Empfehlungen für Kalendertage


  • 08. Mai – Tag der Kapitulation NS Deutschlands und der Opfer des Zweiten Weltkrieges

    Die Dornenhecke (Animationsfilm, Kurzfilm 13 Min.)

    Originaltitel: Tornehekken

    Empfohlen ab 6 Jahren

    Florian und Malena, zwei kleine Kinder, spielen immer zusammen am Bach. Doch dann gibt es Krieg, und ihr Bach wird zur Grenze. Florian darf Malena nicht treffen, ja nicht einmal von ihr sprechen, denn sie gehört zur „anderen Seite“. Als der Krieg aus ist, treffen sie sich sofort wieder: Doch der Stacheldraht hat ihren Bach in eine unwegsame Dornenhecke verwandelt. Aber sie finden einen Weg zueinander.

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    Tatortreiniger: Schottys Kampf (Kurzspielfilm, 26 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    In der Folge „Schottys Kampf“ wird Tatortreiniger Heiko „Schotty“ Schotte (Bjarne Mädel) in das Vereinsheim eines Heimatvereins gerufen, um nach einem tödlichen Unfall zu reinigen. Doch der Tatort entpuppt sich als ein Raum voller Nazi-Devotionalien – von Hakenkreuzen über Hitlerbüsten bis hin zu angeblich echten Fäkalien des Diktators. Der Vereinsvorsitzende Sanderberg entpuppt sich als überzeugter Neonazi, was Schotty in eine moralische Zwickmühle bringt.

    Mit einer Mischung aus List und Humor täuscht Schotty einen Kakerlakenbefall vor und bringt die Neonazis dazu, die gesamte Einrichtung zur „fachgerechten Reinigung“ freizugeben. Am Ende landet die gesamte Sammlung auf dem Müll – und Sanderberg steht fassungslos in einem rosa gestrichenen, leeren Raum.

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    Mädchen Nr. 60427 (Kurzspielfilm, 21 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    1998: In den Sommerferien verbringt die 11-jährige Re’ut eine Woche bei ihrer Großmutter in Tel Aviv. Dabei entdeckt sie deren Tagebuch. Sie taucht damit in Omas Erinnerungen ein, die sie den Schrecken des Naziterrors angstvoll miterleben lassen, gestaltet als animierte Szenen im heutigen Alltag des Mädchens. Die Oma hat Auschwitz überlebt – andere aus der Familie nicht. Am Ende bleibt die Erinnerung an das Geheimnis des Tagebuchs, das Re’ut von nun an mit ihrer Oma teilt.

    Schindlers Liste (Spielfilm, 187 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Die Dramatisierung eines dokumentarischen Romans über den nationalsozialistischen Industriellen Oskar Schindler, der in Polen mehr als 1.100 Juden das Leben gerettet hat. Teilweise an Originalschauplätzen gedreht, überzeugt der mehr als dreistündige Film vor allem in der Darstellung der Personen und Details, die sich zu einem Zeugnis aktiver Menschlichkeit verdichtet. Angesichts der Neonazis und des wieder aufflackernden Antisemitismus ein politisch wichtiger Film.

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    Bonhoeffer (Spielfilm, 132 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der Film beleuchtet das Leben des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer und hebt Bonhoeffers tiefes ethisches Verantwortungsbewusstsein, seine Zivilcourage und Empathie hervor. Im Zentrum steht seine kompromisslose Haltung gegenüber Unrecht und seine Bereitschaft, persönliche Risiken für höhere moralische Werte einzugehen. Bonhoeffer folgt seinem inneren Kompass und setzt sich trotz großer innerer Konflikte und äußerer Gefahren für Gerechtigkeit ein. Seine Überzeugung, dass christlicher Glaube aktives Handeln gegen Unrecht erfordert, prägt sein Denken und Handeln im Widerstand gegen das NS-Regime.

    Der Spielfilm BONHOEFFER ist eine irisch-belgische Filmproduktion mit prominent besetzten Rollen (Jonas Dassler, Moritz Bleibtreu, August Diehl, Nadine Heidenreich, Patrick Mölleken …).

    Filme zum Thema Nationalsozialismus


  • 01. Mai – Tag der Arbeit

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    Mach doch, was du willst (Animation, Dokumentarfilme und Kurzspielfilme, 93 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Die elf Kurzfilme, die im Rahmen eines Kurzfilmwettbewerbs entstanden sind, beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit der Zukunft der Arbeitswelt.

    „Die neue Zeit „(Dokumentarfilm, 2 Min.)
    Neu montiertes und kommentiertes Filmmaterial aus DDR-Archiven erzählt die Geschichte der Arbeit

    „Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen“ (Dokumentarfilm, 10 Min.)
    Haupt-, Gesamt- und Gymnasialschüler erzählen von ihren Berufswünschen und Lebensvisionen.

    „Eine Schauspielerin versucht zu weinen“ (Dokumentarfilm, 3 Min.)
    Das Weinen gehört zur Arbeit einer Schauspielerin. Der Experimentalfilm eröffnet ein komplexes Themenfeld.

    „Bus“ (Kurzspielfilm, 10 Min.)
    In einem Bus wohnt und lebt eine „Arbeits-Guerilla“, die sich Arbeit einfach nimmt und Löhne erzwingt. Eine charmante Anhalterin bringt das System jedoch durcheinander.

    „Deutschland – Ein Herbstmärchen“ (Dokumentarfilm, 17 Min.)
    Unterschiedlichste Menschen werden zur Frage nach der Zukunft der Arbeit in einer Zeit ohne Vollbeschäftigung befragt.

    „Reycled Planets“ (Animation, 3 Min.)
    Nach einer vergeblichen Arbeitssuche gelangt ein Mann auf den Mond und gestaltet dort seine eigne Arbeitswelt aus Weltraummüll.

    „Wirtschaftswunder“ (Dokumentarfilm, 17 Min.)
    Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen. Mitglieder einer Kommune in Niederkaufungen versuchen stets aufs Neue, sich dieser Idee anzunähern.

    „Peters Prinzip“ (Animation, 6 Min.)
    Eine Tiergeschichte veranschaulicht und variiert das „Peters Prinzip“, nach dem jeder Arbeitnehmer so lange befördert wird, bis er eine Stelle erreicht, für die er inkompetent ist.

    „Waldmeister“ (Kurzspielfilm, 9 Min.)
    Die Langzeitarbeitslosen Mike und Alfred sollen die städtischen Grünanlagen vom Unrat befreien. Eine Psychologin soll ihnen dabei helfen, sich mit ihrer Arbeit zu identifizieren. Doch der Müllmarkt im lokalen Wald ist hart umkämpft.

    „Outsourcing“ (Kurzspielfilm, 7 Min.)
    Das kleinste Unternehmen ist die Familie. Was wäre, wenn die Familie plötzlich ihre Mitglieder entlassen würde, um effektiver wirtschaften zu können?

    „Wie ich ein freier Reisebegleiter wurde“ (Dokumentarfilm, 15 Min.)
    Ein Filmtagebuch über eine Existenzgründung, die auf der Idee beruht, die Gruppenkarten in öffentlichen Verkehrsmitteln produktiv zu nutzen.

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    Wert der Arbeit (Kurzspielfilm, 8 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der Alltag des Straßenreinigers Bodo ist trostlos – bis er durchs Schaufenster einer Galerie eine ausgelassen gefeierte Vernissage beobachtet und dabei eine Fotografie von sich entdeckt. Die Tatsache, dass er Motiv eines Kunstwerks geworden ist, gibt seinem Leben neuen Glanz. Er nimmt das Bild an sich und hängt es über die Essenausgabe seiner Kantine. Anders als sonst haben nun sowohl die Kollegen als auch die normalerweise so abweisende Kantinenmitarbeiterin ein Lächeln im Gesicht. Sie sehen Bodo nun mit neuen Augen, er selbst blüht auf.

    Life Life Balance (Kurzspielfilm, 26 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Paula sitzt im Park und beobachtet die Menschen um sich herum. Sie hat Zeit, denn sie tut: nichts. Gelassen lässt sie die Stellenangebote des Jobcenters ebenso an sich abprallen wie die unterschwelligen Vorwürfe ihrer Mutter. Erst als Kürzungen des Bürgergeldes drohen, ist sie gezwungen, eine Bewerbung einzureichen. Zu ihrem Entsetzen erhält sie den Job: Ihre tiefenentspannte Haltung passt perfekt zum Konzept eines Start-ups, das sich auf effizienten Urlaub für die Leistungsgesellschaft spezialisiert hat. Paulas Beitrag zu ihrem neuen Job besteht darin, durch ihr Nichtstun ihren Chef anzustecken. Dieser stellt sich plötzlich Fragen wie: Was machen wir eigentlich auf dieser Welt? Und: Was braucht der Mensch? Und schlägt somit den Bogen zu einer philosophischen Betrachtung von Sinn und Zweck der Arbeit. Zur Arbeitsvermittlerin gewandt schließt er: Ich verstehe ihr Dilemma.


  • 23. April – Welttag des Buches

    Die Enthüllung der Bibel (16 Dokumentarfilme)

    Empfohlen ab 16 Jahren

    Was wissen Christen und Nichtchristen über die Patriarchen (Erzväter), den Exodus (Auszug aus Ägypten), die Landnahme (Einnahme Kanaans durch Josua) oder die Könige David und Salomon? Wo liegt der Ursprung des Volkes Israel? Und warum hat es die biblischen Geschichten niedergeschrieben und damit den Grundstein für die zukünftige jüdische Religion gelegt?

    Diesen Fragen geht die vierteilige, für das Fernsehen produzierte Dokumentationsreihe nach und wartet dabei mit zum Teil Aufsehen erregenden Enthüllungen auf, die von den neuesten archäologischen Funden wissenschaftlich fundiert untermauert werden. mehr …

    Die Bibel – Heiliges Buch der Christen (Kamishibai, 12 Bildkarten)

    Das Buch der Bücher ist ein Buch voller Bücher und voller abenteuerlicher Geschichten von Gott und seiner Beziehung zu uns Menschen. Diese Bildkarten für den Religionsunterricht in der Grundschule und für die Katechese ermöglichen einen gleichermaßen kindgerechten wie weiten und zeitgemäßen Blick auf die Heilige Schrift.


  • 21. März – Tag der Wälder ++ Welttag des Down-Syndroms ++ Tag gegen rassistische Diskriminierung

    Mythos Wald(Dokumentarfilm, 2 x 45 Minuten)

    Empfohlen ab 10 Jahren

    Die vielfach preisgekrönte, zweiteilige (2 x 45 Minuten) Dokumentation, ‚Tierparadies und Schattenreich‘ und ‚Der Kampf ums Licht‘ zeigt, wie dieses Paradies, das wir einst verloren, zurückgewonnen werden kann.

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    Das geheime Leben der Bäume (Dokumentarfilm, 101 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Die ganze Welt spricht über die Umwelt und hört dabei oft der Natur selbst gar nicht zu. Ein Mann hat es sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern und damit Millionen erreicht. In „Das geheime Leben der Bäume“ öffnet uns Peter Wohlleben die Augen über die verborgene Welt des Waldes. Die fesselnde Dokumentation gibt einen faszinierenden Einblick in das komplexe Zusammenleben der Bäume und folgt gleichzeitig Peter Wohlleben dabei, wie er auch außerhalb der Landesgrenzen für ein neues Verständnis des Waldes wirbt.

    Am Tag der Wälder ist auch der Welttag des Down-Syndroms und Tag gegen rassistische Diskriminierung. Ausgrenzung und Unterdrückung erfahren angehörige und Menschen mit Down-Syndrom und Migranten sowie Personon unterschiedlicher Herkunft.

    Mach mit und sei dabei

    Zusätzliches Material zum Welt Down Syndrom Tag stellt der Verein 21mal3 bereit – hier gibt es viele gut aufbereitete INformation rund um das Thema Trisomie 21 sowie Aktionvorlagen – wie Bunte Socken die ausgemalt und hingehangen werden können.
    Aktion WDSD

    Filme und Literatur zum Thema

    Wir haben für Sie hier ein Medienprogramm zusammengestellt aus unserem Medienportal ergänzt mit aktuellen Empfhlungen aus der ARD Mediathek.

    Filme zum Thema Down-Syndrom (Medienportal)

    Irish Goodbye

    ab 14 Jahren, Kurzspielfilm 23 Min.
    Irland, 2022, Tom Berkeley, Ross White

    Als ihre Mutter stirbt, treffen die Brüder Turlough und Lorcan wieder aufeinander. Lorcan hat das Down-Syndrom, ist aber weitaus lebensbejahender als sein älterer Bruder,

    46/47

    ab 12 Jahren, Kurzspielfilm, 8 Min. D 2011, Marc Dietschreit, Nadine Heinze

    Daniel ist anders. Ihm fehlt etwas. Er hat nur 46 Chromosomen, wo eigentlich 47 sein sollten. Was ist es für ein Gefühl „anders“ zu sein? Menschen mit Down-Syndrom fallen aufgrund ihrer typischen äußerlichen Merkmale sofort auf. „46/47“ wagt den Versuch, die Welt einmal anders herum zu erzählen. Alle Menschen haben das Down-Syndrom, diejenigen die nur 46 Chromosomen haben, gelten als behindert. So auch Daniel.

    Sophie – ein göttliches Geschenk Eine Mutter und ihr behindertes Kind

    ab 16 Jahren, Dokumentarfilm, 29 Min., D – 2005, Annette Wagner

    Nach der Freude über die Geburt der Tochter folgt die Schockdiagnose: Down-Syndrom. Sophie wird niemals ein normales Leben führen können. Für die Familie, die bereits zwei gesunde Söhne hat, wird sich das Leben grundlegend ändern. Die tiefgläubige Mutter glaubt zunächst an eine Strafe Gottes. Erst ihre Ärztin kann sie davon überzeugen, die Situation auch als Herausforderung und Chance zu begreifen. Zehn Jahre später weiß die Mutter, dass Sophie ein göttliches Geschenk für sie war. Ihre Tochter ist ein fröhliches, offenherziges Mädchen, das durch das Engagement der Eltern eine normale Grundschule besucht, Ballett tanzt und viele Freunde hat, die sie trotz ihrer Behinderung akzeptieren. Ihre gesunden Mitschüler entwickelten sogar ein soziales Verantwortungsgefühl für Sophie.

