen

    27. Januar Gedenktag für die Opfer des Holocaust

    Lauf Junge lauf – Medienpaket (Spielfilm 1 Std. 48 Min.)

    1942 gelingt dem neunjährigen Srulik die Flucht aus dem Warschauer Ghetto, in den Wäldern lernt er Überlebenstechniken, findet bei Schnee und Eis Unterschlupf bei einer Bäuerin, die dem jüdischen Jungen beibringt, sich als katholischer Waisenjunge Jurek mit Kreuz um den Hals und „Gelobt sei Jesus Christus“ auf den Lippen durchzuschlagen. Auf seiner Odyssee trifft er hilfsbereite Menschen, aber auch solche, die ihn für ein Kopfgeld an die Deutschen verraten. Als er nach Ende des Krieges ein neues Zuhause bei einer katholischen Familie findet, glaubt er sich am Ziel seiner Wünsche.

    Filme zum Thema Holocaust

    Weil das Erinnern niemals aufhören darf: Wir möchten erinnern! 27. Januar – Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.

    28. Januar Datenschutztag

    Künstliche Intelligenz (Dokumentarfilm 23 Min.)

    In diesem Animationsfilm werden abwechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit zwei Handlungen erzählt:
    Bei der ersten Handlung erwacht die imaginäre Freundin von Anne Frank „Kitty“ in der heutigen Zeit im Anne-Frank-Haus zum Leben und begibt sich gemeinsam mit dem Jungen Peter, der sich für die Flüchtlinge der Gegenwart engagiert, auf die Suche nach dem Leben und der Geschichte von Anne Frank. 

    Filme zum Thema Datenschutz

    14. Februar Valentinstag

    Traumfabrik Die Magie der Liebe – Medienpaket (Spielfilm, 2 Std. 3 Min.)

    Emil arbeitet im Sommer 1961 als Komparse im DEFA-Studio Babelsberg, wo er sich Hals über Kopf in die französische Tänzerin Milou verliebt. Sie sind wie füreinander bestimmt, doch als am 13. August 1961 der Bau der Berliner Mauer beginnt und die Grenzen nunmehr geschlossen sind, werden sie getrennt. Emil schmiedet einen waghalsigen Plan, um Milou wiederzusehen.

    Er gibt sich als Filmproduzent Karl Boborkmann aus und produziert einen Film. Für diesen kommt Milou erneut von Frankreich in die DDR. Sie ist jedoch liiert mit einem ihrem Co-Darsteller. Am Ende wird der Film ein großer Erfolg und Milou entscheidet sich für Emil. 

    Filme zum Thema Liebe

    20. Februar Tag der sozialen Gerechtigkeit

    „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – jage ihr nach!“ : Für ein radikales Christentum im Zeitalter der Tipping Points / Tobias Foß.

    2024: 142 Seiten

    „Krieg ist Gift – für die Demokratie und für jegliches Leben in Würde, Freiheit und Frieden.“ (Seite 72)

    Verleih in unseren Bibliotheken: Neudietendorf und Drübeck

    Einige Schlagworte: Krisen der Gegenwart, Klimakatastrophe, Soziale Kipppunkte, Theologie der Befreiung, Christliche Lebenspraxis

    Blood in the mobile – Blutige Handys (Dokumentarfilm 30 Min.)

    Ein Großteil der Minerale, die für die Mobiltelefonherstellung notwendig sind, kommen aus dem Osten Kongos und werden dort oft von Kindern abgebaut. Der Filmemacher Frank Poulsen ist seit Jahren Besitzer eines Nokia-Handys. Er will herausfinden, ob er den Konflikt im Kongo mit unterstützt. So nimmt er viele Strapazen auf sich, um sich ein Bild von der illegalen Minenindustrie zu verschaffen. Dank seines Mutes und seiner Hartnäckigkeit erhält er schließlich Zugang zu der größten Mine in der Kivu-Region, die von verschiedenen bewaffneten Gruppen kontrolliert wird. 

    Klima retten für Anfänger (Spielfilm 1 Std. 30 Min.)

    Die 17-jährige Lilly Wilmers ist mitten in der Pubertät. Anstatt für das Abitur zu lernen, setzt sie sich für den Klimaschutz ein. Ihre Eltern wollen nicht hinnehmen, dass Lilly ihre Zukunft verbaut. Ihr Vater Martin versucht ihre Renitenz mit einer Traumreise zu unterbinden, ihre Mutter Nina hingegen verspricht, dass sie gemeinsam mit ihrem Mann beim Klimaschutz mitmachen würden, wenn sie sich wieder mehr der Schule widmet. 

