Neue Spielfilme

Der Sommer, als ich fliegen lernte

Originaltitel: Leto kada sam naucila da letim

Die zwölfjährige Sofija aus Belgrad hat sich ihre Ferien anders vorgestellt. Anstatt mit ihrer besten Freundin und ihrem heimlichen Schwarm zu campen, muss sie die Ferien mit ihrer strengen Oma bei ihrer schrulligen Tante in Kroatien verbringen. Sofija sehnt sich nach ihrem ersten Kuss, fühlt sich unverstanden und fürchtet einen Sommer voller Langeweile. Das ändert sich jedoch, als sie auf die Fährte eines lang gehüteten Familiengeheimnisses stößt und einen Teil ihrer Familie kennenlernt, von dem sie nicht einmal wusste, dass es ihn gibt.

Radivoje Andrić – Kroatien, Serbien 2022 – 89 Minuten, empfohlen ab 10 Jahren – FSK: ab 6 freigegeben

Schlagworte: Erwachsenwerden, Familie, Kinderkino, Liebe, Selbstvertrauen, Sexualität, Unterhaltung

Zielgruppe: Jugendarbeit, Sekundarstufe I

Ab morgen bin ich mutig

Karls großes Hobby ist Fotografie und Film. Außerdem schlägt das Herz des Zwölfjährigen für seine Mitschülerin Lea, in die er sich verliebt hat. Doch Lea ist größer als er und oft mit Tanzen oder Lernen beschäftigt. Zudem wechselt sie am Ende des Schuljahrs die Schule, weshalb nicht mehr viel Zeit bleibt, sie besser kennenzulernen.

Karls älterer Bruder Tom rät ihm, mal mutig zu sein. Also lädt Karl Lea zu sich nach Hause ein. Zum Glück ist Lea begeistert von seinem improvisierten Badezimmer-Labor, in dem der Junge seine Fotografien entwickelt. Aber die Zeit wird knapp für weitere Treffen. Es bleibt nur noch die Projektfahrt, bei der sich Karls 6. Klasse für einen Werkstattfilm mit dem Arbeitstitel „Verliebt” entschieden hat. Karl übernimmt die Kamera, Lea und ihre Freundin befragen Menschen auf der Straße, im Pflegeheim und in der ganzen Klasse. Karl erfährt dadurch viel über Gefühle aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln – und auch aus Leas Sicht. Plötzlich zeigt sich: Karl ist nicht allein mit seinem Problem. Doch wird Karl sich trauen, Lea seine Gefühle zu gestehen? Gesprächsanlässe bietet der Film viele, denn Freundschaft, Geschwistersein, Verliebtsein und Schulalltag sind Themen, zu denen alle Kinder und Jugendliche täglich Erfahrungen sammeln. „Ab morgen bin ich mutig“ erzählt einfühlsam von einem ersten Verliebtsein.

Bernd Sahling – Deutschland 2025 – 80 Minuten, empfohlen ab 8 Jahren – FSK: 0

Schlagworte: Coming-Of-Age, Familie, Filmarbeit, Filmmethodik, Filmproduktion, Freundschaft, Gender, Geschlechterrollen, Liebe, Medienerziehung, Schule, Selbstvertrauen, Sexualität

Zielgruppe: Berufsbildende Schule, Erwachsenenbildung, Fort- und Weiterbildung, Gemeindearbeit, Jugendarbeit, Kindergottesdienst, Konfirmandenarbeit, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Seniorenarbeit

Yuku und die Blume des Himalaya

Originaltitel: Yuku et la fleur de l’Himalaya

Hoch oben, auf den höchsten Gipfeln der Erde, wächst eine Pflanze im glänzenden Sonnenschein. Ihr Name ist „die Blume des Himalaya“. Die kleine Maus Yuku verlässt ihre Familie, um diese Blume mit dem ewigen Licht zu suchen. Sie will sie ihrer Großmutter schenken, die angekündigt hat, dass sie bald mit dem kleinen, blinden Maulwurf in die Erde ziehen wird. Um die Blume zu finden, muss sie eine lange Reise mit vielen Hindernissen zurücklegen. Aber dank ihrer Musik und ihrer Lieder findet Yuku auf ihrem Weg viele neue Freund*innen. Sie sind das wertvollste Gut, um die Abenteuer des Lebens zu bestehen.

Arnaud Demuynck – Belgien, Frankreich, Schweiz 2022 – 65 Minuten, empfohlen ab 5 Jahren – FSK: 0

Schlagworte: Abenteuer, Abschied, Familie, Märchen, Musik, Mut, Tiere, Tod

Zielgruppen: Primarstufe/Grundschule

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