    Peanut Butter Falcon

    ab 12 Jahren, Spielfilm, 94 Min., USA – 2019, Tyler Nilson, Michael Schwartz

    Das Schicksal vereinigt zwei höchst unterschiedliche Außenseiter auf einem erzwungenen Roadtrip durch den US-amerikanischen Süden. Der 22-jährige Zak will raus! Raus aus dem Altenheim , in das er wegen seines Downsyndroms gesteckt wurde. Doch seine Betreuerin Eleanor weiß die Fluchtpläne ihres Schützlings immer wieder zu durchkreuzen. Angetrieben von seinem großen Traum, Profi-Wrestler zu werden, gelingt Zak eines Nachts doch noch der Ausbruch. Dabei trifft er auf den zwielichtigen Tyler, der selbst auf der Flucht vor rachsüchtigen Fischern ist und eigentlich keine Klette am Bein gebrauchen kann. Doch schon bald werden aus den beiden ungleichen Männern wahre Freunde, die ihre Reise gemeinsam auf einem selbst gebauten Floß fortsetzen wollen. Unverhofft bekommen sie Gesellschaft von Eleanor, die Zak gefolgt ist und ihn unbedingt ins Heim zurückbringen will. Und auch Tylers Verfolger sind dem ungewöhnlichen Gespann schon dicht auf den Fersen.

    Mein Bruder der Superheld

    ab 12 Jahren, Spielfilm, 1210 Min., Italien – 2019

    Jack hat sich immer schon einen kleinen Bruder zum Spielen gewünscht. Als Gio geboren wird, erzählen seine Eltern ihm, dass er ein besonderes Kind sei. In Jacks Vorstellung wird Gio dadurch zum Superhelden mit unglaublichen Fähigkeiten. Gio hat das ansteckendste Lachen der Welt. Er bringt seinen Schwestern jeden Tag eine Blume aus dem Garten und fängt mitten in der Stadt an zu tanzen. Giovanni hat das Down-Syndrom. Als Jack auf die Highschool kommt und sich in Arianna verliebt, entscheidet er sich dafür, Gios Existenz vor ihr und seinen Freunden zu verheimlichen. Doch wie konnte er annehmen, so etwas Wichtiges verbergen zu können? Jack stellt sich seiner Scham und Angst vor dem Anderssein und begreift, dass die zwei so unterschiedlichen Brüder doch ein ganz starkes Team sind.

    Filme im Medienportal: Flucht, Migration und Integration

    Um die Fluchsituation in Europa zu verändern wirkt die Politik der europäische Union nach aussen. Diese aktuellen Reportagen dokumentieren sehr aktuell einige Auswirkungen in der ARD Mediathek.

    Shadow Game

    Original: A journey through the dark side of Europe, Empfohlen ab 14 Jahren, Dokumentarfilm, 55 Min., Niederlande 2021, Eefje Blankevoorts, Els van Driel

    Unter den Flüchtlingen, die von Nordafrika und dem Nahen Osten aus versuchen, nach Europa zu gelangen, sind viele unbegleitete Jugendliche, die sich zum Teil jahrelang allein durchschlagen und gefährliche Wege auf sich nehmen, um über Grenzen zu gelangen. Der Dokumentarfilm stellt mehrere dieser jungen Menschen vor, die sich zum Teil selbst filmen, teils vor der Kamera der Filmemacher äußern und intensive Einblicke in ihr Schicksal geben. Zurückhaltend gefilmt, legt es der Film nicht auf simple Rührung an, sondern verdient sich auf subtile Art das Mitgefühl der Zuschauer. (www.filmdienst.de)

    Meine Heimat

    Aus der Serie: Glaubwürdig, Empfohlen ab 5 Jahren, Dokumentarfilm, 5 Min., D – 2024, Elke Thiele

    Der Film zeigt die neue Heimat der Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde in Halle.

    Ein halbes Jahrtausend ist sie alt, die kleine Kirche in Holleben nahe Halle. Lange stand sie leer, doch seit 2019 gibt es hier wieder geistliches Leben – dank der rumänisch-orthodoxen Gemeinde. Sorin Gutu hat sie mitgegründet und seine Stimme unterstützt den kleinen Chor, der die Messe begleitet. Der Oberarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie stammt aus Rumänien und kam wegen des Jobs nach Deutschland. Mit seiner Familie fand er in Sachsen-Anhalt eine neue Heimat. Die Gemeinde seines Glaubens war Jahre lang nur Gast in anderen Kirchen, bis sie das Gotteshaus in Holleben entdeckte und seitdem mit Leben füllt. Sorin Gutu will helfen, den Menschen mit rumänischen Wurzeln und auch den neu dazugekommenen Deutschen eine geistliche Heimat zu schaffen. Das klappt ziemlich gut, die Mitgliederzahlen steigen. Und wenn die Gläubigen in der Messe zusammen sind, erlebt Sorin Gutu eine wohltuende Gemeinschaft. Im Rumänien der 80er Jahre spielte Religion keine Rolle, erst als Jugendlicher fand er seinen Weg zur Religiosität, die ihm heute so wichtig ist.

    EINHUNDERTVIER

    Empfohlen ab 12 Jahren, Dokumentarfilm, 1 Std. 33 Min., D – 2023 Jonathan Schörnig,

    Mit hohem Tempo rasen wir über stilles Wasser Richtung Horizont. Doch das erscheinende defekte Schlauchboot passt nicht zum abgesetzten Notruf. Wie eine Seenotrettung ablaufen kann, übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Die Echtzeitdokumentation „Einhundertvier“ bringt diese dramatische Situation näher. Mit dem Auftauchen der Libyschen Küstenwache spitzt sich die Lage zu.

    Echtzeitdokumentation über die Seenotrettung des deutschen Hilfsschiffes „Eleonore“ am 26. August 2019 auf dem Mittelmeer. Es wird in Mehrfachscreens der quälend lange Prozess gezeigt, wie über 100 Menschen von einem im Sinken begriffenen Schlauchboot gerettet werden. Mit dem Auftauchen der libyschen Küstenwache spitzt sich die Lage zu. Tagelang harren die Geretteten und die Crew auf hoher See aus, da kein Mittelmeerland ihnen erlaubt anzulegen.

    Alles Neu! Ein Flüchtlingskind kommt an.

    Empfohlen ab 10 Jahren Dokumentarfilm 20 Min. 2014 • Eefje Blankevoort • Niederlande

    Tanans ist 8 Jahre alt. Er ist mit seiner Familie vor dem Bürgerkrieg im Kongo geflohen und kommt gerade in seiner neuen Heimat in den Niederlanden an. Alles ist neu für ihn – ein richtiges Bett zu haben, die Schule, die Sprache. Gut, dass ein Nachbarsmädchen da ist, die sich für ihn interessiert, die mit ihm fühlt, wenn er sich traurig an seine verstorbenen Eltern erinnert, und die ihm beibringt, wie man Fahrrad fährt!

    Filme im Medienportal: Rassismuss und Diskriminierung

    Die neuen Kinder von Golzow

    Empfohlen ab 14 Jahren, Dokumentarfilm, 1 Std. 30 Min., D – 2017, Simone Catharina Gaul

    Der Film begleitet ein Jahr lang das Leben der syrischen Flüchtlingsfamilie Sayed Ahmad in Golzow, Ort der bekannten Langzeitdokumentation „Die Kinder von Golzow“ (1961 – 2007). In Anspielung an diese Dokumentation verfolgt die Regisseurin, wie sich die beiden älteren Kinder der Familie in der Grundschule und in der örtlichen Vereinskultur einleben. Dabei erfährt die Familie sowohl eine Haltung der Ablehnung gegenüber Flüchtlingen, als auch viele Menschen, die sich für sie einsetzen. Der Bürgermeister kann mit der Aufnahme kinderreicher Flüchtlingsfamilien die drohende Schließung der Grundschule wegen zu niedriger Schülerzahlen verhindern. Der Film beschreibt die Schwierigkeiten der Integration, das Heimweh des Ehepaares nach Syrien und der beachtenswerte Wille der Familienmitglieder, sich in die Dorfgemeinschaft einzugliedern.

    Rassismus Kurzfilm-Sampler: Den Rest mach ich morgen | Obervogelgesang | Alternativen

    Empfohlen ab 14 Jahren, Animationsfilm, Kurzspielfilm, 36 Min. (15 Min, 6 Min, 13 Min.) , D – 2022, Benjamin Kramme, Jennifer Sabel, Ferdinand Erhardt, Elias Weinberger

    „Den Rest mach ich morgen“
    Kurzfilm von Benjamin Kramme und Jennifer Sabel
    Deutschland 2020, 15 Minuten
    Es ist Cans letztes Wochenende zu Hause, bevor er zum Studieren nach Wien zieht. Er feiert Abschied – von seiner jungen Mutter, seinen Freunden und von Fedora, mit der er keine Fernbeziehung führen will. Doch dann kommt alles anders.
     
    „Obervogelgesang“
    Animationsfilm von Ferdinand Erhardt und Elias Weinberger
    Deutschland 2020, 6 Minuten
    Die junge Lovis war mit einer Freundin im Sandsteingebirge der Sächsischen Schweiz und fährt nun mit der Bahn nach Obervogelgesang, wo sie zu Hause ist. Im Gespräch mit einem Touristenpaar wird die Jugendliche mal wieder mit dem Problem der starken rechtsextremen Szene in ihrer Heimat Sachsen konfrontiert. Sie relativiert dieses, entdeckt jedoch als direkte Antwort darauf eine ebensolche rechte Schmiererei im Zug und fühlt sich bloßgestellt …
     
    „Alternativen“
    Kurzfilm von Benjamin Kramme und Jennifer Sabel
    Deutschland 2019, 13 Minuten
    Drei Frauen. Drei Generationen. Ein politischer Familienkonflikt. Zu Besuch bei ihrer Großmutter, trifft Johanna unerwartet auf ihre Mutter, die den Kontakt zu ihr abgebrochen hat. Bei dem Wiedersehen bricht offen ein Streit zwischen Mutter und Tochter aus, der vor der Großmutter eigentlich geheim gehalten werden sollte.

    Masel Tov Cocktail

    Empfohlen ab 12 Jahren, Kurzspielfilm, 32 Min. D – 2020, Arkadij Khaet, Mickey Paatzsch,

    Zutaten: 1 Jude, 12 Deutsche, 5cl Erinnerungskultur, 3cl Stereotype, 2 TL Patriotismus, 1 TL Israel, 1 Falafel, 5 Stolpersteine, einen Spritzer Antisemitismus
    Zubereitung: Alle Zutaten in einen Film geben, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren.
    Verzehr: Vor dem Verzehr anzünden und im Kino genießen. 100% Koscher.

    Dimitrij Liebermann, der Sohn russischer Einwanderer und Schüler an einem Gymnasium, ist Jude. Freunde und Mitschüler nennen ihn nur kurz „Dima“. Er hat seit einiger Zeit eine Freundin, doch Michelle ist keine Jüdin. Seine Mutter, eine Klavierlehrerin, schaut am liebsten einen der 23 russischen Sender, die ihre Satellitenanlage empfängt. Als ihn sein Mitschüler Tobi auf der Schultoilette mit seiner Beschneidung provoziert und ihm erklärt, dass man Juden wie ihn früher vergast hätte, während er den Sterbevorgang mit vollem körperlichem Einsatz imitiert, schlägt Dima ihn mitten ins Gesicht, der daraufhin zu Boden fällt und sich die Nase bricht. Er wird für eine Woche von der Schule verwiesen.

    Dimitrij tut sein Ausraster nicht wirklich leid. Als sein Vater von dem Schulverweis erfährt, streicht er die Teilnahme seines Sohnes an der Abifahrt. Der Rektor von Dimas Schule will zudem, dass er mit Blumen zu Tobi geht, um sich zu entschuldigen. Nachdem Dima seinen Opa von einem AfD-Infostand wegholt, der aber mit völligem Unverständnis reagiert, läuft Dima wütend weiter und stürzt. Er fällt Tobi direkt vor die Füße, der gerade dabei ist, als Strafe für seine Schmierereien Stolpersteine auf dem Gehweg zu putzen. Dima will die Gelegenheit nutzen, schafft es aber nicht wirklich, sich bei Tobi zu entschuldigen. Als der ihn abermals provoziert und die Blumen in Andenken an Dimas verstorbene „Verwandte“ neben die Stolpersteine legt, kann sich Dima nicht zurückhalten. Diesmal schlägt er Tobi nicht nur, er tritt zu.

    Vorbilder

    Empfohlen ab 12 Jahren, Dokumentarfil, 23 Min., D – 2020, Martin Viktor-Nudow

    Vorbilder – so vielfältig wie das Leben. Der Film porträtiert vier unterschiedliche Personen, die sich allesamt durch ihr besonderes Engagement auszeichnen: Norman Stoffregen setzt sich als „stinknormaler Superheld“ für Umwelt- und Tierschutz ein, Mirko Drotschmann vermittelt auf seinem YouTube-Kanal Wissen über Politik und Geschichte, Kadir geht verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten nach und Sawsan Chebli kämpft als Politikerin gegen Hass und Rassismus. Der Film zeigt: Jeder kann ein Vorbild sein!

    Sequenziert in 5 Kapitel:
    Vorbilder – so vielfältig wie das Leben (2:40 min.)
    Norman Stoffregen – ein stinknormaler Superheld (6:00 min.)
    Mirko Drotschmann – MrWissen2go (2:30 min.)
    Kadir Güzel – Engagement im Alltag (4:10 min.)
    Sawsan Chebli – Einsatz gegen Hass und Diskriminierung (7:10 min.)

    Bambirak

    Empfohlen ab 14 Jahren, Kurzspielfilm, 14 Min., D – 2020, Zamarin Wahdat

    Weil die Oma nicht zu Hause ist, schmuggelt sich die achtjährige Kati in den Lieferwagen ihres Vaters, der als Kurierfahrer arbeitet, und begleitet ihn, zunächst gegen seinen Willen, einen Tag lang auf seiner Tour. Recht bald lernt ihr Vater sie als geschickte Helferin zu schätzen, die beiden nähern sich an und vertiefen ihr Vertrauen, bis durch eine einschneidende Erfahrung von Ungerechtigkeit und Diskriminierung dieses Vertrauen auf die Probe gestellt wird.


  • 20. März – Tag des Glücks

    Die Fuchskönigin (Animationsfilm, 9 Min)

    Empfohlen ab 5 Jahren

    Die Fuchskönigin ist das traurigste Tier des ganzen Rudels. Einsam sitzt sie Tag für Tag auf ihrem Thron. Um sie mit schönsten Komplimenten aufzuheitern, durchsuchen die Füchse Nacht für Nacht den Abfall der Menschen nach Liebesbriefen, die nicht abgeschickt wurden. Die Schreiben sind voller Liebe, doch niemand schwärmt darin von pelzigen Ohren. Obwohl in der handgezeichneten Fabel von Marina Rosset zunächst alle Bemühungen ins Leere laufen, zählt doch die Geste. Als Liebesboten bringen die Füchse am Ende nicht nur die Menschen zusammen.