    Filme zum Thema Gerechtigkeit


    08. März Internationaler Frauentag

    für gleiche Rechte und ein selbstbestimmtes Leben

    Tatortreiniger: E.M.M.A. 206

    Sie sind kompliziert, sie nerven und sie wollen ständig reden: Frauen. Tatortreiniger Heiko Schotte hat eine knallharte Entscheidung getroffen: keine Frauen mehr in seinem Leben. Doch dann wird er in ein Institut für Biotechnologie gerufen. Und dort arbeitet man bereits an einer „verbesserten“ Frauenversion. In dieser neuen Folge des Tatortreinigers geht es um Frauen, Liebe, Silizium und die Antwort auf die Frage, wie sinnvoll Emotionen sind.

    – Kurzspielfilm, ab 14 Jahren

    Good Morning Karachi

    Rafina lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in Pakistan, in einem der ärmeren Viertel Karatschis. Unzufrieden mit ihrem Leben, das für sie ausschließlich eine Zukunft als Ehefrau und Mutter vorsieht, begeistert sie sich für das überlebensgroße Werbeplakat eines perfekten Models, das sie von ihrem Fenster aussehen kann. Als sie endlich Rosie, die Freundin ihrer Mutter, überzeugen kann, ihr eine Aushilfsstelle in einem exklusiven Schönheitssalon zu besorgen, ist sie überglücklich. Und als sie dort für eine Werbekampagne als Model entdeckt wird, scheint ihr Traum von der großen weiten Welt und einem besseren Leben in Erfüllung zu gehen.

    – Spielfilm 1 Std. 25 Min.

    Filme zum Thema Frau

    20. März Tag des Glücks

    Glück auf einer Skala von 1 bis 10

    Der Chef eines Schweizer Bestattungsunternehmens fährt bei einer Fahrt nach Montpellier auf einer Landstraße einen Fahrradkurier an und wird ihn von da an nicht mehr los. Igor leidet an zerebraler Kinderlähmung, entpuppt sich trotz seiner unkoordinierten Bewegungen aber als Hobby-Philosoph, der immer einen passenden Spruch auf den Lippen hat. Eine Tragikomödie über eine ungewöhnliche Männerfreundschaft, bei der sich Igor und Louis durch ihre unterschiedliche Beschäftigung mit dem Tod näherkommen.

    – Spielfilm 1 Std. 29 Min. Empfohlen ab 14 Jahren

    Die Fuchskönigin

    Die Fuchskönigin ist das traurigste Tier des ganzen Rudels. Einsam sitzt sie Tag für Tag auf ihrem Thron. Um sie mit schönsten Komplimenten aufzuheitern, durchsuchen die Füchse Nacht für Nacht den Abfall der Menschen nach Liebesbriefen, die nicht abgeschickt wurden. Die Schreiben sind voller Liebe, doch niemand schwärmt darin von pelzigen Ohren. Obwohl in der handgezeichneten Fabel von Marina Rosset zunächst alle Bemühungen ins Leere laufen, zählt doch die Geste. Als Liebesboten bringen die Füchse am Ende nicht nur die Menschen zusammen.

    – Animationsfilm 9 Min. Premium, Empfohlen ab 5 Jahren

    Filme zum Thema Glück


    21. März Tag der Wälder ist auch der Welttag des Down-Syndroms und Tag gegen rassistische Diskriminierung

    06. April – Tag des Sports

    Harald (Animationsfilm, 7 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Amüsanter, satirischer Animationsfilm: Harald ist groß, stark und ein erfolgreicher Wrestler. Zahllose Preise hat er schon gewonnen und seine Mutter damit stolz und glücklich gemacht. Denn eigentlich ist sie es, der viel mehr an Haralds Sportlerkarriere gelegen ist. Der junge, sensible Mann selbst möchte nämlich lieber Blumen züchten. Die höchst ehrgeizige Mutter allerdings erpresst ihn: Entweder er kämpft weiter oder die Blumen müssen sterben. Schließlich schmiedet Harald einen Plan: Um seine Mutter loszuwerden, züchtet er heimlich eine fleischfressende Pflanze. Diese überwältigt schließlich seine Mutter, und Harald wird ein glücklicher Blumenzüchter.

    Respekt bitte! Serientitel: Mensch sein. (Dokumentarfilm, 27 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren
    Was ist Respekt? Und warum ist Respekt für unser Zusammenleben so wichtig? Respekt bedeutet Rücksichtnahme, Zuhören, Akzeptanz von Andersartigkeit und Fairness. Aber wo mangelt es heute an Respekt, und wie kann man sich Respekt verdienen? Kann man Respekt lernen? Die filmische Dokumentation thematisiert auf leicht verständlichem Niveau Bereiche des täglichen Lebens, in denen ein respektvoller Umgang miteinander unerlässlich erscheint.

    Die Dokumentation von Thomas Schneider erzählt von Streitschlichtung in Grundschulen, vom Sport, wo es besonders auf Respekt und Fairness ankommt…

    08. April – Tag der Roma

    Wie lustig ist das Leben der Sinti und Roma wirklich? (Dokumentarfilm, 25 Min)

    Empfohlen ab: 6 Jahren, Serientitel: Willi will’s wissen

    Sinti und Roma, eine seit Jahrhunderten in Europa lebende Bevölkerungsgruppe aus dem Nordwesten Indiens, wurden in Deutschland mit der Bezeichnung „Zigeuner“ bedacht, einem Wort, das als Schimpfwort gilt. Willi will mehr wissen über das Leben der Sinti und Roma heute. Er spricht mit Schülern und Lehrern einer Schule für Roma, er unterhält sich mit Jugendlichen und lernt die Musik der Roma kennen. Auch die leidvolle Geschichte der Sinti und Roma wird nicht ausgespart. Beim Besuch des Konzentrationslagers Dachau berichtet ein Sinti aus Nürnberg, wie er als Jugendlicher die Schrecken des Dritten Reiches selbst erlebte. Am Ende des Films ist Willi Gast in einer Sintifamilie und lernt dort das herzliche Zusammenleben aller Generationen kennen.

    Es geht um die Kinder (Dokumentarfilm 5 Min.)

    Wir können nicht die Welt retten, aber der Film gibt uns ein tolles Vorbild zum hinschauen und handeln, denn es lohnt sich.

    „Ich sah zufällig während einer Reise in einem versteckten Slum so krasses Elend – ich konnte mich nicht einfach wegdrehen.“ Damals gründet sie, Jenny Rasche in ihrer Heimat in Stapelburg im Harz spontan einen Verein, sammelt Spenden und geht mit ihrem Mann und ihren Kindern nach Zentralrumänien.

    Filme zum mit und über Roma

    09. April – Tag der Hinrichtung Bonhoeffers

    Mit Gott gegen Hitler (Dokumentarfilm, 44 Min)

    Dokumentarfilm 44 Min

    Der Film erzählt die Geschichten von Dietrich Bonhoeffer und weiteren Menschen, die gegen die Ideologie des Nationalsozialismus gekämpft haben, weil sie Christen waren. Der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer wird bis heute für seine aufrechte Haltung verehrt, seine Reden und Schriften haben eine hohe Bekanntheit. Aber auch der Dominikaner Laurentius Siemer, der sich als Vertreter einer „überstaatlichen Macht“ sah und die NS-Rassenideologie offen kritisierte, wird in dem Film gewürdigt oder die Sekretärin Aenne Vogelsberg, die unter Lebensgefahr eine hochverräterische Denkschrift des Dominikanerpaters Odilo Braun abtippte, wie auch die evangelischen Theologen Hans Asmussen und Martin Niemöller.
    Dietrich Bonhoeffer wurde kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs am 9. April 1945 hingerichtet. Welche Rolle spielte der christliche Glaube bei ihm und den anderen Widerstandskämpfern? War ein Attentat gegen Hitler mit ihrer christlichen Ethik vereinbar? 75 Jahre nach dem Ende des Krieges beleuchtet der Film Fragen des christlichen Widerstands, die heute eine neue Aktualität bekommen.

    Weiter Medien zu Bonhoeffer

    22. April – Tag der Erde

    Das Salz der Erde – Eine Reise mit Sebastião Salgado (Dokumentarfilm, 1 Std. 49 Min.)