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    Leben in einer Schachtel (Animationsfilm, 7 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Der Zeichentrick-Klassiker schildert in gleichermaßen hintergründiger, poetischer und humorvoller Weise die Zwänge des Alltags und die meist unerfüllt bleibende Sehnsucht nach Freude, Glück und Freiheit: Das Leben der Trickfigur spielt sich von der Geburt bis zum Tod in grauen, schachtelförmigen Behausungen ab. Zwischendurch erlebt sie kurze, bunte Momente des Glücks. Der Film regt an zu Reflektion und Diskussion über die Möglichkeiten der individuellen Lebensgestaltung. Die dargestellte Problematik ist für Jugendliche wie Erwachsene durchgängig von zentraler Bedeutung.

    Spaghetti für zwei (Kurzspielfilm, 18 Minuten)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der mit liebevollen Details geschmückte Kurzfilm lebt von den Bildern und kommt ganz ohne Dialoge aus. Eingebettet in eine humorvolle Handlung greift er spielerisch die Themen Vorurteile, Toleranz und die Bereitschaft zu teilen auf und bietet damit eine sehr gute Diskussionsgrundlage für den Unterricht.

    Glück auf einer Skala von 1 bis 10 (Spielfilm, 89 Min)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der Chef eines Schweizer Bestattungsunternehmens fährt bei einer Fahrt nach Montpellier auf einer Landstraße einen Fahrradkurier an und wird ihn von da an nicht mehr los. Igor leidet an zerebraler Kinderlähmung, entpuppt sich trotz seiner unkoordinierten Bewegungen aber als Hobby-Philosoph, der immer einen passenden Spruch auf den Lippen hat. Eine Tragikomödie über eine ungewöhnliche Männerfreundschaft, bei der sich Igor und Louis durch ihre unterschiedliche Beschäftigung mit dem Tod näherkommen.

    Filme zum Thema Glück


  • 5. April – Ostern

    Wir haben für Sie umfangreiche Materialien rund um das Thema Ostern zusammengestellt.


    Wer_war_Jesus

    Wer war Jesus Eine Spurensuche (Dokumentarfilm, 29 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Lange Haare, Bart und hagerer Körper – dieses Bild von Jesus hat sich über die Zeit verewigt. Ob er wirklich so aussah, weiß niemand. Belegt ist nur: Jesus hat es gegeben. Wie konnte die Botschaft dieses Mannes ihn über 2000 Jahre überleben? Ein zentraler Punkt ist die Gottes- und Menschenliebe. Wie ist dieser Glaube heute lebendig?

    Der Kreuzweg für Kinder in 15 Stationen (Kamishibai, Online und Bildkarten)

    Diese Bildfolge fürs Kamishibai vermittelt Kindern den traditionellen Kreuzweg in 14+1 Stationen: von Station 1: „Jesus wird zum Tod verurteilt“ bis zur Station 15: „Jesus ist auferstanden“. Mit umfangreichen Material aus Textvorlagen und Einzelbildern.

    EIN GLAUBENS UND KUNSTORT Kreuzweg von Elly-Viola Nahmmacher (14 Bilder, Interaktive-Dokumentation)

    Ein Kreuzweg in einer evangelischen Kirche ist eine Besonderheit, da diese Tradition vor allem den katholischen Glaubensgeschwistern vertraut ist. Die Künstlerin folgte mit ihrer Auswahl der 14 Stationen nach biblischer Erzählung, nicht dem katholischen Vorbild, sondern der eigenen theologischen Entscheidung. Der segnende Christus, als Teil des Kreuzweges in der Mitte der Apsis hält schützend seine Hände über jede Besucherin und jeden Besucher der Kirche. Im Detail der Skulpturen finden wir bei genauer Betrachtung häufig abgebildete Hände. Die Hände das „Herzstück“ der Bildhauerin finden Widerhall in den Kunstwerken. 

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    Himmelfahrt – Feiertage neu erklärt (Online-Zeitschrift)

    Die Erzählung von Christi Himmelfahrt lädt zum Nachforschen ein. Einige Reportagen beschäftigen sich mit der Thematik. Viele interessante Unterrichtsentwürfe bieten umfangreiche Möglichkeiten.

    Schwerpunkte dieser Sammlung umfangreicher Unterrichtsmaterialien ist Christi Himmelfahrt (Das Lukasevangelium, Jahrgangsstufe 7–1). Eine sehr Interessante Herangehensweise ist die Methode 17, indem ein fiktives Interview eines Journalisten mit dem Evangelisten Lukas im Mittelpunkt steht.

    Die Himmelfahrt Jesu: Christi Himmelfahrt – wer hat sich so etwas aus – gedacht? Hier das Interview mit dem Macher der berühmten Szene.

    M 17 Making-of

    Ostern – Pfingsten – Himmelfahrt (Dokumentarfilm, 47 Minuten ) Aus der Serie: Die Feiertage – neu erklärt

    Empfohlen ab 10 Jahren

    Die KiKA-Reihe „Zeig mir Feiertage“ versucht Kindern und Jugendlichen die Hintergründe wichtiger religiöser Feste der drei großen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam und damit verknüpfter Bräuche neu zu erklären. Die Reporterinnen Elisabeth und Soraya besuchen dazu verschiedene Kinder und verbringen mit ihnen zusammen die Feiertage. So schlagen die Filme eine Brücke zur Alltagswelt heutiger Kinder und Jugendlicher.

    Zu Ostern erlebt die Reporterin Soraya ein spannendes Fest mit vielen Überraschungen und wenig Schlaf in München bei Marlene. Ihre Kollegin Elisabeth verbringt Pfingsten bei Valentina und ihrer Familie in Erding. Was sich hinter dem Fest Christi Himmelfahrt verbirgt erfährt Soraya bei den Feierlichkeiten in Mayas Kirchengemeinde in Wolfsburg.

    Silvia Palmigiano, Janos Kereszti, Susanne Brahm – Deutschland 2023, Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

    Opferfest – Ramadan – Rosch Ha-Schana (Dokumentarfilm, 47 Minuten )

    Empfohlen ab 10 Jahren

    Beim Besuch von Naya in Bremen findet Reporterin Elisabeth heraus, warum das Opferfest das wichtigste Fest im Islam ist. Sie reist nach Hamburg und begeht dort mit Hamza und seiner Familie Ramadan, die Fastenzeit im Islam. In Oldenburg besucht sie über das jüdische Neujahrsfest Rosch Ha-Schana Elias und geht mit ihm in den Tempel.

    Silvia Palmigiano, Janos Kereszti, Susanne Brahm – Deutschland 2023, empfohlen ab 10 Jahren – Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG


  • 18. März – Jahrestag der ersten freien Volkskammerwahl

    Chronik der Wende (Dokumentarfilm, 2400 Min)

    Empfohlen ab 16 Jahren

    Auf der ersten DVD beleuchtet ein Pilotfilm die Vorgeschichte der Wende. Die weiteren DVDs beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 7. Oktober 1989 bis zum 18. März 1990 und präsentieren für jeden Tag eine ca. 15-minütige Zusammenfassung der Ereignisse. Die Berichte spiegeln die rasanten Entwicklungen der Wende wider, angefangen vom 40. Jahrestag der DDR, an dem Erich Honecker seinem Land noch ein langes Leben prophezeite, bis hin zu den ersten freien Volkskammerwahlen. 

    Bundeszentral für politische Bildung (dokument_pdf/Chronik_der_Wende.pdf)

    Erste freie Volkskammerwahl vor 35 Jahren (YouTube)

    Der Film „Erste freie Volkskammerwahl vor 35 Jahren“ entstand anlässlich der Festveranstaltung im Thüringer Landtag am 18. März 2025

    Sachsen-Anhalt ´90 (Dokumentarfilm, 52 Min.)

    Das Jahr 1990 ist unvergesslich. Zwei Jahrzehnte danach haben Redakteure vom MDR beeindruckende Geschichten aus dem Jahr der deutschen Einheit aufgespürt, recherchiert und mit zum Teil unveröffentlichtem Archivmaterial in Bild und Ton gesetzt.

    Gundermann (Spielfilm, 127 Min)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der Film zeigt ausgewählte Episoden aus dem Leben des Liedermachers und Baggerfahrers, unter anderem das Bekanntwerden von Gundermanns Tätigkeit als inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit. Davon ausgehend wird in Rückblenden gezeigt, wie er sich in der DDR politisch einbrachte und wie er mit seiner Frau Conny zusammenfand. „Im Spannungsfeld zwischen zwei Zeitebenen, Mitte der 70er Jahre in der DDR und Mitte der 90er Jahre in der Nachwendezeit, wird ein Leben erzählt, in das der Widerspruch von Anfang an eingeschrieben ist.“ (https://www.epd-film.de/filmkritiken/gundermann)


  • 8. März – Frauen (Jubiläum in Neudietendorf – 55. Filmfrühstück)

    Die Filmauswahl zum Thema Frauen ist abwechslungsreich, lustig und bewegend zugleich.

    Ausschnitt aus: Freibad (Spielfilm, Laufzeit 102 Min.)

    Es ist Sommer und sehr heiß im einzigen Frauenfreibad Deutschlands. Dort badet Frau oben ohne, im Bikini, Badeanzug oder Burkini. Jede folgt dabei anderen Regeln. Das führt immer wieder zu Reibereien, die die überforderte Bademeisterin nicht so ganz im Griff hat. Als dann auch noch eine Gruppe komplett verhüllter Frauen das Frauenbad begeistert für sich entdeckt, fliegen buchstäblich die Fetzen: Wem gehört das Bad und wer bestimmt die Regeln? Wem gehört der weibliche Körper? Und wann ist denn überhaupt eine Frau eine Frau? Die Bademeisterin kündigt entnervt. Als dann aber als Nachfolge ausgerechnet ein Mann als Bademeister angestellt wird, eskaliert die Situation in unvorhersehbare Richtungen.

    Wenn ich traurig bin (Animationsfilm, Laufzeit 7 Min.)

    Originaltitel When I am sad | Erb es tkhur em

    Ein vertontes Gedicht: Die Stimme einer jungen Frau beschreibt Gefühle und Erfahrungen, die mit Traurigkeit einhergehen. Es ist ein Zustand innerer und äußerer Auflösung, und so sehen auch die Bilder aus, die sie dazu findet. Am Ende wird sie getröstet.

    Tilda (Kurzspielfilm, Laufzeit 13 Min.)

    Die Mitfünfzigerin Tilda lebt zurückgezogen in ihrer kleinen Wohnung. Zu ihren Aufgaben gehört es, den Duttenkragen des örtlichen Pastors zu reinigen, den sie heimlich verehrt. Ihre Bedürfnisse nach sozialen Kontakten lebt sie im Spiel mit selbst angefertigten Puppen aus, die sie selbst, den Geistlichen und Mitglieder der Gemeinde darstellen. In ihrer Fantasiewelt befindet sie sich im regen Austausch mit den anderen, besonders mit dem Pastor. Als dieser während der Messe die frisch gereinigte Halskrause mit Rotwein betropft sind Tildas Künste gefragt: Beschwingt durch den vom Pastor geschenkten Wein, erledigt sie die Arbeit und lässt dazwischen ihre Puppen tanzen. Ihre Träume werden – auf der Puppenbühne – Wirklichkeit. Am nächsten Morgen stellt sie mit Scham und Entsetzen fest, dass die Protagonisten ihrer Liebesgeschichte versehentlich in die Tasche mit dem Kragen gekommen sein müssen. Doch das Malheur hat positive Folgen: Der Pastor lädt sie mit Hilfe der Puppen zu einem gemeinsamen Frühstück ein.

    Head over heels (Kurzfilm, Laufzeit 11 Min.)

    Nach vielen Jahren Ehe haben sich Walter und Madge auseinandergelebt. Er wohnt auf dem Boden und sie an der Decke. Sie leben getrennt und führen parallele Leben unter einem Dach. Ohne miteinander zu reden, ohne sich anzuschauen. Als Walter ein lange verloren geglaubtes Hochzeitsandenken findet, versucht er, die alte Romanze wieder zu entfachen. Aber so einfach ist es nicht, die verschiedenen Lebenswirklichkeiten wieder zusammen zu führen. Madge findet am Ende einen Weg, der Gemeinsamkeit wieder möglich macht, trotz unterschiedlicher Perspektiven.

    Doris (Kurzspielfilm, 3 Min.)

    Doris monologisiert mit ihrem Mitbewohner über dessen mangelnden Einsatz bei Hausarbeit oder Aufräumen und Ordnung halten. Dabei widerlegt sie leidenschaftlich alle eventuell denkbaren Einwände und fordert schließlich „eine echt gute Antwort“ auf ihr Statement. Kurz und einfach treffend!


  • 6. März – Weltgebetstag der Frauen

    Der Weltgebetstag ist eine internationale Basisbewegung von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen aus unterschiedlichen Ländern. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche werden jedes Jahr am ersten Freitag im März zum gemeinsamen Gebet für Frieden und Gerechtigkeit eingeladen. Am Freitag, den 6. März 2026 wird der Weltgebetstag mit „Frauenstimmen aus Nigeria“ unter dem Thema „Kommt! Bringt eure Last.“ begangen. Mit zahlreichen ökumenischen Gottesdiensten feiern Christinnen und Christen rund um den Erdball.

    Wir bieten Ihnen filmische Impulse für die Gestaltung des Weltgebetstages in Ihrer Gemeinde, Schule oder Einrichtung an. Andere Medien zum Thema finden Sie auch im Medienportal.

    Tolu (Kurzspielfilm, 13 Min)

    Der nigerianische Kurzfilm „Tolu“ (2018) erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das in einer Fischergemeinde lebt und mit traditionellen Geschlechterrollen konfrontiert ist.
    Während ihr Vater davon überzeugt ist, dass nur Jungen zum Fischen geeignet seien, möchte Tolu beweisen, dass auch Mädchen diese Arbeit leisten können.
    Entgegen den Erwartungen ihrer Familie fährt sie allein aufs Meer hinaus. Dort begegnet sie einem älteren Mann, der sie unterstützt und ihr Selbstvertrauen stärkt. Am Ende kehrt Tolu erfolgreich zurück und verändert die Sichtweise ihres Vaters.
    Als Kurzfilm setzt „Tolu“ auf eine klare Erzählstruktur und eine einfache, symbolische Handlung, um seine gesellschaftliche Botschaft zu vermitteln.

    Neun Tage im August (Kurzspielfilm 17 Min.)

    Empfohlen ab: ab 14 Jahren


    In neun Tagen während ihrer Sommerferien begleiten wir die Abiturientin Lea, die ihre ungewollte Schwangerschaft entdeckt. Zwischen Feiern mit Freunden in der Freiheit des Sommers nach dem Abitur und Gedanken über ihre Zukunft absolviert sie einen Terminmarathon zu verschiedenen Stationen, die für den Fall eines Schwangerschaftsabbruchs gesetzlich vorgegeben sind. Lea weiß, was sie will, und stellt erstaunt und entnervt fest, wie schwierig der Weg dahin ist.