    Empfohlen ab 16 Jahren

    Der aus Brasilien stammende Fotograf Sebastião Salgado dokumentierte in den vergangenen 40 Jahren die Spuren unserer Menschheitsgeschichte auf allen Kontinenten. Als sozialdokumentarischer Fotograf wurde er Zeuge von internationalen Konflikten, Vertreibung, Krieg, Hunger und Leid. Dies hielt er mit seinen Schwarz-Weiß-Fotos in Bildreportagen und Fotobänden wie „Workers“ „Migranten“ oder „Afrika“ fest und zeigte sie in Ausstellungen weltweit. Für Salgado stellte seine Berufung eine extreme seelische Aufgabe dar, bei der er oft nah am Rande der Verzweiflung stand.

    23. April – Welttag des Buches

    Die Enthüllung der Bibel

    Was wissen Christen und Nichtchristen über die Patriarchen (Erzväter), den Exodus (Auszug aus Ägypten), die Landnahme (Einnahme Kanaans durch Josua) oder die Könige David und Salomon? Wo liegt der Ursprung des Volkes Israel? Und warum hat es die biblischen Geschichten niedergeschrieben und damit den Grundstein für die zukünftige jüdische Religion gelegt?

    Diesen Fragen geht die vierteilige, für das Fernsehen produzierte Dokumentationsreihe nach und wartet dabei mit zum Teil Aufsehen erregenden Enthüllungen auf, die von den neuesten archäologischen Funden wissenschaftlich fundiert untermauert werden. mehr …

    08. Mai – Tag der Kapitulation NS Deutschlands und der Opfer des Zweiten Weltkriegs

    Schindlers Liste – Schindler’s List Medienpaket (Spielfilm, 3 Std. 7 Min.)

    Die Dramatisierung eines dokumentarischen Romans über den nationalsozialistischen Industriellen Oskar Schindler, der in Polen mehr als 1.100 Juden das Leben gerettet hat. Teilweise an Originalschauplätzen gedreht, überzeugt der mehr als dreistündige Film vor allem in der Darstellung der Personen und Details, die sich zu einem Zeugnis aktiver Menschlichkeit verdichtet. Angesichts der Neonazis und des wieder aufflackernden Antisemitismus ein politisch wichtiger Film.

    – Empfohlen ab 14 Jahren

    Filme zum Thema Nationalsozialismus

    12. Mai – Tag der Pflege (mehr)

    Helium (Kurzspielfilm, 23 Min.)

    Auf der Kinderstation des Krankenhauses verbindet den neunjährigen Alfred und den Raumpfleger Enzo eine besondere Freundschaft. Alfred liegt dort, weil er an einer unheilbaren Krankheit leidet. Alle – seine Eltern, die Ärzte und auch das Pflegepersonal – rechnen mit seinem Tod. Doch niemand findet eine Antwort auf die ihn nun bedrängenden Fragen: „Was kommt nach dem Tod? Wohin komme ich dann? Und wie komme ich dort hin?“ Erst zaghaft, dann aber mit immer größerer Phantasie beginnt Enzo, seinem neuen Freund von der wunderbaren Stadt Helium zu erzählen, in der die Toten leben und glücklich sind.

    Apfelsinen_in_Omas_Kleiderschrank_Cover_46 32520

    Apfelsinen in Omas Kleiderschrank (Dokumentarfilm, 30 Min.)

    Filme zur Alzheimer-Krankheit

    In Deutschland leiden etwa 1 Million Menschen an einer Demenz. Bis zum Jahr 2050 könnte sich die Zahl verdoppeln, prognostizieren Mediziner. Alzheimer-Patienten benötigen eine umfassende Pflege und Betreuung. Die schwere Last der Pflege lastet größtenteils auf den Schultern der Angehörigen. So kommen auch viele Kinder und Jugendliche mit Demenzkranken in Kontakt. Die Dokumentation gibt am Beispiel des 16-jährigen Daniel und seiner Oma Anna einfühlsame Einblicke in das familiäre Zusammenleben mit einer Demenzkranken. Zwei weitere Filme auf der DVD „Erzähl doch mal von früher, Oma“ und „Die Frau im Spiegel“ zeigen Wege auf, wie man als junger Mensch mit Demenzkranken respektvoll umgehen kann und Zugang zu ihrer fremden Welt findet.

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    Weniger allein (Dokumentarfilm, 5 Min.)

    Originaltitel: Juliane und Maik Oswald, Aus der Serie: Glaubwürdig

    In der Pflege sind Leid und Tod alltägliche Themen. Der Glaube hilft manchen damit umzugehen. Der Film zeigt die Motivation aus Menschlichkeit und Empathie.

    Juliane und Maik Oswald sind Intensivpflegerin und Intensivpfleger im Krankenhaus Bergmannstrost in Halle/Saale. Ihre Kollegen nennen das Ehepaar liebevoll: „unsere Ossis“. Sie stehen für eine Tradition über vier Generationen: Nicht nur Maiks Oma und Mutter arbeiteten hier, auch seine älteste Tochter wird nach ihrer Ausbildung in die pflegerischen Fußstapfen der Familie treten.
    Maik Oswald ist stellvertretender Stationsleiter. Er und seine Frau Juliane arbeiten – trotz Patchworkfamilie mit drei Kindern – im Schichtsystem „Wir haben es halt im Blut, zu helfen.“. Auch nach Feierabend!

    Filme zum Thema Pflege

    15. Mai Tag des Erinnerns an den Bauernkrieg 1525 (mehr) und Tag der Familie (mehr)

    Thomas Müntzer – Der Satan von Allstedt (Dokumentarfilm, 45 Min.)

    Thomas Müntzer, geboren 1489 in Stolberg, hingerichtet 1525 bei Mühlhausen, gilt heute als Außenseiter der Reformation. Dabei war er es, der als erster den Ablasshandel der katholischen Kirche anprangerte, der die deutschsprachigen Gottesdienste einführte und dessen deutsche Kirchenlieder bis heute Bestandteil der evangelischen Gesangbücher sind. Dennoch ist nicht er, sondern Martin Luther zur Ikone der Reformation geworden. Müntzer veränderte sich auf seinem Lebensweg vom Idealisten zum fanatischen Dogmatiker. Seine Idee vom „wahren Glauben“ in einer „Gemeinschaft der Auserwählten“ wollte er schließlich mit Gewalt realisieren.

    Eine respektable Familie (Spielfilm, 1 Std. 30 Min.)

    Der iranische Wissenschaftler Arash ist nach 20 Jahren im Ausland für einen Lehrauftrag in seine Heimatstadt Shiraz zurückgekehrt. Als er von seinem Neffen Hamed, dem Sohn seines Halbbruders Jafar, erfährt, dass sein Vater, zu dem er seit langem keinen Kontakt mehr hat, im Sterben liegt, lässt er sich widerwillig auf einen Besuch ein.
    Doch ging es Hamed offenbar weniger darum, Arash mit seinem Vater zu versöhnen, als ihn davon zu überzeugen, der Übertragung eines Vermögens aus dem väterlichen Erbe an seinen Halbbruder Jafar zuzustimmen – wozu er bald mit immer skrupelloseren Methoden aufgefordert wird.

    Der Film entfaltet die Vorgeschichte der Ereignisse in Form von Rückblenden und verschränkt die Spielfilmhandlung kunstvoll mit bisher teils unveröffentlichtem Dokumentarfilmmaterial aus der Frühzeit der Iranischen Republik.

    Verstehen Sie die Béliers? – Eine Familie mit Herz (Spielfilm, 1 Std. 41 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Weil ihre Eltern und ihr Bruder gehörlos sind, muss die pflichtbewusste jugendliche Tochter von Bauern aus der französischen Provinz viele Vermittleraufgaben übernehmen. Als ihre außergewöhnliche Gesangsstimme entdeckt wird und ihr ein Musikstudium in Paris winkt, gerät sie in einen Gewissenskonflikt.

    17. Mai – Aktionstage der LGBTQIA+

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    Tandem (Spielfilm, 100 min)


    Empfohlen ab 14 Jahren

    Die beiden 17-Jährigen Fanny und Lena aus Straßburg und Leipzig besuchen einander auf Sprachreisen. Sie müssen sich zurechtfinden in einer Welt voller komplexer Unsicherheiten, Vorurteile und Erwartungen, können sich aber trotz anfänglichem Desinteresse gegenseitig bei der Selbstfindung unterstützen.


    Ich über mich – Récit de soi (Animation, 5 min)

    (Sampler, Coming of Age – Vom Kind zum Erwachsenen)

    Die Lebenswirklichkeit junger Menschen ist von einschneidenden Transformationsprozessen geprägt. Eine ihrer zentralen Herausforderungen ist der Übergang vom Kind zum jungen Erwachsenen und die damit einhergehenden Konflikte. Die Kurzfilmsammlung greift das Thema Erwachsenwerden („Coming of Age“) aus verschiedenen Blickwinkeln auf und thematisiert Entwicklungsprozesse, die Jugendliche während der Adoleszenz erfahren.