    Der Film zeigt eine intensive emotionale Reise und beleuchtet die Herausforderungen und den Druck, mit denen junge Frauen in ähnlichen Situationen konfrontiert sind.


  • 20. Februar – Tag der sozialen Gerechtigkeit

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    (r)BNE: Verantwortung für unsere Zukunft

    Aus der Serie: Mein Fach – Religion Sek I

    Lernstand und Zugang zum Thema
    – Was bedeuten die SDGs? – Persönlicher Themenzugang

    Balance (Animationsfilm, 8 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Fünf Figuren bewegen sich auf einer schwebenden Plattform. Nur wenn sie ihre Bewegungen aufeinander abstimmen, können sie das lebenswichtige Gleichgewicht erhalten. Als eine geheimnisvolle Kiste auftaucht, gerät die Balance in Gefahr.

    „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – jage ihr nach!“ : Für ein radikales Christentum im Zeitalter der Tipping Points / Tobias Foß.

    2024: 142 Seiten

    „Krieg ist Gift – für die Demokratie und für jegliches Leben in Würde, Freiheit und Frieden.“ (Seite 72)

    Verleih in unseren Bibliotheken: Neudietendorf und Drübeck

    Blood in the mobile – Blutige Handys (Dokumentarfilm 30 Min.)

    Ein Großteil der Minerale, die für die Mobiltelefonherstellung notwendig sind, kommen aus dem Osten Kongos und werden dort oft von Kindern abgebaut. Der Filmemacher Frank Poulsen ist seit Jahren Besitzer eines Nokia-Handys. Er will herausfinden, ob er den Konflikt im Kongo mit unterstützt. So nimmt er viele Strapazen auf sich, um sich ein Bild von der illegalen Minenindustrie zu verschaffen. Dank seines Mutes und seiner Hartnäckigkeit erhält er schließlich Zugang zu der größten Mine in der Kivu-Region, die von verschiedenen bewaffneten Gruppen kontrolliert wird.


  • 14. Februar – Valentinstag

    Die Nacht der Nächte (Dokumentarfilm, 1 Std. 33 Min.)

    Empfohlen ab 16 Jahren

    Zusammen. Ein Leben lang. Wer kann das schon? Wer will das noch? Was uns heutzutage wie ein Kuriosum erscheint, war für die Generation unserer Großeltern die Normalität. Ebenso die Jungfräulichkeit vor der Ehe. Diese Generation kennt sie noch, die traditionelle Hochzeitsnacht. Ein indisches Ehepaar, das gegen das Kastensystem geheiratet hat und deshalb mit seinen Familien brechen musste.

    Traumfabrik Die Magie der Liebe – Medienpaket (Spielfilm, 2 Std. 3 Min.)

    Emil arbeitet im Sommer 1961 als Komparse im DEFA-Studio Babelsberg, wo er sich Hals über Kopf in die französische Tänzerin Milou verliebt. Sie sind wie füreinander bestimmt, doch als am 13. August 1961 der Bau der Berliner Mauer beginnt und die Grenzen nunmehr geschlossen sind, werden sie getrennt. Emil schmiedet einen waghalsigen Plan, um Milou wiederzusehen.

    Er gibt sich als Filmproduzent Karl Boborkmann aus und produziert einen Film. Für diesen kommt Milou erneut von Frankreich in die DDR. Sie ist jedoch liiert mit einem ihrem Co-Darsteller. Am Ende wird der Film ein großer Erfolg und Milou entscheidet sich für Emil. 

    Medienportal: Filme zum Thema Liebe



  • 28. Januar – Datenschutztag

    Künstliche Intelligenz (Dokumentarfilm 23 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren, Online-Medien, Leih-Medien

    In diesem Animationsfilm werden abwechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit zwei Handlungen erzählt:
    Bei der ersten Handlung erwacht die imaginäre Freundin von Anne Frank „Kitty“ in der heutigen Zeit im Anne-Frank-Haus zum Leben und begibt sich gemeinsam mit dem Jungen Peter, der sich für die Flüchtlinge der Gegenwart engagiert, auf die Suche nach dem Leben und der Geschichte von Anne Frank. 

    Steffi gefällt das (Kurzspielfilm, 5 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren, Leih-Medien

    Satire, die zur Diskussion über das Onlineverhalten anregen will.

    Paul gehört der Generation an, die jedes Ereignis mit ihren Online-Freunden teilt. Durch sein Smartphone geschieht dies wie in Echtzeit. Virtuelle Freundschaften, digitale Gruppenzugehörigkeiten und Fotoverlinkungen sind wichtige Werte für ihn. Die Offenlegung seiner Privatsphäre sieht er als selbstverständlich an. Ein Leben ohne Smartphone? Für Paul undenkbar.
    Doch an seinem Glückstag hätte er es lieber zu Hause lassen sollen: Er hat im Lotto gewonnen und postet dies in seinem Sozialen Netzwerk. Die Ereignisse entwickeln sich und am Ende wird er entführt.

    Big Data (Dokumentarfilm, 19 min)

    Empfohlen ab 16 Jahren, Online-Medien, Leih-Medien

    „Big Data“ ist eines der großen Schlagwörter unserer Zeit. Der Film bietet einen Einblick in dieses zukunftsweisende Themenfeld und definiert dabei neben „Big Data“ auch Begriffe wie „Algorithmus“ und „Korrelation“. Es zeigt anhand von vier Beispielen aus ganz unterschiedlichen Bereichen (Sport, Gesundheitswesen, Verkehr und Journalismus), wo Datenmengen anfallen, von wem, wie und zu welchem Zweck sie ausgewertet werden, wo Chancen und Risiken von Big Data bzw. Big-Data-Analysen liegen und wie jeder ein bewusster Datenerzeuger sein kann.

    Follower (Kurzspielfilm, 10 min)

    Empfohlen ab 12 Jahren, Leih-Medien

    Clara muss babysitten. Das ist langweilig. Also chattet sie mit ihrem Freund Patrick und fragt ihn, ob er rüberkommen möchte. Und während Patrick sich auf den Weg macht, postet Clara ein paar Fotos auf Instagram. Als ihr dort ein neuer Account folgt, freut sich Clara zunächst. Doch auf einmal werden im Netz Fotos von ihr grauenhaft entstellt.


  • 27. Januar – Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

    Anlässlich des heutigen Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahre 1945 und dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus verweisen wir auf Bücher und Medien im Medienzentrum der EKM.

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    Ein Tag in Auschwitz (Dokumentarfilm, 89 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Die Dokumentation stützt sich auf Interviews mit überlebenden Opfern und auf Fotos aus dem „Auschwitz-Album“. Es wurde 1944 von der SS angefertigt und liegt heute in der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel.

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    Schindlers Liste (Spielfilm, 187 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Die Dramatisierung eines dokumentarischen Romans über den nationalsozialistischen Industriellen Oskar Schindler, der in Polen mehr als 1.100 Juden das Leben gerettet hat. Teilweise an Originalschauplätzen gedreht, überzeugt der mehr als dreistündige Film vor allem in der Darstellung der Personen und Details, die sich zu einem Zeugnis aktiver Menschlichkeit verdichtet.

    Medienliste zum Holocaust und Nationalsozialismus

    Medien im Medienportal

    „Sie marschierten unter den Schlägen von Lederknüppeln an brennenden Gräben vorbei, in die man die Menschen bei lebendigem Leibe hinabstieß. Die Luft stank nach Schwefel und verkohltem Fleisch.“

    Zitat, aus Sterne von Yaftà Eliach: Erinnere dich! – Auschwitz – zwischen Schweigen und Sprechen

    Bücherliste zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus


  • 21. Januar – Weltreligionstag

    Erzähl mir von deiner Religion – Medienpaket (Bildkarten-Kamishibai, 13 Bilder)

    Empfohlen ab 5 Jahren

    Kinder entdecken Judentum, Christentum und Islam – Grundwissen Religion (Aus der Serie: Bildkarten für unser Erzähltheater)

    Kinder zeigen hier einander ihre Religionen anhand ihres eigenen Alltags. Sie erzählen von wichtigen Regeln in den heiligen Schriften Tora, Bibel und Koran und informieren sich gegenseitig über religiöses Brauchtum, Speiseregeln, Gebete und Kleidung zum Verhalten in den Gotteshäusern Synagoge, Kirche und Moschee. 

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    Das Haus ohne Lichter – Feste in den Weltreligionen (Bilderbuchkino, Kamishibai, Zusatzfilme je ca, 2 Min.)

    Empfohlen ab 5 Jahren

    Alle Häuser sind festlich dekoriert und voller Lichter – nur ein einziges nicht. Traurig wartet das Haus darauf, auch endlich geschmückt zu werden und zu strahlen. Diwali (hinduistisches Lichterfest), Chanukka und Weihnachten kommen und gehen, doch nichts passiert.

    Weltreligionen-Weltdeutungen

    Weltdeutungen und Menschenbilder (Dokumentarfilm, 20 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Seit es Menschen gibt, beschäftigen sie sich mit der Frage, woher das Leben kommt, wie es nach dem Tod weitergeht und was das Leben eines Menschen trägt. Schon immer haben die Menschen ihrer Hoffnung Ausdruck gegeben, dass sie in ihrer Existenz nicht alleine gelassen sind, dass es einen höheren Grund gibt, der das Leben schenkt, behütet und schließlich bewahrt.
    Je nach Kulturkreisen bildeten sich in der Geschichte der Menschheit unterschiedliche Glaubensvorstellungen und Religionen heraus. 

    Schnitzeljagd im Heiligen Land (Dokumentarfilm, 1 Std. 40 Min.)

    Empfohlen ab 8 Jahren

    Wie gehören Christentum, Islam und Judentum zusammen? Was macht die unterschiedlichen Weltreligionen aus? 

    Wie leben christliche, jüdische und muslimische Kinder heute im Heiligen Land zwischen Tradition und Moderne? — Durch die vier Folgen „Wo ist Gott?“, „Das Grab Abrahams“, „Die Bundeslade“ und „Jerusalem – drei Religionen, eine Stadt“ gewinnen die Zuschauer ein buntes Bild des Lebens in der Heiligen Stadt und bekommen von den Patriarchen bis zu Mohammed ein Grundverständnis für die drei abrahamitischen Religionen und ihr Verhältnis zueinander vermittelt.


  • 15. Januar – Geburtstag von Martin Luther King Jr.

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    Martin Luther King – Eine Spurensuche (Dokumentarfilm, 26 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Martin Luther King jr. setzte sich mit den Mitteln des gewaltlosen Widerstands für Gerechtigkeit, Toleranz und Freiheit ein. Im Jahr 1964 besuchte er das geteilte Berlin und predigte dort sowohl im West- als auch im Ostteil der Stadt. 50 Jahre später begeben sich Berliner Schülerinnen und Schüler auf eine Spurensuche: Sie treffen Zeitzeugen und rekonstruieren die historischen Ereignisse, die in Zusammenhang mit dem Besuch Kings stehen.
    Die Produktion stellt Kings Botschaft somit einerseits in einen historischen Kontext und geht ihrer Wirkung auf die Menschen in der damaligen DDR nach. Andererseits zeigt sie auf, inwiefern diese Botschaft und Kings Kampf gegen Diskriminierung, Rassismus und Gewalt – gerade für junge Menschen – noch heute von hoher Aktualität sind.

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    Martin Luther King – I have a dream (Dokumentarfilm, 17 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Der Film entwirft ein Porträt des – neben Mahatma Gandhi – bedeutendsten Vertreters gewaltlosen Widerstands und berichtet anhand von Originalmaterial und von Statements einstiger Weggefährten über wichtige Stationen seines Lebens.

    Martin Luther King – Ich wollte kein Zuschauer sein (Dokumentarfilm 29 Min.)

    Martin Luther King, aufgewachsen in einem Pastorenhaushalt gehörte zu den privilegierten Schwarzen. Er sah und erlebte das Unrecht in der sozialen Unterdrückung und dem Rassismus, der besonders in den Südstaaten der USA sehr ausgeprägt war und teilweise auch heute noch vorhanden ist. Er rief zu Demonstrationen und zivilem Ungehorsam auf und wurde das Sprachrohr der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung: „Aber wir weigern uns, zu glauben, dass wir der Gerechtigkeit den Bankrott erklären müssen“. In seiner berühmten Rede bezog sich Martin Luther King auf die in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung festgeschrieben „unveräußerlichen Menschenrechte auf Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück“: „I have a dream…“ 

    Filme zu Martin Luther King


  • 01. Januar – Weltfriedenstag

    Krieg und Frieden – Kann Gewalt legitim sein? (Dokumentarfilm, 27 Minuten)

    Viele Menschen trifft die Brutalität der kriegerischen Gewalt, die aktuell so nah gekommen ist, unvorbereitet. Umso dringlicher ist es, eine eigene Position zur Frage von Krieg und Frieden zu entwickeln. Seit es politische Ethik gibt, gehört die Frage nach der Verhinderung von Krieg und der Sicherung des Friedens zu ihren wichtigsten Themen. Dabei sind theologische wie philosophische Positionen oft nur verständlich, wenn sie im historischen Kontext betrachtet werden.

    Frieden (Bildkarten, Kamishibai 15 Bilder)

    Aus der Serie: Bildkarten für unser Erzähltheater

    Eine Geschichte über Mitgefühl und Freundlichkeit.
    Frieden ist viel mehr als das Ende eines Krieges. Es ist die Größe, sich zu vertragen und den anderen so zu nehmen, wie er ist. Der Friede beginnt schon im Kleinen und kann doch Großes bewirken …

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    Die Konferenz der Tiere (Animationsfilm, 1 Std. 28 Min. von 1969)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der Menschenkinder wegen beschließen die Tiere auf einer dazu einberufenen Konferenz Maßnahmen zum Schutz des Friedens und der Menschlichkeit und zwingen die Erwachsenen, diese Vorschläge zu verwirklichen. Der Zeichentrickfilm nach Erich Kästners Utopie ist eine Anklage gegen Militarismus und menschliche Unvernunft und ein Plädoyer für den Frieden.

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    Kundschafter des Friedens 2 (Spielfilm, 1 Std. 36 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Die alten Agenten greifen noch einmal zu ihren bewährten Tricks, unterstützt von alten Kontakten und viel Improvisation.

    Sie decken eine Verschwörung auf, verhindern die Übergabe brisanter Daten und entlarven einen Verräter mit Verbindungen bis in höchste diplomatische Kreise.

    Filme zum Thema Frieden


  • 24. Dezember – Heilig Abend

    Lucia und der Weihnachtsmann (Spielfilm, 88 Min.)