    Digitale Zeitschrift: Love is in the Air

    In dem letzten Themenfeld „Sexualität“ wird der Fokus auf sexuelle Vielfalt und Diversität gelegt. Dabei ist es zunächst wichtig, bereits vorhandenes Vorwissen abzuklären und sich darauf aufbauendes Fachwissen anzueignen. Hierbei wird nicht nur das Verständnis der unterschiedlichen Weltreligionen sowie der kirchlichen Positionen vermittelt, sondern es werden auch politische Haltungen reflektiert und beurteilt.

    📖 Lehrbuch Gender, queer und diversity : Grundlagen, Methoden und Praxisfelder / Gudrun Perko, Leah Carola Czollek, 2022 258 Seiten

    📖 Gemeinsam unterm Regenbogen : Werkbuch Vielfaltssensibilität – LGBT+ für Diakonie, Gemeinden und soziale Arbeit / Frank Dieckbreder, Sandra Hildebrandt (Hg.), 2023 208 Seiten

    📖 Queersensible Seelsorge / Kerstin Söderblom, 2023 163 Seiten

    20. Mai – Weltbienentag

    Der Imker – Die berührende Geschichte von Ibrahim Gezer (Dokumentarfilm, 1 Std. 52 Min.)

    Seit Kindertagen haben Ibrahim Gezer Bienen und Honig fasziniert. Er weiß alles über sie und den süßen Energiespender, was ihm in seiner Heimat im Südosten der Türkei einen bescheidenen Wohlstand sicherte. Doch dann zerstörte der türkisch-kurdische Bürgerkrieg alles; seine Familie zerfiel, er selbst floh in die Schweiz, wo ihn die Behörden in eine Behindertenwerkstatt steckten. Sein gütiges Wesen aber bewahrte ihn auch in der Fremde vor Hass und Verzweiflung. Ein stiller Dokumentarfilm über einen stillen Mann, der alle Schicksalsschläge im nahezu zärtlichen Umgang mit den Bienen in Balance zu halten weiß.

    Empfohlen ab 10 Jahren

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    Von fleißigen Bienen und leckerem Honig

    Bildkarten, Kamishibai, 13 Bilder, 2019, Empfohlen ab 4 Jahren

    Bens Mutter ist Imkerin, das ist ein sehr spannendes Hobby. Im Frühjahr zeigt sie Ben und Amir eine Wabe, auf der die Bienen schon Zellen aus Wachs gebaut haben. Wenn die Bienenvölker im späten Frühjahr zu einer Obstwiese gebracht werden, sind die Jungs auch dabei. Dort Sammeln die Honigbienen Nektar und Pollen, wobei sie die Obstblüten bestäuben. Ben hilft seiner Mutter sogar bei der Honigernte. In der dunklen Jahreszeit basteln Ben und Amir duftende Bienenwachskerzen und essen dabei leckere Honigbrote.

    21. Mai – Welttag der kulturellen Vielfalt (mehr)

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    Religionsfreiheit: Mit der Vielfalt der Religionen leben (Dokumentarfilm, 24 Min.)

    Religionsfreiheit ist in unserer pluralistischen und globalen Gesellschaft ein zentrales Menschenrecht und zugleich Garant für ein friedliches Miteinander. Inwiefern Religionsfreiheit bedroht ist, die Verankerung als Menschenrecht und im Grundgesetz, die Idee des Weltethos und die Vielfalt der Religionen im Alltag werden aufgegriffen und zur Diskussion gestellt.

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Kulturelle Vielfalt Themenkarten für Teamarbeit (Bildkarten, 30 Bilder)

    Unsere Vorstellungen von Erziehung und Bildung sind inhaltlich und methodisch durch unsere Kultur geprägt. Inzwischen ist kulturelle Vielfalt jedoch in den meisten Kitas Realität: Während im westlichen Kulturkreis das „Autonomie-Modell“ mit der Betonung von Individualität und Selbstbestimmung im Fokus steht, betont das „Modell der Verbundenheit“ vor allem die Gemeinschaft der (Groß-)Familie und damit eher die sozialen Fähigkeiten. Die 30 Themenkarten für Teamarbeit, Elternabende und Seminare laden zu einem vorurteilsfreien, wertschätzenden und achtsamen Blick auf andere Vorstellungen von Erziehung und Entwicklung ein.

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    Der Migrations-Check (Dokumentarfilm, 25 Min.)

    Gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt sind ein wichtiges Thema bereits in der Grundschule, um Toleranz und friedliches Miteinander früh einzuüben. Im Film begegnet Tobi Migrantinnen und Migranten und lernt deren Geschichte kennen. Gelungene Integration aber auch Probleme werden thematisiert. Dabei soll Schülern nahegebracht werden, anderen Menschen tolerant, achtsam und wertschätzend zu begegnen.

    Empfohlen ab 8 Jahren

    22. Mai – Tag der Artenvielfalt

    Racing Extinction – Das Ende der Artenvielfalt? Dokumentarfilm (1 Std. 28 Min)

    Es ist beunruhigende Gewissheit: Die ignorante Haltung der Menschheit gegenüber der Natur zieht ein weltweites Aussterben von Tier- und Pflanzenarten mit sich. Gemeinsam mit Wissenschaftlern, Umweltschützern und Ingenieuren und den Bildern seines ÖkoThrillers „Racing Extinction – Das Ende der Artenvielfalt?“ kämpft der Oscar-prämierte Dokumentarfilmer Louie Psihoyos (Die Bucht) um umfassende Aufmerksamkeit für dieses globale, drängende Problem. Die oftmals als Undercover-Aktionen gefilmten Aufnahmen setzen Zeichen und offenbaren die katastrophalen Folgen menschlichen Handelns. Dieser Film verändert die Sicht auf unseren fragilen Planeten.

    1. Juni – Kindertag und Elterntag

    Wertschätzung für alle Eltern auf der ganzen Welt – Am Weltelterntag 2025 lenkt das Thema „Eltern erziehen“ die Aufmerksamkeit auf eine wesentliche, aber oft unterschätzte Tatsache: Elternschaft ist eine erlernte Fähigkeit. Eltern und Betreuer benötigen Zeit, Ressourcen und Unterstützung, um Kinder in einem fördernden und positiven Umfeld großzuziehen.

    UN https://www.un.org/en/observances/parents-day

    Auswahl für Elternkind-Beziehung

    Elterngespräch, Spielfilm, 11 min, 2018, Niederlande, Medienpaket

    Fuchs für Edgar, Animation, 8 min., 2021, Deutschland, Interaktives Medium

    Ties, Animation, 7 min., 2019, Deutschland, Russland, Medienpaket

    5. Juni – Weltumwelttag (mehr)

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    Schöpfung und Umwelt (Dokumentarfilm 20 Min.)

    Begrenzte Ressourcen, Phänomene wie der Klimawandel und moderne Technologien stellen den Menschen vor Herausforderungen. Begreift man die Erde als Schöpfung, leiten sich daraus konkrete Aufgaben mit Blick auf die belebte und unbelebte Natur ab. 

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    Warum schwimmt so viel Plastik im Meer? Wie Plastik tötet! (Dokumentarfilm, 25 min.)

    Die Ozeane sind voll mit Plastikmüll. Plastik ist extrem lange haltbar und verrottet nicht. Es zersetzt sich in winzig kleine Teilchen, löst sich aber nie vollständig auf. Das ist für die Umwelt ein großes Problem. Denn jedes Jahr werden weltweit 225 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Das bisher hergestellte Plastik würde reichen, um die Erde sechs Mal in Plastikfolie einzuwickeln. Welche Auswirkungen hat Plastikmüll auf Umwelt und Natur. Der Film zeigt anschaulich für Kinder das Problem mit dem Plastik und stellt Lösungsmöglichkeiten vor.

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    Schöpfung (Dokumentarfilm, 24 min.)

    Im Erklär-Film wird in mehreren, unterschiedlich animierten und dokumentarischen Szenen das Thema Schöpfung entfaltet. Neben einem Erklär-Teil zum Verhältnis von Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft theologisieren Kinder über die Schöpfung und unsere Verantwortung dazu. Im zweiten Teil wird kindgerecht verantwortliches Handeln gegenüber der Schöpfung am Beispiel von Müllsammelaktion, nachhaltiger Ernährung in meiner Frühstücksdose und beim Besuch eines Bio-Bauernhofs aufgezeigt.