    Empfohlen ab 8 Jahren

    Lucia wächst in ganz besonderen Verhältnissen auf. Ihr Vater ist niemand Geringeres als der Weihnachtsmann. Eigentlich will die 12-Jährige in die Fußstapfen ihres Vaters treten und die erste Weihnachtsfrau werden. Doch Gleichberechtigung ist in Grönland ein Fremdwort. Die besondere Rolle des Weihnachtsmannes ist lediglich männlichen Schülern vorbehalten, die in der Santa-Schule zum neuen Geschenkelieferanten ausgebildet werden. Dann bietet sich für Lucia plötzlich die unerwartete Chance, doch noch ihren Traum zu erfüllen. Wenn sie es schafft, den vom Krampus infizierten Vater des jungen Albert zu heilen, darf sie an der Santa-Schule in die Lehre gehen.

    Weihnachten – Eine Kurzfilmsammlung

    In „L’Annonce – Die Verkündigung“ (18 min.) muss ein Vater seinem Sohn die Wahrheit über den Weihnachtsmann „verkünden“ – und möchte zugleich den Zauber von Weihnachten bewahren.

    „Tanghi Argentini“ (14 min.) erzählt eine originelle Geschichte über das Schenken und die Nächstenliebe:
    André hat im Internet eine Tangotänzerin kennengelernt. Er bittet seinen Kollegen Frans um Hilfe beim Erlernen des Tangos. Nach einigem Zögern stimmt Frans zu und sie üben jeden Tag im Büro. Am großen Abend der Begegnung mit der Tangotänzerin versagt André aber und Frans muss einspringen. Als sich Frans am nächsten Tag bei André für den Abend bedankt, scheint dieser zufrieden. André hatte alles nämlich genau so geplant. Er führt eine geheime Liste und verhilft jedem Kollegen zu seinem Glück.

    Weihnachten im Zaubereulenwald (Spielfilm, 91 Minuten)

    Empfohlen ab 6 Jahren – FSK ab 0

    Die Weihnachtsferien rücken näher und die zehnjährige Eia freut sich schon sehr darauf, die Festtage mit ihren viel beschäftigten Eltern zu verbringen. Doch es kommt anders. Beide haben berufliche Verpflichtungen und das familiäre Weihnachtsfest fällt ins Wasser. Eia wird auf den Bauernhof eines alten Mannes geschickt, den sie gar nicht kennt. Nach anfänglicher Unsicherheit fühlt sie sich schnell wohl auf dem „Zaubereulenhof“ mit den vielen Tieren und der netten Nachbarsfamilie.

    Das Wichtigste an Weihnachten (Bildkarten für unser Erzähltheater, 13 Bilder)

    Empfohlen ab 4 Jahren

    Warum wir uns auf Weihnachten freuen? Eine Fabel für das Erzähltheater

    Der Fuchs findet dass der Gänsebraten das Wichtigste ist. Die Gans ist aus verständlichen Gründen ganz anderer Meinung. Dachs und Ochse können sich wiederum so gar nicht einigen, ob jetzt Pennen oder Saufen am 24. Dezember besser ist. In witzigen Dialogen streiten die übrigen Tiere, ob Essen, Trinken oder teure Geschenke, zu Weihnachten mehr zählen.
    Der Esel allerdings erinnert die Tiere daran, dass es nicht um Trubel und Feierlichkeiten geht, sondern um die Geburt vom Jesuskind!

    Der kleine Nazi (Kurzspielfilm, 13 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Entgeistert stellen die Wölkels fest, dass ihre demente Oma das Naziweihnachten ihrer Kindheit wiederauferstehen lässt. Und das ausgerechnet, als Besuch aus Israel vor der Tür steht. Den ernsthaften Hintergrund um Schuld und Verdrängung verpackt Regisseurin Petra Lüschow in eine schwarzhumorige Komödie voller absurder Wendungen, urkomischer Einfälle und einer vielschichtigen Schlusspointe. Diese politisch unkorrekte Familienfeier ist ideenreich, bis an die Schmerzgrenze ironisch und ohne Einschränkungen sehenswert, ein Genuss nicht nur zur Weihnachtszeit. (Nach FBW)


  • 10. Dezember – Tag der Menschenrechte

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    Yellow (Kurzspielfilm, 13 Minuten)

    Empfohlen ab: 12 Jahren

    Im von den Taliban kontrollierten Afghanistan geht eine junge Frau in Kabul in einen Tschaderi-Laden, um ihren ersten Ganzkörperschleier zu kaufen. Es ist eine scheinbar unbedeutende Szene, ein einfaches Verkaufsgespräch zwischen ihr und einem jungen Verkäufer. Aber durch die intime Atmosphäre des kleinen Ladens, durch die symbolhafte Bildsprache ist sie viel mehr als das. Die Begegnung ist für beide wie eine Abschiedsfeier von ihrem alten Leben, eine letzte Feier der Freiheit und der Beginn des Versuchs, mit deren Verlust zurechtzukommen.

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    Human – Die Menschheit (Dokumentarfilm, 2015, 143 Min)

    Empfohlen ab: 14 Jahren

    Was macht uns zu Menschen? Was lässt uns lieben, leiden, und was verbindet uns trotz unterschiedlicher Herkunft im tiefsten Inneren? Zu den bewegenden Fragen unserer Zeit spricht dieses Filmprojekt. Fern von Pathos und Verklärung widmen sich der Film und die Serie dem Kernthema unseres Daseins, dem Sinn des Lebens. Über drei Jahre führten der Filmemacher und sein Team Interviews mit mehr als 2000 Menschen in 60 Ländern. Daraus entstand ein Kaleidoskop aus Lebensfreude, Glück und Sehnsucht, aber auch den Schattenseiten unserer Existenz. Die bewegenden Lebensgeschichten wechseln mit Luftaufnahmen gewaltiger Landschaften. Eine einzigartige Reise rund um unseren Planeten, eine berührende Reflektion über den Zustand unserer Gesellschaft und die Inspiration, sich aktiv für die Sicherung unserer Zukunft einzusetzen.


  • 04. Dezember – Barbaratag

    Heilige Barbara von Nikomedien.

    Die heilige Barbara und der Kirschblütenzweig (12 Bildkarten für unser Erzähltheater)

    Empfohlen ab 5 Jahren

    Barbara lebt im Osten des Römischen Reichs. Obwohl es verboten ist, schließt sie sich heimlich einer Gruppe von Christen an und kümmert sich um arme Menschen. Als ihr Vater einen Turm in Auftrag gibt, der Barbara vor christlichen Einflüssen schützen soll, lässt sie ein drittes Fenster als Symbol für die Dreifaltigkeit einbauen. Sie empfängt die Taufe und bekennt ihren Glauben. Enttäuscht zeigt der Vater sie beim Stadthalter an. Barbara wird zum Tod verurteilt. Auf dem Weg ins Gefängnis verfängt sich ein verdorrter Kirschzweig in ihrem Gewand, den sie ins Wasser stellt. Am Tag ihrer Hinrichtung blüht der Zweig auf – ein Zeichen für Barbaras neues Leben bei Gott. Noch heute ist es Brauch, am Barbaratag Kirschzweige zu schneiden, die dann an Weihnachten erblühen.

    So bunt ist unser Kirchenjahr (Dokumentarfilme/Animationsfilme)

    Empfohlen ab 4 Jahre

    „So bunt ist unser Kirchenjahr“ zeigt in kurzen Beiträgen, wie und warum wir in Familie und Kirche die Feste des Jahres feiern. Dabei wird die Entstehung und Herkunft der Festbräuche erklärt, und was das Ganze mit unserem Leben zu tun hat. Aus dem Inhalt: Der Jahreskreis; Advent, Barbara, Luzia, Nikolaus, Weihnachten, Stefan, Sylvester, Heilige Drei Könige, Fasching, Valentinstag, Aschermittwoch, Fastenzeit, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam, Maria Himmelfahrt, Erntedank, Allerheiligen, Allerseelen, St. Martin, Ende des Kirchenjahres.


  • 06. Dezember – Sankt Nikolaus

    Die Legende vom heiligen Nikolaus (Bildkarten für unser Erzähltheater, 13 Bilder)

    Empfohlen ab 6 Jahren

    Wer war der heilige Nikolaus? Anselm Grün erzählt eindrucksvoll und lebendig die bekanntesten Legenden vom heiligen Nikolaus, wie von den drei Goldklumpen, dem Kornwunder von Myra, der Rettung der Seeleute und des vermeintlich ertrunkenen Sohnes.

    Die Geschichte vom Nikolaus (Animationsfilm/Bilderbuchkinos, 6-22 Minuten)

    Empfohlen ab 5 Jahren

    Nikolaus | Nico geht zum Nikolaus | Brot für Myra

    Nikolaus – Animationsfilm │ 6 Min.
    Nikolaus lebte vor langer Zeit in der kleinen Stadt Myra in der heutigen Türkei. Er war dort der Bischof, allseits beliebt, weil er zu allen freundlich war und allen half. Eines Tages bekommt er mit, dass ein alleinerziehender Vater mit drei Töchtern so arm ist, dass er diese weggeben will. Die Mädchen sind darüber todtraurig. Doch Nikolaus hat eine Idee …

    Nico geht zum Nikolaus – Bilderbuchkino │ 8 Min.
    Letztes Jahr gab es Kritik vom Nikolaus. Warum eigentlich? Und wer sagt dem Nikolaus, ob er alles gut macht? Nico will das jetzt klären. Er verkleidet sich als Nikolaus und macht sich auf den Weg zum Nikolaus…

    Brot für Myra – Bilderbuchkino │ 22 Min.
    Otfried Preußler erzählt nicht nur, wie der heilige Nikolaus die Stadt Myra vom Hunger errettet hat, sondern erklärt auch, warum er den Kindern heutzutage am Nikolaustag Äpfel, Nüsse und Mandelkerne in die Schuhe steckt.

    Anschi & Karlheinz: Advent, Nikolaus, Weihnachten, Heilige Drei Könige, Maria Lichtmess (Jeweils 15 Minuten)

    Empfohlen ab 5 Jahre

    Die Themen Advent, Nikolaus, Weihnachten, Heilige Drei Könige und Maria Lichtmess werden für Kinder in 15-minütigen Beiträgen vorgestellt. In Form eines Magazins werden dabei Herkunft, Geschichte und heutige Bedeutung der jeweiligen Feste bzw. Heiligen erläutert.

    Schlagworte: Biografien, Brauchtum, Frömmigkeit, Heilige, Kindermedien, Kirchenjahr, Lebensbilder, Sampler


  • 01. Dezember – Welt Aids Tag

    Memory Books – Damit du mich nie vergisst… (Dokumentarfilm, 90 Minuten)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Im Schein der Öllampe putzen sich Dennis und Chrissi die Zähne. Gewissenhaft achtet der 10-jährige auf seine kleine Schwester. Es sind zwei von ca. 2 Millionen AIDS-Waisen in Uganda. In dem afrikanischen Land ist deshalb ein besonderes Projekt entstanden: Infizierte Eltern schreiben mit ihren Kindern sog. Memory Books, Erinnerungsbücher. Offen und ehrlich, gleichzeitig aber sehr sensibel wird den Kindern nahe gebracht, dass sie bald auf sich allein gestellt sein werden. Später werden die entstandenen Bücher den wohl wichtigsten Leitfaden im Leben der Waisenkinder bilden.


    Pride (Spielfilm,120 Min.)

    Empfohlen ab 14 Jahre

    Um gegen Zechenschließungen und Privatisierung zu kämpfen, treten die Bergarbeiter eines walisischen Dorfs in den Streik. Unerwartete Unterstützung erhalten sie von einer kleinen schwul-lesbischen Aktivistengruppe aus London, die für die Kumpel Spenden sammelt. Als die urbanen Exoten das Dorf besuchen, schlagen Vorurteile durch. Es herrscht zunächst Distanz, bis man entdeckt, dass es weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt.

    Schlagworte: Aids, Außenseiter, Freundschaft, Gesellschaft, Gesundheit, Gewalt, Gewaltlosigkeit, Homosexualität, Krankheit, LGBTIQ, Menschenrechte, Menschenwürde, Solidarität, Toleranz, Vorurteile, Zusammenhalten

    10. LUNIKO AUS SÜDAFRIKA (Dokumentarfilm, 6:47 Minuten)

    Empfohlen ab 8 Jahre

    Luniko ist 12 Jahre alt und erzählt von seinen Träumen und Wünschen. In seiner Heimat sind viele Krank. Er kommt durch die Tabletten gut mit seiner HIV Krankheit klar, aber sein Vater ist leider schon verstorben. Er will gern Arzt werden, weil er dann Menschen helfen kann, die überfallen und verletzt worden. Er hat Angst als Kind auf seinem langen Schulweg vor der Gewalt und Kriminalität in seiner Heimat. Er hofft auf Sicherheit und möchte seiner Mutter gern ein schönes Haus bauen wenn er ein erfolgreicher Arzt ist.

    Land: Südafrika Themen: Regenbogennation, Township, Kriminalität, HIV/AIDS, Krankheit, Tod, Schule/Bildung


  • 25. November – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

    Medien anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen.

    Mit unseren Medien geben wir Ihnen Materialien für die inhaltliche Arbeit an die Hand. Wir möchten aber auch auf das Thema insgesamt aufmerksam machen. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Bundeszentrale für Politische Bildung.

    Coverbild

    Der Film „Angel“ berührt in zweierlei Hinsicht:
    Ein kleines Mädchen durchstreift stumm eine Stadt. Dabei trifft es auf unterschiedliche Menschen, bei denen die wortlose Begegnung mit dem Kind eine innere positive Wandlung auslöst. Am Abend in Ihrem Zuhause erlebt Sie die Gewalt des Vaters.

    Starke Frauen: Triff Harriet Tubman | Wartezeit | Revolvo – Im Film Wartezeit wird ein Haltstellensituation dargestellt, die viel Gesprächsstoff birgt.

    coverbild: Wutmann - Der 6 Jährige Junge hat Angst - Am Ende erhält auch der Vater ein Hilfsangebot.

    Im Animationsfilm „Wutmann“ wird der 6jährige Boj auf sein Zimmer geschickt, als sein Vater wieder einmal seine Mutter schlägt. Am Ende erhält auch der Vater ein Hilfsangebot. Der Film ist mit viel pädagogischem Begleitmaterial ausgestattet.

    Gewalt gegen Frauen ist in vielen Ländern ein großes Problem. Interviews zum Land Vanuatu: Interview mit der Leiterin der Pazifik-Informationsstelle Julia Ratzmann (OnlineDVD: Weltgebetstag 2021: 2.1 Gewalt gegen Frauen / Patriarchat / Erziehung)

    Online-Stream ARD Mediathek

    Gewalt durch den Partner – wie der Staat Frauen alleine lässt

    Schläge, Schmerzen, Angst: Gewalt an Frauen in Deutschland durch Partner oder Ex-Partner ist alltäglicher Horror. Aber von den Behörden werden die Betroffenen zu wenig unterstützt. Das berichten sie in diesem Film. Der MDR hat diese Reportage in der Mediathek und lässt betroffene Frauen zu Wort kommen.

    Medienliste: Gewalt gegen Frauen


  • 23. November – Totensonntag

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    Tod, Trauer und Gedenken (Dokumentarfilm, 16 Min.)

    Empfohlen ab 6 Jahren

    Das didaktische Medium „Tod, Trauer und Gedenken“ nähert sich altersgerecht den Themen „Werden und Vergehen“, „Alles muss sterben“, „Wann kommt der Tod?“, „Was ist Trauer?“, „alle Gefühle zulassen“, „Trauerrituale und Gedenken“, „Tod und Trauer in den Religionen“ und „gemeinsam Abschied nehmen“ an.

    Ausgehend vom Kenntnisstand der Kinder zum natürlichen Kreislauf und zu ersten Erfahrungen durch den Tod von Haustieren oder bekannten und nahen Menschen zeigt das Medium, wo uns in Nachrichten Gewalt in der Welt oder in unserem Alltag der Tod durch Alter, Krankheit oder Unfall begegnet. Manchmal sehr nah und unerwartet.
    Nach dem ersten Schock kommt die Trauer. Tiefe Traurigkeit, Wut, Angst, Fröhlichkeit, Zuversicht, Spiel und Spaß können bei trauernden Kindern schneller aufeinander folgen als bei Erwachsenen. Das Medium vermittelt, dass es kein „richtiges“ und „falsches“ Trauern gibt und über alle Gefühle gesprochen werden darf.
    Es werden Trauerrituale und -orte sowie das Gestalten von Gedenken thematisiert, darüber hinaus wird gezeigt, wie die unterschiedlichen Religionen mit Tod und Trauer umgehen. Ein weiterer Aspekt sind persönliche und religiöse Jenseits-Vorstellungen und wie sich Kinder den Himmel oder ein Wiedersehen vorstellen.
    Formen und Möglichkeiten des Abschiednehmens und Erinnerns werden vorgestellt und gemeinsame und individuelle Rituale dargestellt und angeregt.

    Wege der Trauer (Dokumentarfilm, 2x je 19 Min.)

    Wie gehen Menschen mit der Erschütterung um, die der Tod eines geliebten Freundes oder Bruders auslöst? Wie kann man weiterleben mit diesem Verlust, wo kann man Trost finden und neuen Lebensmut schöpfen?

    Die Web-DVD enthält 2 Dokumentarfilme:
    1) Joschy – Trauer um einen gemeinsamen Freund (19 Min.): Vier von Joschys (20) engsten Freunde erzählen, wie sie die Zeit vom Erhalt der Todesnachricht bis zur Beerdigung erlebt haben und wie sie jetzt, zwei Jahre nach dem Unfall, mit ihrer Trauer umgehen.

    2) Christoph – Trauer in einer Familie (19 Min.): Die 15-jährige Luisa verbringt einige Tage mit ihren Eltern auf einem Reiterhof, als ein Polizist die Nachricht vom Unfalltod ihres älteren Bruders Christoph überbringt. Was geht in einer Familie vor, wenn ein Kind stirbt?

    Mit umfangreichem Begleitmaterial.

    Die Totenwäscherin (Dokumentarfilm, 30 Minuten)

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Der Film gibt einen Einblick in die Arbeit der Bestattungsfrau Anita K. Er zeigt, wie sie mit den Toten und ihren Angehörigen umgeht, er erzählt von den Motiven, die sie zu diesem Beruf geführt haben, von ihren ethischen Einstellungen und ihrer Auffassung über Sterben und Tod. Besonders wichtig ist der Bestattungsfrau, die Toten würdevoll zu behandeln und den Angehörigen die Möglichkeit zu geben, in Ruhe Abschied zu nehmen. Dabei werden auch die Schwierigkeiten deutlich, die ihr Beruf mit sich bringt: von den Menschen in ihrer Umgebung akzeptiert und anerkannt zu werden.

    Vogel ist tot (Trickfilm,12 Minuten)

    Empfohlen ab 5 Jahren

    Da liegt er auf dem Rücken und bewegt sich nicht mehr. Die Nachricht „Vogel ist tot.“ macht schnell die Runde. Zuerst wollen die anderen Vögel es gar nicht glauben. „Gestern hat er doch noch gelebt!“ Der Ungläubigkeit folgt Trauer. Jede Menge Tränen fließen. Gemeinsam zu weinen kann schön sein Dann bricht fast ein Streit aus über die Beerdigung. Aber nur fast. Denn schließlich ist ja Vogel tot. Und es wird über ihn geredet. Er hatte Freunde. Aber nicht alle mochten ihn. Am Grab, dass sie ausgehoben haben, nimmt jeder mit seinen eigenen Worten Abschied.


  • 19. November – Namenstag der Heiligen Elisabeth

    Triff Elisabeth von Thüringen (Dokumentarfilm, 25 Minuten)

    Empfohlen ab 10 Jahren

    Die Promireporterin Clarissa beamt sich ins Mittelalter und lernt die ungarische Königstochter und spätere Heilige Elisabeth von Thüringen kennen. Von deren Ausstrahlung und Selbstbewusstsein ist sie schwer beeindruckt. Elisabeth setzt sich unermüdlich für die Ärmsten der damaligen Gesellschaft ein und legt sich mit den Mächtigen ihrer Zeit an. Sie wehrt sich dagegen, dass die Adeligen auf Kosten der armen Bauern leben, und isst nur Nahrungsmittel aus eigenem Anbau.

    Elisabeth von Thüringen und das Rosenwunder (12 Bildkarten für unser Erzähltheater)

    Empfohlen ab 4 Jahren

    Elisabeth ist eine Königstochter. Doch als sie vier Jahre alt ist, muss sie ihre Familie und das Land verlassen. Sie wächst am Hof des Landgrafen von Thüringen auf. Da es im Land viele Kranke gibt, macht sich die junge Frau auf und pflegt die Menschen. Viele sind auch bettelarm. Da nimmt sie ihren Korb und bringt den Hungrigen Brot. Einmal, so erzählt man sich, hat sich das Brot in blühende Rosen verwandelt. Als ihr Mann stirbt und sie ein Vermögen erbt, lässt sie ein Krankenhaus für Arme bauen.

    Elisabeth von Thüringen und das Wunder der Rosen (Animationsfilm, 7 Minuten)

    Empfohlen ab 6 Jahre

    Das Leben der Elisabeth von Thüringen (1207-1231) schien von ihren Eltern vorbestimmt: Sie schickten die junge Elisabeth schon als Kind auf die Wartburg, damit diese später einen Landgrafen heiraten sollte. Jedoch gab sich die junge Elisabeth nicht nur mit ihrer Rolle als Ehefrau zufrieden: Selbstlos und aus Überzeugung teilte sie ihren Reichtum stets mit den Armen und Ärmsten.



  • Weitere Kalendertage der ersten Jahreshälfte.

    06. Januar Afrikatag

    Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika (Spielfilm 1 Std. 54 Min.)

    1949 – in den ersten Jahren des Kalten Krieges. Albert Schweitzer (Jeroen Krabbé) ist dank seiner Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“, die er in seinem Urwald-Hospital Lambarene/Gabun verwirklicht, einer der am meisten bewunderten Menschen der Welt. Als Albert Einstein ihn bittet, mit ihm gemeinsam vor den Gefahren der Atombombe zu warnen, interpretiert der US-Geheimdienst dies als Angriff auf die Politik der westlichen Welt. 

    Filme zum Thema Afrika

    15. Januar Martin Luther King

    Martin Luther King – Ich wollte kein Zuschauer sein (Dokumentarfilm 29 Min.)

    Martin Luther King, aufgewachsen in einem Pastorenhaushalt gehörte zu den privilegierten Schwarzen. Er sah und erlebte das Unrecht in der sozialen Unterdrückung und dem Rassismus, der besonders in den Südstaaten der USA sehr ausgeprägt war und teilweise auch heute noch vorhanden ist. Er rief zu Demonstrationen und zivilem Ungehorsam auf und wurde das Sprachrohr der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung: „Aber wir weigern uns, zu glauben, dass wir der Gerechtigkeit den Bankrott erklären müssen“. In seiner berühmten Rede bezog sich Martin Luther King auf die in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung festgeschrieben „unveräußerlichen Menschenrechte auf Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück“: „I have a dream…“ 

    Filme zu Martin Luther King

    17. Januar Judentumstag

    Wo ist Anne Frank Originaltitel: Where is Anne Frank? Medienpaket (Animationsfilm 1 Std. 40 Min.)

    In diesem Animationsfilm werden abwechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit zwei Handlungen erzählt:
    Bei der ersten Handlung erwacht die imaginäre Freundin von Anne Frank „Kitty“ in der heutigen Zeit im Anne-Frank-Haus zum Leben und begibt sich gemeinsam mit dem Jungen Peter, der sich für die Flüchtlinge der Gegenwart engagiert, auf die Suche nach dem Leben und der Geschichte von Anne Frank. 

    Filme zum Thema Judentum

    21. Januar Weltreligionstag

    Erzähl mir von deiner Religion – Medienpaket (Bildkarten-Kamishibai, 13 Bilder)

    Kinder entdecken Judentum, Christentum und Islam – Grundwissen Religion (Aus der Serie: Bildkarten für unser Erzähltheater)

    Kinder zeigen hier einander ihre Religionen anhand ihres eigenen Alltags. Sie erzählen von wichtigen Regeln in den heiligen Schriften Tora, Bibel und Koran und informieren sich gegenseitig über religiöses Brauchtum, Speiseregeln, Gebete und Kleidung zum Verhalten in den Gotteshäusern Synagoge, Kirche und Moschee. 

    Filme zum Thema Weltreligionen

    27. Januar Gedenktag für die Opfer des Holocaust

    Lauf Junge lauf – Medienpaket (Spielfilm 1 Std. 48 Min.)

    1942 gelingt dem neunjährigen Srulik die Flucht aus dem Warschauer Ghetto, in den Wäldern lernt er Überlebenstechniken, findet bei Schnee und Eis Unterschlupf bei einer Bäuerin, die dem jüdischen Jungen beibringt, sich als katholischer Waisenjunge Jurek mit Kreuz um den Hals und „Gelobt sei Jesus Christus“ auf den Lippen durchzuschlagen. Auf seiner Odyssee trifft er hilfsbereite Menschen, aber auch solche, die ihn für ein Kopfgeld an die Deutschen verraten. Als er nach Ende des Krieges ein neues Zuhause bei einer katholischen Familie findet, glaubt er sich am Ziel seiner Wünsche.

    Filme zum Thema Holocaust

    Weil das Erinnern niemals aufhören darf: Wir möchten erinnern! 27. Januar – Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.

    28. Januar Datenschutztag

    Künstliche Intelligenz (Dokumentarfilm 23 Min.)

    In diesem Animationsfilm werden abwechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit zwei Handlungen erzählt:
    Bei der ersten Handlung erwacht die imaginäre Freundin von Anne Frank „Kitty“ in der heutigen Zeit im Anne-Frank-Haus zum Leben und begibt sich gemeinsam mit dem Jungen Peter, der sich für die Flüchtlinge der Gegenwart engagiert, auf die Suche nach dem Leben und der Geschichte von Anne Frank. 

    Filme zum Thema Datenschutz

    14. Februar Valentinstag

    Traumfabrik Die Magie der Liebe – Medienpaket (Spielfilm, 2 Std. 3 Min.)

    Emil arbeitet im Sommer 1961 als Komparse im DEFA-Studio Babelsberg, wo er sich Hals über Kopf in die französische Tänzerin Milou verliebt. Sie sind wie füreinander bestimmt, doch als am 13. August 1961 der Bau der Berliner Mauer beginnt und die Grenzen nunmehr geschlossen sind, werden sie getrennt. Emil schmiedet einen waghalsigen Plan, um Milou wiederzusehen.

    Er gibt sich als Filmproduzent Karl Boborkmann aus und produziert einen Film. Für diesen kommt Milou erneut von Frankreich in die DDR. Sie ist jedoch liiert mit einem ihrem Co-Darsteller. Am Ende wird der Film ein großer Erfolg und Milou entscheidet sich für Emil. 

    Filme zum Thema Liebe

    20. Februar Tag der sozialen Gerechtigkeit

    „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – jage ihr nach!“ : Für ein radikales Christentum im Zeitalter der Tipping Points / Tobias Foß.

    2024: 142 Seiten

    „Krieg ist Gift – für die Demokratie und für jegliches Leben in Würde, Freiheit und Frieden.“ (Seite 72)

    Verleih in unseren Bibliotheken: Neudietendorf und Drübeck

    Einige Schlagworte: Krisen der Gegenwart, Klimakatastrophe, Soziale Kipppunkte, Theologie der Befreiung, Christliche Lebenspraxis

    Blood in the mobile – Blutige Handys (Dokumentarfilm 30 Min.)

    Ein Großteil der Minerale, die für die Mobiltelefonherstellung notwendig sind, kommen aus dem Osten Kongos und werden dort oft von Kindern abgebaut. Der Filmemacher Frank Poulsen ist seit Jahren Besitzer eines Nokia-Handys. Er will herausfinden, ob er den Konflikt im Kongo mit unterstützt. So nimmt er viele Strapazen auf sich, um sich ein Bild von der illegalen Minenindustrie zu verschaffen. Dank seines Mutes und seiner Hartnäckigkeit erhält er schließlich Zugang zu der größten Mine in der Kivu-Region, die von verschiedenen bewaffneten Gruppen kontrolliert wird. 

    Klima retten für Anfänger (Spielfilm 1 Std. 30 Min.)

    Die 17-jährige Lilly Wilmers ist mitten in der Pubertät. Anstatt für das Abitur zu lernen, setzt sie sich für den Klimaschutz ein. Ihre Eltern wollen nicht hinnehmen, dass Lilly ihre Zukunft verbaut. Ihr Vater Martin versucht ihre Renitenz mit einer Traumreise zu unterbinden, ihre Mutter Nina hingegen verspricht, dass sie gemeinsam mit ihrem Mann beim Klimaschutz mitmachen würden, wenn sie sich wieder mehr der Schule widmet. 