    20. Juni – Weltflüchtlingstag (mehr)

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    Stein im Schuh – Un Caillou Dans la Chaussure

    Empfohlen ab 10 Jahren, Animationsfilm, 12 Min.,2020

    in Schüler kommt zum ersten Mal in seine neue Klasse. Er ist kein Kind wie die anderen – er ist ein Frosch unter lauter Kaninchen. In einem sehr sanften Animationsstil erzählt uns der Film von den Alpträumen und Ängsten eines geflüchteten Kindes. Einige seiner Mitschüler:innen beginnen, ihn zu verstehen, und helfen ihm mit ihrer Freundschaft.

    Stolpersteine

    Stolpersteine: Felix Nussbaum

    Empfohlen ab 10 Jahren, Dokumentarfilm, 17 Min., 2025

    Stolpersteine aus Messing sind in vielen Städten Deutschlands zu finden – in das Pflaster von Gehwegen eingelassen. Eingraviert sind Namen von jüdischen Menschen, die in den Häusern lebten mit deren Geburts- und sterbetag und dem Ort ihrer Ermordung, meist in einem KZ. Die Stolpersteine sollen an die Opfer erinnern.

    Auch die Familie Nussbaum aus Osnabrück gehört dazu. Ihr Sohn Felix (1904 geboren) malte schon als kleiner Junge mit großer Leidenschaft. Nach seinem Abitur studierte er Kunst in Hamburg und Berlin. In dieser Zeit gab es in Deutschland viele Probleme: Inflation, Massenarbeitslosigkeit, Hunger. Für viele Familien war es ein täglicher Überlebenskampf.

    P-Einhundertvier-Kino

    EINHUNDERTVIER

    Empfohlen ab 12 Jahren, Dokumentarfilm, 1 Std. 33 Min., 2023

    Mit hohem Tempo rasen wir über stilles Wasser Richtung Horizont. Doch das erscheinende defekte Schlauchboot passt nicht zum abgesetzten Notruf. Wie eine Seenotrettung ablaufen kann, übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Die Echtzeitdokumentation „Einhundertvier“ bringt diese dramatische Situation näher. Mit dem Auftauchen der Libyschen Küstenwache spitzt sich die Lage zu.

    26. Juni – Tag der Folteropfer

    Jemen – Die Mütter der Entführten (Dokumentarfilm, 60 min)

    Empfohlen ab 16 Jahren

    „Ich schmiss mich schützend auf meinen Sohn. Sie packten mich am Kopf und rissen mich von ihm weg.“ Noch vor dem Morgengrauen werden sowohl der Sohn als auch zwei Onkel von den Huthis gewaltsam verschleppt. Es vergehen Monate, bis Mariam ihren schwer verwundeten Sohn in einem Huthi-Gefängnis ausfindig machen kann.

    Die Terrormiliz Al-Huthi hat die Gegend fest unter Kontrolle. Verschleppungen, Inhaftierungen und Folter männlicher Familienangehöriger sind an der Tagesordnung. Der Film folgt einer Untergrund-Organisation von Müttern und Ehefrauen, die sich bereits seit 2016 gegen die Huthis stellt. Nahbar und ehrlich zeigt der Film eine Momentaufnahme aus dem Krieg inmitten der Hauptstadt Sanaa.

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    Elser – Er hätte die Welt verändert (Spielfilm, 89 min)

    Empfohlen ab 14 Jahre

    In emsiger Akribie hat der junge, schwäbische Schreiner über Monate den Bombenanschlag vorbereitet. Aber anstatt die Welt von Hitler zu befreien, schlägt sein Plan fehl und Elser wird verhaftet. Er wird gefoltert, gequält, am Ende hingerichtet. Die Erinnerung an seine große Liebe Elsa und sein Glaube gibt Elser die Kraft, auch im Angesicht des Todes als Einzelner Zivilcourage und Humanität zu bewahren.

     „Taxi zur Hölle“ (Alex Gibney, USA 2007, 52 Min.) Demokratie für alle? DVD 3: Amerika

    Ende 2002 wird der junge Taxifahrer Dilawar in Afghanistan gefangen genommen und kommt wenig später in einem US-Militärgefängnis zu Tode. Dies ist der Ausgangspunkt für einen Blick auf den Umgang der Bush-Regierung mit Gefangenen in Bagram, Abu Ghraib und Guantanamo Bay. Seit Beginn des „Krieges gegen den Terror“ sind über 100 Gefangene in US-Gefangenschaft gestorben. Oscar-Preisträger 2008: Bester Dokumentarfilm.