    Filme zum Thema Gerechtigkeit


    08. März Internationaler Frauentag

    für gleiche Rechte und ein selbstbestimmtes Leben

    Tatortreiniger: E.M.M.A. 206

    Sie sind kompliziert, sie nerven und sie wollen ständig reden: Frauen. Tatortreiniger Heiko Schotte hat eine knallharte Entscheidung getroffen: keine Frauen mehr in seinem Leben. Doch dann wird er in ein Institut für Biotechnologie gerufen. Und dort arbeitet man bereits an einer „verbesserten“ Frauenversion. In dieser neuen Folge des Tatortreinigers geht es um Frauen, Liebe, Silizium und die Antwort auf die Frage, wie sinnvoll Emotionen sind.

    – Kurzspielfilm, ab 14 Jahren

    Good Morning Karachi

    Rafina lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in Pakistan, in einem der ärmeren Viertel Karatschis. Unzufrieden mit ihrem Leben, das für sie ausschließlich eine Zukunft als Ehefrau und Mutter vorsieht, begeistert sie sich für das überlebensgroße Werbeplakat eines perfekten Models, das sie von ihrem Fenster aussehen kann. Als sie endlich Rosie, die Freundin ihrer Mutter, überzeugen kann, ihr eine Aushilfsstelle in einem exklusiven Schönheitssalon zu besorgen, ist sie überglücklich. Und als sie dort für eine Werbekampagne als Model entdeckt wird, scheint ihr Traum von der großen weiten Welt und einem besseren Leben in Erfüllung zu gehen.

    – Spielfilm 1 Std. 25 Min.

    Filme zum Thema Frau

    20. März Tag des Glücks

    Glück auf einer Skala von 1 bis 10

    Der Chef eines Schweizer Bestattungsunternehmens fährt bei einer Fahrt nach Montpellier auf einer Landstraße einen Fahrradkurier an und wird ihn von da an nicht mehr los. Igor leidet an zerebraler Kinderlähmung, entpuppt sich trotz seiner unkoordinierten Bewegungen aber als Hobby-Philosoph, der immer einen passenden Spruch auf den Lippen hat. Eine Tragikomödie über eine ungewöhnliche Männerfreundschaft, bei der sich Igor und Louis durch ihre unterschiedliche Beschäftigung mit dem Tod näherkommen.

    – Spielfilm 1 Std. 29 Min. Empfohlen ab 14 Jahren

    Die Fuchskönigin

    Die Fuchskönigin ist das traurigste Tier des ganzen Rudels. Einsam sitzt sie Tag für Tag auf ihrem Thron. Um sie mit schönsten Komplimenten aufzuheitern, durchsuchen die Füchse Nacht für Nacht den Abfall der Menschen nach Liebesbriefen, die nicht abgeschickt wurden. Die Schreiben sind voller Liebe, doch niemand schwärmt darin von pelzigen Ohren. Obwohl in der handgezeichneten Fabel von Marina Rosset zunächst alle Bemühungen ins Leere laufen, zählt doch die Geste. Als Liebesboten bringen die Füchse am Ende nicht nur die Menschen zusammen.

    – Animationsfilm 9 Min. Premium, Empfohlen ab 5 Jahren

    Filme zum Thema Glück


    21. März Tag der Wälder ist auch der Welttag des Down-Syndroms und Tag gegen rassistische Diskriminierung

    06. April – Tag des Sports

    Harald (Animationsfilm, 7 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Amüsanter, satirischer Animationsfilm: Harald ist groß, stark und ein erfolgreicher Wrestler. Zahllose Preise hat er schon gewonnen und seine Mutter damit stolz und glücklich gemacht. Denn eigentlich ist sie es, der viel mehr an Haralds Sportlerkarriere gelegen ist. Der junge, sensible Mann selbst möchte nämlich lieber Blumen züchten. Die höchst ehrgeizige Mutter allerdings erpresst ihn: Entweder er kämpft weiter oder die Blumen müssen sterben. Schließlich schmiedet Harald einen Plan: Um seine Mutter loszuwerden, züchtet er heimlich eine fleischfressende Pflanze. Diese überwältigt schließlich seine Mutter, und Harald wird ein glücklicher Blumenzüchter.

    Respekt bitte! Serientitel: Mensch sein. (Dokumentarfilm, 27 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren
    Was ist Respekt? Und warum ist Respekt für unser Zusammenleben so wichtig? Respekt bedeutet Rücksichtnahme, Zuhören, Akzeptanz von Andersartigkeit und Fairness. Aber wo mangelt es heute an Respekt, und wie kann man sich Respekt verdienen? Kann man Respekt lernen? Die filmische Dokumentation thematisiert auf leicht verständlichem Niveau Bereiche des täglichen Lebens, in denen ein respektvoller Umgang miteinander unerlässlich erscheint.

    Die Dokumentation von Thomas Schneider erzählt von Streitschlichtung in Grundschulen, vom Sport, wo es besonders auf Respekt und Fairness ankommt…

    08. April – Tag der Roma

    Wie lustig ist das Leben der Sinti und Roma wirklich? (Dokumentarfilm, 25 Min)

    Empfohlen ab: 6 Jahren, Serientitel: Willi will’s wissen

    Sinti und Roma, eine seit Jahrhunderten in Europa lebende Bevölkerungsgruppe aus dem Nordwesten Indiens, wurden in Deutschland mit der Bezeichnung „Zigeuner“ bedacht, einem Wort, das als Schimpfwort gilt. Willi will mehr wissen über das Leben der Sinti und Roma heute. Er spricht mit Schülern und Lehrern einer Schule für Roma, er unterhält sich mit Jugendlichen und lernt die Musik der Roma kennen. Auch die leidvolle Geschichte der Sinti und Roma wird nicht ausgespart. Beim Besuch des Konzentrationslagers Dachau berichtet ein Sinti aus Nürnberg, wie er als Jugendlicher die Schrecken des Dritten Reiches selbst erlebte. Am Ende des Films ist Willi Gast in einer Sintifamilie und lernt dort das herzliche Zusammenleben aller Generationen kennen.

    Es geht um die Kinder (Dokumentarfilm 5 Min.)

    Wir können nicht die Welt retten, aber der Film gibt uns ein tolles Vorbild zum hinschauen und handeln, denn es lohnt sich.

    „Ich sah zufällig während einer Reise in einem versteckten Slum so krasses Elend – ich konnte mich nicht einfach wegdrehen.“ Damals gründet sie, Jenny Rasche in ihrer Heimat in Stapelburg im Harz spontan einen Verein, sammelt Spenden und geht mit ihrem Mann und ihren Kindern nach Zentralrumänien.

    Filme zum mit und über Roma

    09. April – Tag der Hinrichtung Bonhoeffers

    Mit Gott gegen Hitler (Dokumentarfilm, 44 Min)

    Dokumentarfilm 44 Min

    Der Film erzählt die Geschichten von Dietrich Bonhoeffer und weiteren Menschen, die gegen die Ideologie des Nationalsozialismus gekämpft haben, weil sie Christen waren. Der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer wird bis heute für seine aufrechte Haltung verehrt, seine Reden und Schriften haben eine hohe Bekanntheit. Aber auch der Dominikaner Laurentius Siemer, der sich als Vertreter einer „überstaatlichen Macht“ sah und die NS-Rassenideologie offen kritisierte, wird in dem Film gewürdigt oder die Sekretärin Aenne Vogelsberg, die unter Lebensgefahr eine hochverräterische Denkschrift des Dominikanerpaters Odilo Braun abtippte, wie auch die evangelischen Theologen Hans Asmussen und Martin Niemöller.
    Dietrich Bonhoeffer wurde kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs am 9. April 1945 hingerichtet. Welche Rolle spielte der christliche Glaube bei ihm und den anderen Widerstandskämpfern? War ein Attentat gegen Hitler mit ihrer christlichen Ethik vereinbar? 75 Jahre nach dem Ende des Krieges beleuchtet der Film Fragen des christlichen Widerstands, die heute eine neue Aktualität bekommen.

    Weiter Medien zu Bonhoeffer

    22. April – Tag der Erde

    Das Salz der Erde – Eine Reise mit Sebastião Salgado (Dokumentarfilm, 1 Std. 49 Min.)

    Empfohlen ab 16 Jahren

    Der aus Brasilien stammende Fotograf Sebastião Salgado dokumentierte in den vergangenen 40 Jahren die Spuren unserer Menschheitsgeschichte auf allen Kontinenten. Als sozialdokumentarischer Fotograf wurde er Zeuge von internationalen Konflikten, Vertreibung, Krieg, Hunger und Leid. Dies hielt er mit seinen Schwarz-Weiß-Fotos in Bildreportagen und Fotobänden wie „Workers“ „Migranten“ oder „Afrika“ fest und zeigte sie in Ausstellungen weltweit. Für Salgado stellte seine Berufung eine extreme seelische Aufgabe dar, bei der er oft nah am Rande der Verzweiflung stand.

    23. April – Welttag des Buches

    Die Enthüllung der Bibel

    Was wissen Christen und Nichtchristen über die Patriarchen (Erzväter), den Exodus (Auszug aus Ägypten), die Landnahme (Einnahme Kanaans durch Josua) oder die Könige David und Salomon? Wo liegt der Ursprung des Volkes Israel? Und warum hat es die biblischen Geschichten niedergeschrieben und damit den Grundstein für die zukünftige jüdische Religion gelegt?

    Diesen Fragen geht die vierteilige, für das Fernsehen produzierte Dokumentationsreihe nach und wartet dabei mit zum Teil Aufsehen erregenden Enthüllungen auf, die von den neuesten archäologischen Funden wissenschaftlich fundiert untermauert werden. mehr …

    08. Mai – Tag der Kapitulation NS Deutschlands und der Opfer des Zweiten Weltkriegs

    Schindlers Liste – Schindler’s List Medienpaket (Spielfilm, 3 Std. 7 Min.)

    Die Dramatisierung eines dokumentarischen Romans über den nationalsozialistischen Industriellen Oskar Schindler, der in Polen mehr als 1.100 Juden das Leben gerettet hat. Teilweise an Originalschauplätzen gedreht, überzeugt der mehr als dreistündige Film vor allem in der Darstellung der Personen und Details, die sich zu einem Zeugnis aktiver Menschlichkeit verdichtet. Angesichts der Neonazis und des wieder aufflackernden Antisemitismus ein politisch wichtiger Film.

    – Empfohlen ab 14 Jahren

    Filme zum Thema Nationalsozialismus

    12. Mai – Tag der Pflege (mehr)

    Helium (Kurzspielfilm, 23 Min.)

    Auf der Kinderstation des Krankenhauses verbindet den neunjährigen Alfred und den Raumpfleger Enzo eine besondere Freundschaft. Alfred liegt dort, weil er an einer unheilbaren Krankheit leidet. Alle – seine Eltern, die Ärzte und auch das Pflegepersonal – rechnen mit seinem Tod. Doch niemand findet eine Antwort auf die ihn nun bedrängenden Fragen: „Was kommt nach dem Tod? Wohin komme ich dann? Und wie komme ich dort hin?“ Erst zaghaft, dann aber mit immer größerer Phantasie beginnt Enzo, seinem neuen Freund von der wunderbaren Stadt Helium zu erzählen, in der die Toten leben und glücklich sind.

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    Apfelsinen in Omas Kleiderschrank (Dokumentarfilm, 30 Min.)

    Filme zur Alzheimer-Krankheit

    In Deutschland leiden etwa 1 Million Menschen an einer Demenz. Bis zum Jahr 2050 könnte sich die Zahl verdoppeln, prognostizieren Mediziner. Alzheimer-Patienten benötigen eine umfassende Pflege und Betreuung. Die schwere Last der Pflege lastet größtenteils auf den Schultern der Angehörigen. So kommen auch viele Kinder und Jugendliche mit Demenzkranken in Kontakt. Die Dokumentation gibt am Beispiel des 16-jährigen Daniel und seiner Oma Anna einfühlsame Einblicke in das familiäre Zusammenleben mit einer Demenzkranken. Zwei weitere Filme auf der DVD „Erzähl doch mal von früher, Oma“ und „Die Frau im Spiegel“ zeigen Wege auf, wie man als junger Mensch mit Demenzkranken respektvoll umgehen kann und Zugang zu ihrer fremden Welt findet.

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    Weniger allein (Dokumentarfilm, 5 Min.)

    Originaltitel: Juliane und Maik Oswald, Aus der Serie: Glaubwürdig

    In der Pflege sind Leid und Tod alltägliche Themen. Der Glaube hilft manchen damit umzugehen. Der Film zeigt die Motivation aus Menschlichkeit und Empathie.

    Juliane und Maik Oswald sind Intensivpflegerin und Intensivpfleger im Krankenhaus Bergmannstrost in Halle/Saale. Ihre Kollegen nennen das Ehepaar liebevoll: „unsere Ossis“. Sie stehen für eine Tradition über vier Generationen: Nicht nur Maiks Oma und Mutter arbeiteten hier, auch seine älteste Tochter wird nach ihrer Ausbildung in die pflegerischen Fußstapfen der Familie treten.
    Maik Oswald ist stellvertretender Stationsleiter. Er und seine Frau Juliane arbeiten – trotz Patchworkfamilie mit drei Kindern – im Schichtsystem „Wir haben es halt im Blut, zu helfen.“. Auch nach Feierabend!

    Filme zum Thema Pflege

    15. Mai Tag des Erinnerns an den Bauernkrieg 1525 (mehr) und Tag der Familie (mehr)

    Thomas Müntzer – Der Satan von Allstedt (Dokumentarfilm, 45 Min.)

    Thomas Müntzer, geboren 1489 in Stolberg, hingerichtet 1525 bei Mühlhausen, gilt heute als Außenseiter der Reformation. Dabei war er es, der als erster den Ablasshandel der katholischen Kirche anprangerte, der die deutschsprachigen Gottesdienste einführte und dessen deutsche Kirchenlieder bis heute Bestandteil der evangelischen Gesangbücher sind. Dennoch ist nicht er, sondern Martin Luther zur Ikone der Reformation geworden. Müntzer veränderte sich auf seinem Lebensweg vom Idealisten zum fanatischen Dogmatiker. Seine Idee vom „wahren Glauben“ in einer „Gemeinschaft der Auserwählten“ wollte er schließlich mit Gewalt realisieren.

    Eine respektable Familie (Spielfilm, 1 Std. 30 Min.)

    Der iranische Wissenschaftler Arash ist nach 20 Jahren im Ausland für einen Lehrauftrag in seine Heimatstadt Shiraz zurückgekehrt. Als er von seinem Neffen Hamed, dem Sohn seines Halbbruders Jafar, erfährt, dass sein Vater, zu dem er seit langem keinen Kontakt mehr hat, im Sterben liegt, lässt er sich widerwillig auf einen Besuch ein.
    Doch ging es Hamed offenbar weniger darum, Arash mit seinem Vater zu versöhnen, als ihn davon zu überzeugen, der Übertragung eines Vermögens aus dem väterlichen Erbe an seinen Halbbruder Jafar zuzustimmen – wozu er bald mit immer skrupelloseren Methoden aufgefordert wird.

    Der Film entfaltet die Vorgeschichte der Ereignisse in Form von Rückblenden und verschränkt die Spielfilmhandlung kunstvoll mit bisher teils unveröffentlichtem Dokumentarfilmmaterial aus der Frühzeit der Iranischen Republik.

    Verstehen Sie die Béliers? – Eine Familie mit Herz (Spielfilm, 1 Std. 41 Min.)

    Empfohlen ab 12 Jahren

    Weil ihre Eltern und ihr Bruder gehörlos sind, muss die pflichtbewusste jugendliche Tochter von Bauern aus der französischen Provinz viele Vermittleraufgaben übernehmen. Als ihre außergewöhnliche Gesangsstimme entdeckt wird und ihr ein Musikstudium in Paris winkt, gerät sie in einen Gewissenskonflikt.

    17. Mai – Aktionstage der LGBTQIA+

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    Tandem (Spielfilm, 100 min)


    Empfohlen ab 14 Jahren

    Die beiden 17-Jährigen Fanny und Lena aus Straßburg und Leipzig besuchen einander auf Sprachreisen. Sie müssen sich zurechtfinden in einer Welt voller komplexer Unsicherheiten, Vorurteile und Erwartungen, können sich aber trotz anfänglichem Desinteresse gegenseitig bei der Selbstfindung unterstützen.


    Ich über mich – Récit de soi (Animation, 5 min)

    (Sampler, Coming of Age – Vom Kind zum Erwachsenen)

    Die Lebenswirklichkeit junger Menschen ist von einschneidenden Transformationsprozessen geprägt. Eine ihrer zentralen Herausforderungen ist der Übergang vom Kind zum jungen Erwachsenen und die damit einhergehenden Konflikte. Die Kurzfilmsammlung greift das Thema Erwachsenwerden („Coming of Age“) aus verschiedenen Blickwinkeln auf und thematisiert Entwicklungsprozesse, die Jugendliche während der Adoleszenz erfahren.

    Digitale Zeitschrift: Love is in the Air

    In dem letzten Themenfeld „Sexualität“ wird der Fokus auf sexuelle Vielfalt und Diversität gelegt. Dabei ist es zunächst wichtig, bereits vorhandenes Vorwissen abzuklären und sich darauf aufbauendes Fachwissen anzueignen. Hierbei wird nicht nur das Verständnis der unterschiedlichen Weltreligionen sowie der kirchlichen Positionen vermittelt, sondern es werden auch politische Haltungen reflektiert und beurteilt.

    📖 Lehrbuch Gender, queer und diversity : Grundlagen, Methoden und Praxisfelder / Gudrun Perko, Leah Carola Czollek, 2022 258 Seiten

    📖 Gemeinsam unterm Regenbogen : Werkbuch Vielfaltssensibilität – LGBT+ für Diakonie, Gemeinden und soziale Arbeit / Frank Dieckbreder, Sandra Hildebrandt (Hg.), 2023 208 Seiten

    📖 Queersensible Seelsorge / Kerstin Söderblom, 2023 163 Seiten

    20. Mai – Weltbienentag

    Der Imker – Die berührende Geschichte von Ibrahim Gezer (Dokumentarfilm, 1 Std. 52 Min.)

    Seit Kindertagen haben Ibrahim Gezer Bienen und Honig fasziniert. Er weiß alles über sie und den süßen Energiespender, was ihm in seiner Heimat im Südosten der Türkei einen bescheidenen Wohlstand sicherte. Doch dann zerstörte der türkisch-kurdische Bürgerkrieg alles; seine Familie zerfiel, er selbst floh in die Schweiz, wo ihn die Behörden in eine Behindertenwerkstatt steckten. Sein gütiges Wesen aber bewahrte ihn auch in der Fremde vor Hass und Verzweiflung. Ein stiller Dokumentarfilm über einen stillen Mann, der alle Schicksalsschläge im nahezu zärtlichen Umgang mit den Bienen in Balance zu halten weiß.

    Empfohlen ab 10 Jahren

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    Von fleißigen Bienen und leckerem Honig

    Bildkarten, Kamishibai, 13 Bilder, 2019, Empfohlen ab 4 Jahren

    Bens Mutter ist Imkerin, das ist ein sehr spannendes Hobby. Im Frühjahr zeigt sie Ben und Amir eine Wabe, auf der die Bienen schon Zellen aus Wachs gebaut haben. Wenn die Bienenvölker im späten Frühjahr zu einer Obstwiese gebracht werden, sind die Jungs auch dabei. Dort Sammeln die Honigbienen Nektar und Pollen, wobei sie die Obstblüten bestäuben. Ben hilft seiner Mutter sogar bei der Honigernte. In der dunklen Jahreszeit basteln Ben und Amir duftende Bienenwachskerzen und essen dabei leckere Honigbrote.

    21. Mai – Welttag der kulturellen Vielfalt (mehr)

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    Religionsfreiheit: Mit der Vielfalt der Religionen leben (Dokumentarfilm, 24 Min.)

    Religionsfreiheit ist in unserer pluralistischen und globalen Gesellschaft ein zentrales Menschenrecht und zugleich Garant für ein friedliches Miteinander. Inwiefern Religionsfreiheit bedroht ist, die Verankerung als Menschenrecht und im Grundgesetz, die Idee des Weltethos und die Vielfalt der Religionen im Alltag werden aufgegriffen und zur Diskussion gestellt.

    Empfohlen ab 14 Jahren

    Kulturelle Vielfalt Themenkarten für Teamarbeit (Bildkarten, 30 Bilder)

    Unsere Vorstellungen von Erziehung und Bildung sind inhaltlich und methodisch durch unsere Kultur geprägt. Inzwischen ist kulturelle Vielfalt jedoch in den meisten Kitas Realität: Während im westlichen Kulturkreis das „Autonomie-Modell“ mit der Betonung von Individualität und Selbstbestimmung im Fokus steht, betont das „Modell der Verbundenheit“ vor allem die Gemeinschaft der (Groß-)Familie und damit eher die sozialen Fähigkeiten. Die 30 Themenkarten für Teamarbeit, Elternabende und Seminare laden zu einem vorurteilsfreien, wertschätzenden und achtsamen Blick auf andere Vorstellungen von Erziehung und Entwicklung ein.

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    Der Migrations-Check (Dokumentarfilm, 25 Min.)

    Gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt sind ein wichtiges Thema bereits in der Grundschule, um Toleranz und friedliches Miteinander früh einzuüben. Im Film begegnet Tobi Migrantinnen und Migranten und lernt deren Geschichte kennen. Gelungene Integration aber auch Probleme werden thematisiert. Dabei soll Schülern nahegebracht werden, anderen Menschen tolerant, achtsam und wertschätzend zu begegnen.

    Empfohlen ab 8 Jahren

    22. Mai – Tag der Artenvielfalt

    Racing Extinction – Das Ende der Artenvielfalt? Dokumentarfilm (1 Std. 28 Min)

    Es ist beunruhigende Gewissheit: Die ignorante Haltung der Menschheit gegenüber der Natur zieht ein weltweites Aussterben von Tier- und Pflanzenarten mit sich. Gemeinsam mit Wissenschaftlern, Umweltschützern und Ingenieuren und den Bildern seines ÖkoThrillers „Racing Extinction – Das Ende der Artenvielfalt?“ kämpft der Oscar-prämierte Dokumentarfilmer Louie Psihoyos (Die Bucht) um umfassende Aufmerksamkeit für dieses globale, drängende Problem. Die oftmals als Undercover-Aktionen gefilmten Aufnahmen setzen Zeichen und offenbaren die katastrophalen Folgen menschlichen Handelns. Dieser Film verändert die Sicht auf unseren fragilen Planeten.

    1. Juni – Kindertag und Elterntag

    Wertschätzung für alle Eltern auf der ganzen Welt – Am Weltelterntag 2025 lenkt das Thema „Eltern erziehen“ die Aufmerksamkeit auf eine wesentliche, aber oft unterschätzte Tatsache: Elternschaft ist eine erlernte Fähigkeit. Eltern und Betreuer benötigen Zeit, Ressourcen und Unterstützung, um Kinder in einem fördernden und positiven Umfeld großzuziehen.

    UN https://www.un.org/en/observances/parents-day

    Auswahl für Elternkind-Beziehung

    Elterngespräch, Spielfilm, 11 min, 2018, Niederlande, Medienpaket

    Fuchs für Edgar, Animation, 8 min., 2021, Deutschland, Interaktives Medium

    Ties, Animation, 7 min., 2019, Deutschland, Russland, Medienpaket

    5. Juni – Weltumwelttag (mehr)

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    Schöpfung und Umwelt (Dokumentarfilm 20 Min.)

    Begrenzte Ressourcen, Phänomene wie der Klimawandel und moderne Technologien stellen den Menschen vor Herausforderungen. Begreift man die Erde als Schöpfung, leiten sich daraus konkrete Aufgaben mit Blick auf die belebte und unbelebte Natur ab. 

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    Warum schwimmt so viel Plastik im Meer? Wie Plastik tötet! (Dokumentarfilm, 25 min.)

    Die Ozeane sind voll mit Plastikmüll. Plastik ist extrem lange haltbar und verrottet nicht. Es zersetzt sich in winzig kleine Teilchen, löst sich aber nie vollständig auf. Das ist für die Umwelt ein großes Problem. Denn jedes Jahr werden weltweit 225 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Das bisher hergestellte Plastik würde reichen, um die Erde sechs Mal in Plastikfolie einzuwickeln. Welche Auswirkungen hat Plastikmüll auf Umwelt und Natur. Der Film zeigt anschaulich für Kinder das Problem mit dem Plastik und stellt Lösungsmöglichkeiten vor.

    Schoepfung_Fragen

    Schöpfung (Dokumentarfilm, 24 min.)

    Im Erklär-Film wird in mehreren, unterschiedlich animierten und dokumentarischen Szenen das Thema Schöpfung entfaltet. Neben einem Erklär-Teil zum Verhältnis von Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft theologisieren Kinder über die Schöpfung und unsere Verantwortung dazu. Im zweiten Teil wird kindgerecht verantwortliches Handeln gegenüber der Schöpfung am Beispiel von Müllsammelaktion, nachhaltiger Ernährung in meiner Frühstücksdose und beim Besuch eines Bio-Bauernhofs aufgezeigt.

    20. Juni – Weltflüchtlingstag (mehr)

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    Stein im Schuh – Un Caillou Dans la Chaussure

    Empfohlen ab 10 Jahren, Animationsfilm, 12 Min.,2020

    in Schüler kommt zum ersten Mal in seine neue Klasse. Er ist kein Kind wie die anderen – er ist ein Frosch unter lauter Kaninchen. In einem sehr sanften Animationsstil erzählt uns der Film von den Alpträumen und Ängsten eines geflüchteten Kindes. Einige seiner Mitschüler:innen beginnen, ihn zu verstehen, und helfen ihm mit ihrer Freundschaft.

    Stolpersteine

    Stolpersteine: Felix Nussbaum

    Empfohlen ab 10 Jahren, Dokumentarfilm, 17 Min., 2025

    Stolpersteine aus Messing sind in vielen Städten Deutschlands zu finden – in das Pflaster von Gehwegen eingelassen. Eingraviert sind Namen von jüdischen Menschen, die in den Häusern lebten mit deren Geburts- und sterbetag und dem Ort ihrer Ermordung, meist in einem KZ. Die Stolpersteine sollen an die Opfer erinnern.

    Auch die Familie Nussbaum aus Osnabrück gehört dazu. Ihr Sohn Felix (1904 geboren) malte schon als kleiner Junge mit großer Leidenschaft. Nach seinem Abitur studierte er Kunst in Hamburg und Berlin. In dieser Zeit gab es in Deutschland viele Probleme: Inflation, Massenarbeitslosigkeit, Hunger. Für viele Familien war es ein täglicher Überlebenskampf.

    P-Einhundertvier-Kino

    EINHUNDERTVIER

    Empfohlen ab 12 Jahren, Dokumentarfilm, 1 Std. 33 Min., 2023

    Mit hohem Tempo rasen wir über stilles Wasser Richtung Horizont. Doch das erscheinende defekte Schlauchboot passt nicht zum abgesetzten Notruf. Wie eine Seenotrettung ablaufen kann, übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Die Echtzeitdokumentation „Einhundertvier“ bringt diese dramatische Situation näher. Mit dem Auftauchen der Libyschen Küstenwache spitzt sich die Lage zu.

    26. Juni – Tag der Folteropfer

    Jemen – Die Mütter der Entführten (Dokumentarfilm, 60 min)

    Empfohlen ab 16 Jahren

    „Ich schmiss mich schützend auf meinen Sohn. Sie packten mich am Kopf und rissen mich von ihm weg.“ Noch vor dem Morgengrauen werden sowohl der Sohn als auch zwei Onkel von den Huthis gewaltsam verschleppt. Es vergehen Monate, bis Mariam ihren schwer verwundeten Sohn in einem Huthi-Gefängnis ausfindig machen kann.

    Die Terrormiliz Al-Huthi hat die Gegend fest unter Kontrolle. Verschleppungen, Inhaftierungen und Folter männlicher Familienangehöriger sind an der Tagesordnung. Der Film folgt einer Untergrund-Organisation von Müttern und Ehefrauen, die sich bereits seit 2016 gegen die Huthis stellt. Nahbar und ehrlich zeigt der Film eine Momentaufnahme aus dem Krieg inmitten der Hauptstadt Sanaa.

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    Elser – Er hätte die Welt verändert (Spielfilm, 89 min)

    Empfohlen ab 14 Jahre

    In emsiger Akribie hat der junge, schwäbische Schreiner über Monate den Bombenanschlag vorbereitet. Aber anstatt die Welt von Hitler zu befreien, schlägt sein Plan fehl und Elser wird verhaftet. Er wird gefoltert, gequält, am Ende hingerichtet. Die Erinnerung an seine große Liebe Elsa und sein Glaube gibt Elser die Kraft, auch im Angesicht des Todes als Einzelner Zivilcourage und Humanität zu bewahren.

     „Taxi zur Hölle“ (Alex Gibney, USA 2007, 52 Min.) Demokratie für alle? DVD 3: Amerika

    Ende 2002 wird der junge Taxifahrer Dilawar in Afghanistan gefangen genommen und kommt wenig später in einem US-Militärgefängnis zu Tode. Dies ist der Ausgangspunkt für einen Blick auf den Umgang der Bush-Regierung mit Gefangenen in Bagram, Abu Ghraib und Guantanamo Bay. Seit Beginn des „Krieges gegen den Terror“ sind über 100 Gefangene in US-Gefangenschaft gestorben. Oscar-Preisträger 2008: Bester Dokumentarfilm.